Polizeibericht Würzburg - 25.06.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 25.06.2019

Neun Monate alten Säugling in aufgeheiztem Pkw zurückgelassen

Hubland – Am Montagvormittag, gegen 09:45 Uhr, hat eine Mutter ihren neun Monate alten Säugling in dem geparkten Pkw auf einem Parkplatz eines Großmarktes in der Rottendorfer Straße zurückgelassen während sie beim Einkaufen war. Ein aufmerksamer Passant reagierte schnell, als das Baby bei einer bereits hohen Außentemperatur im Inneren des Fahrzeuges zu schreien begann und anschließend deutliche Anzeichen der Hitzeauswirkung zeigte.

Die Mutter konnte im Verbrauchermarkt ausfindig gemacht werden und das Fahrzeug nach etwa 15 minütiger Abwesenheit öffnen. Eine zufällig anwesende Kinderkrankenschwester kümmerte sich um die medizinische Erstversorgung, ehe der Säugling zur weiteren medizinischen Abklärung in ein örtliches Krankenhaus transportiert wurde. Über Verletzungen liegen der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt derzeit keine Erkenntnisse vor. Die Polizei ermittelt nun gegen die Mutter wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Einbruchsversuch in Bürogebäude

Täter gelangt nicht ins Innere

Innenstadt – In der Nacht zum Sonntag hat ein Unbekannter offenbar versucht, in ein Bürogebäude einzubrechen. Der Täter gelangte jedoch nicht ins Innere. Er entkam unerkannt und hinterließ einen Sachschaden, der sich auf etwa 1.000 Euro belaufen dürfte.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruchsversuch am Kürschnerhof im Zeitraum zwischen Samstagabend, 19.30 Uhr, und Sonntagfrüh, 01.30 Uhr, ereignet haben. Offenbar hatte der Täter versucht, mit einem Werkzeug die Eingangstür des Gebäudes gewaltsam zu öffnen. Auch eine Glasscheibe wurde dabei beschädigt. Die Tür hielt dem Einbruchsversuch jedoch stand. Wer im fraglichen Zeitraum am Kürschnerhof etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Fall in Zusammenhang stehen könnte, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

Hochwertiges Fahrrad von Betriebsgelände am Heuchelhof entwendet

Zeugen gesucht

Heuchelhof – Am Montag, zwischen 08:00 Uhr und 16:45 Uhr, stand das Fahrrad eines Landkreisbewohners auf einem Fahrradabstellplatz des Main-Post Betriebsgeländes in der Berner Straße. Dort war es mit einem Fahrradschloss gesichert abgestellt. Bei Rückkehr stellte der Eigentümer fest, dass es durch eine bislang unbekannte Person entwendet worden war. Der Zeitwert des grau/schwarzen Mountainbike Scott – Spark 940 beträgt rund 2.600 Euro. Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu dem Diebstahl geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Verkehrsunfallflucht in der Georg-Engel-Straße

Lengfeld – Am Montagmorgen, gegen 08:00 Uhr, parkte ein Würzburger seinen schwarzen VW in der Georg-Engel-Straße ordnungsgemäß am Straßenrand. Als er gegen 09:00 Uhr des gleichen Tages zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er einen frischen Unfallschaden am linken Außenspiegel feststellen. Vom Unfallverursacher fehlt bislang jede Spur. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 800 Euro. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht nach Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zu der Verkehrsunfallflucht geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

Polizeieinsatz in Asylbewerberunterkunft

32-Jähriger mit Unterstützung des Spezialeinsatzkommandos festgenommen

Kitzingen – Ein 32-jähriger Armenier widersetzte sich am Dienstagvormittag seiner geplanten Abschiebung und verschanzte sich in einem Zimmer der Asylbewerberunterkunft am Oberen Mainkai. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst befand sich unter der Einsatzleitung des Kitzinger Dienststellenleiters vor Ort.

Etwa gegen 07:00 Uhr begaben sich Beamte der Polizeiinspektion Kitzingen und der Operativen Ergänzungsdienste Würzburg zur Asylbewerberunterkunft am Oberen Mainkai. Eine armenische Familie, deren Abschiebung in ihr Heimatland geplant war, sollte abgeholt und zum Frankfurter Flughafen gefahren werden. Die gesamte Familie ist seit dem 29. Mai  2018 vollziehbar ausreisepflichtig, nachdem ihre Asylanträge als offensichtlich unbegründet abgelehnt worden waren. Vorherige Angebote zur freiwilligen Ausreise wurden von der Familie abgelehnt.

Als die Beamten die Wohnung betreten hatten, zog der 32-jährige Familienvater ein Messer und bedrohte sich damit selbst. Die Polizisten forderten umgehend Unterstützung an und zogen sich aus der Wohnung zurück. Der Bereich um die Unterkunft wurde weiträumig abgesperrt. Versuche, auch mittels eines Dolmetschers, den Mann zum Aufgeben zu bewegen, schlugen anfänglich fehl.

Während ständig Kontakt zu dem 32-Jährigen gehalten wurde, wurde zur Sicherheit der eingesetzten Beamten und auch des 32-Jährigen, der weiterhin drohte, sich selbst etwas anzutun, ein Spezialeinsatzkommando und Beamte der Verhandlungsgruppe hinzugezogen. Gegen 11:00 Uhr konnte der Mann schließlich zum Weglegen des Messers bewegt und unverletzt in Gewahrsam genommen werden. Im Anschluss kam er zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus. Über den weiteren Verbleib des 32-Jährigen wird Kontakt mit der zuständigen Regierung von Unterfranken aufgenommen.

Die Ehefrau sowie die drei Kinder des Mannes trugen keinerlei Verletzungen davon. Sie wurden auf Anordnung der Regierung von Unterfranken durch eine Streife zum Flughafen Frankfurt gebracht, um die geplante Abschiebung durchzuführen.

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