Polizeibericht Würzburg - 17.04.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 17.04.2020

Ermittlungserkenntnisse nach Wohnungsbrand

Brennende Kerze offenbar ursächlich

Heidingsfeld – Nach dem Wohnungsbrand in der Nacht zum Ostermontag liegen der Kriminalpolizei Würzburg inzwischen erste Erkenntnisse zur Brandursache vor. Demnach dürfte das Feuer durch eine brennende Kerze entstanden sein. Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung gibt es nicht.

Wie bereits berichtet, war das Feuer in dem Erdgeschoss-Appartement in der Eisenbahnstraße gegen 01.30 Uhr gemeldet worden. Der Wohnungsinhaber erlitt eine Rauchgasvergiftung. Die übrigen Bewohner konnten das Mehrfamilienhaus unverletzt verlassen. Die örtlichen Feuerwehren hatten den Brand schnell abgelöscht. Die unverletzten Bewohner konnten daraufhin in ihre Wohnungen zurückkehren.

Die Ermittlungen zur Brandursache übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg. Die Brandfahnder gehen nach den aktuell vorliegenden Ermittlungserkenntnissen davon aus, dass der Wohnungsinhaber bei brennender Kerze eingeschlafen war. Diese hatte den Brand aller Wahrscheinlichkeit nach ausgelöst. Die Sachschadenshöhe dürfte sich nach ersten Schätzungen auf mehrere zehntausend Euro belaufen.

500 Gramm Rauschgift im Fahrzeug dabei

56-Jähriger in Untersuchungshaft

Heidingsfeld – Bei der Verkehrskontrolle eines 56-Jährigen haben Beamte der Würzburger Polizei am Donnerstagnachmittag 500 Gramm Rauschgift sichergestellt. Der Mann sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 15:45 Uhr hatten Beamte der Operativen Ergänzungsdienste aus Würzburg den Fahrer in der Stuttgarter Straße angehalten. Bei der Kontrolle händigte der 56-Jährige den Polizisten insgesamt 500 Gramm Amphetamin aus. Der Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und in eine Haftzelle verbracht.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Mann am Freitagvormittag einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Der Beschuldigte wurde in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Die Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Sachbeschädigungen im Stadtgebiet

Polizei sucht Zeugen

Zellerau – Im Laufe des Mittwoch ist ein roter VW in der Mainaustraße beschädigt worden. Der Golf war zwischen 06:00 Uhr und 17:00 Uhr ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkt. Als der Eigentümer zu dem Fahrzeug zurückkehrte, stellte er fest, dass der Lack der Beifahrerseite durch eine bislang unbekannte Person verkratzt wurde. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 1.500 Euro.

Heuchelhof – In der Nacht auf Freitag ist eine Bushaltestelle in der Heuchelhofstraße beschädigt worden. Bislang Unbekannte warfen die Glasscheibe ein, sodass diese sprang. Die Tatzeit lässt sich auf den Zeitraum zwischen 20:00 Uhr und 02:45 Uhr eingrenzen. Die Schadenshöhe wird auf rund 200 Euro beziffert.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht in beiden Fällen nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Sachbeschädigungen geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

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