Polizeibericht Würzburg - 12.03.2020 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 12.03.2020

Nach Brand in Obdachlosenunterkunft

58-jähriger Tatverdächtiger festgenommen

Zellerau – Nachdem es am 1. März in einem Obdachlosenheim im Stadtteil Zellerau gebrannt hat, hat sich nun ein 58-Jähriger als dringend Tatverdächtiger herauskristallisiert. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Wie bereits berichtet, war der Brand gegen 16:20 Uhr mitgeteilt worden. Bei Eintreffen der Würzburger Polizei war aus dem Gebäude in der Sedanstraße deutliche Rauchentwicklung wahrzunehmen. Vier Bewohner konnten von der Feuerwehr über das Treppenhaus, eine Person über die Drehleiter aus dem Anwesen gerettet werden. Verletzt wurde niemand. Dennoch wurden alle Bewohner vom Rettungsdienst betreut.

Im Rahmen der Ermittlungen hat sich der Verdacht dann gegen einen 58-Jährigen gerichtet, der die Brandstiftung in seiner Vernehmung letztlich auch eingeräumt hat. Der Beschuldigte wurde am Mittwochvormittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete wegen des dringenden Verdachts der schweren Brandstiftung im Hinblick auf eine bekannte psychiatrische Erkrankung des Beschuldigten die vorläufige Unterbringung in einem Bezirkskrankenhaus an.

Pkw in der Hartmannstraße beschädigt

Zeugen gesucht

Zellerau – Im Laufe des Mittwoch ist ein schwarzer Opel in der Hartmannstraße durch eine bislang unbekannte Person beschädigt worden. Das Fahrzeug war zwischen 11:00 Uhr und 16:00 Uhr ordnungsgemäß auf Höhe der Hausnummer 24 geparkt. Bei Rückkehr musste der Eigentümer einen frischen Kratzer im Lack der hinteren Beifahrertüre feststellen. Der Sachschaden wird auf mehrere hundert Euro beziffert.

Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Sachbeschädigung geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeidienststelle in Kontakt zu treten.

Würzburg Land

Kripo klärt Wohnungseinbruch

Mutmaßlicher Täter bereits in Haft

Rothenfeld, Lkr. Main-Spessart – Im September sind bei einem Wohnungseinbruch Gegenstände im Wert von einigen tausend Euro entwendet worden. Der Kriminalpolizei Würzburg ist es nun gelungen, einen dringend Tatverdächtigen zu identifizieren. Der Beschuldigte sitzt bereits wegen einer anderen Straftat in Untersuchungshaft.

Wie bereits von der Polizeiinspektion Marktheidenfeld berichtet, war ein zunächst Unbekannter am Abend des 07. September 2019, zwischen 20.00 Uhr und 21.45 Uhr, in ein Wohnhaus in der Hauptstraße eingebrochen. Der Täter hatte es offenbar in erster Linie auf elektronische Geräte abgesehen. Er machte Beute im Wert von knapp 3.000 Euro und verschwand damit in unbekannte Richtung.

Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg. Anhand einer am Tatort gesicherten Spur kristallisierte sich nun ein 58-Jähriger aus dem Landkreis Main-Spessart als dringend Tatverdächtiger heraus. Der Mann war bereits in der Vergangenheit in mehreren Fällen, unter anderem wegen Eigentumsdelikten, polizeilich in Erscheinung getreten.

Die Staatsanwaltschaft Würzburg erwirkte einen richterlichen Durchsuchungs-beschluss für die Wohnung des Beschuldigten, der am Dienstag vollzogen wurde. Hierbei stellten die eingesetzten Kripobeamten umfangreiches Diebesgut sicher, das aus dem Einbruch in Rothenfels stammt. Der Tatverdacht gegen den 58-Jährigen, der zum Zeitpunkt der Maßnahme bereits wegen eines Verstoßes nach dem Betäubungsmittelgesetz in Untersuchungshaft saß, hat sich somit erhärtet.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem vorliegenden Fall werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

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