Polizeibericht Würzburg - 21.05.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 21.05.2018

Nach Auseinandersetzung am Hauptbahnhof

15-Jähriger mit Messer verletzt

Innenstadt – Am späten Sonntagnachmittag ist es im Bereich des Hauptbahnhofs zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen gekommen. Ein 15-Jähriger ist hierbei mit einem Messer am Hals verletzt worden. Die weiteren Ermittlungen führt die Kripo Würzburg.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen trafen am Sonntagnachmittag, gegen 17:40 Uhr, am Hauptbahnhof zwei Personengruppen aufeinander. Ein 15-Jähriger sprach einen 22-Jährigen auf eine vorangegangene Streitigkeit mit seinem Bruder an. Daraufhin zog der Ältere unvermittelt ein Cuttermesser aus seiner Jackentasche und verletzte den 15-Jährigen damit am Hals, der sich im Gegenzug offenbar mit Faustschlägen wehrte. Alle Beteiligten konnten noch vor Ort durch die Bundespolizei angetroffen werden. Die weiteren Ermittlungen, insbesondere zum exakten Tatablauf, wurden noch vor Ort durch die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Der 15-jährige Geschädigte wurde leicht verletzt und konnte das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. In Absprache mit der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden alle Beteiligten wieder entlassen. Den 22-jährigen Tatverdächtigen erwartet nun ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Sein sieben Jahre jüngerer Kontrahent muss sich wegen Körperverletzung verantworten.

Zeugen, die die Auseinandersetzung im Bereich des Hauptbahnhofs beobachtet haben und möglicherweise Hinweise zum Tatablauf geben können, werden gebeten, sich unter Tel. 0931/4571732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.

Randale in Mehrfamilienhaus

Zellerau – Aus bislang unbekannten Umständen hatte sich ein überaus aggressiver 47-jähriger vor die Wohnungseingangstüre einer weiteren Mieterin eines Mehrfamilienhauses in der Weißenburgstraße gestellt. Dort fing die Person an gegen die Türe zu treten, so dass diese stark beschädigt wurde und sich nicht mehr verschließen lies.

Bei Eintreffen der zu Hilfe gerufenen Beamten konnte der scheinbar verwirrte Aggressor noch vor Ort festgestellt werden. Da sich die Person durchweg nicht zur Vernunft bewegen ließ, musste der Würzburger in Sicherheitsgewahrsam genommen werden. Die Feuerwehr konnte später die Türe für die geschädigte Mieterin zumindest vorläufig schließfähig machen. Die Schadenshöhe lässt sich noch nicht beziffern.

Vandalismus an Pkw

Innenstadt – Bereits am Donnerstag, gegen 17.00 Uhr, hatte ein 50-jähriger Würzburger seinen Pkw Mercedes im Bereich Mainkai geparkt. Als die Person am 20.05.2018, gegen 20.00 Uhr, zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass der rechte Außenspiegel augenscheinlich durch bislang unbekannten Täter abgetreten wurde. Die Schadenshöhe beläuft auf Grund momentanen Schätzungen auf ca. 1.000 Euro. Die sachbearbeitende Polizeiinspektion Würzburg Stadt erbittet sachdienliche Hinweise zur Täterfeststellung unter 0931/457-2230. 

Trunkenheit im Verkehr

Innenstadt – Gegen 03.50 Uhr ist einer Streifenbesatzung in der Eichhornstraße eine 30-jährige Würzburgerin auf ihrem Fahrrad entgegen gekommen. Augenscheinlich fuhr die Dame in markanten Schlangenlinien, so dass sie zur Verkehrskontrolle angehalten wurde. Im Verlauf des geführten Gesprächs wurde starker Alkoholgeruch in der Atemluft der Radfahrerin festgestellt. Eine vor Ort durchgeführte Atemalkoholanalyse ergab einen stolzen Wert von umgerechnet 1,64 Promille. Die junge Frau erwartet nun ein Strafverfahren wegen der sog. Trunkenheit im Verkehr.

Würzburg Land

Bio-Ethanol an Lagerfeuer eingesetzt – Drei Personen verletzt

Thüngersheim, Lkr. Würzburg – Bei dem Versuch ein Lagerfeuer mit Bio-Ethanol zu entzünden, sind am Sonntagabend drei Frauen verletzt worden. Sie wurden allesamt in naheliegende Krankenhäuser gebracht. Den Verursacher erwartet nun eine Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Am Sonntagabend wollten mehrere Personen anlässlich einer Gartenfeier in der Mainau ein Lagerfeuer entzünden. Mangels einer geeigneten Anzündhilfe riefen sie einen Nachbarn um Hilfe. Dieser brachte am Rand der Feuerstelle Bio-Ethanol aus und entzündete dieses. Als das Feuer wenig später ausging, baten sie ihn nochmals um Unterstützung.

Als der Nachbar nochmals vorsichtig das Bio-Ethanol am Rand ausbringen wollte, entzündeten sich offensichtlich bereits beim Öffnen der Flasche die freiwerdenden Ethanoldämpfe an einem Funken. Hierbei wurde die Flasche gegen den Oberschenkel des 37-Jährigen geschleudert. Gleichzeitig spritzte Ethanol aus der Flasche über die Feuerstelle und entzündete sich hier abermals an einem Funken. Die brennende Flüssigkeit landete auf den gegenüber sitzenden Gästen – drei Frauen im Alter 38, 40 und 49 Jahren. Deren Kleidung fing sofort Feuer, konnte jedoch durch den Verursacher und weitere Gäste gelöscht werden.

Alle drei Frauen mussten durch den Rettungsdienst nach einer Erstbehandlung vor Ort ins Krankenhaus gebracht werden. Während zwei Leichtverletzte dieses nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnten, musste die 49-jährige Geschädigte die Nacht im Krankenhaus verbringen. Den 37-jährigen Verursacher erwartet nun ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

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