Polizeibericht Würzburg - 23.09.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 23.09.2019

Vandalismus an geparkten Fahrzeugen

Zeugensuche

Innenstadt – Im Zeitraum von Samstag, 13.00 Uhr und Sonntag, 14.00 Uhr, sind insgesamt vier Fahrzeuge in der Schürerstraße beschädigt worden. Ein bislang unbekannter Täter trat jeweils gegen die Außenspiegel der ordnungsgemäß geparkten Fahrzeuge.

Hierbei entstand ein Sachschaden im niedrigen vierstelligen Bereich. Der Ermittler der Polizei bittet Zeugen, denen hierzu sachdienliche Hinweise möglich sind, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Betrunkene „Geisterradlerin“

Beinahekollision mit Streifenwagen

Grombühl – Am Sonntagabend befuhr eine Streifenbesatzung gegen 22.30 Uhr die sog. Nordtangente in Fahrtrichtung Veitshöchheim. Dem uniformierten Dienstfahrzeug kam auf dem vierspurigen Stadtring eine Fahrradfahrerin auf deren Fahrstreifen als sogenannte „Geisterradlerin“ entgegen. Weiter war die Dame bei Dunkelheit mit einem unbeleuchteten Fahrrad unterwegs.

Nur durch eine Gefahrenbremsung des Streifenwagens konnte eine Frontalkollision mit der Fahrradfahrerin verhindert werden. Bei der anschließenden Überprüfung wurde bei der 53-Jährigen eine Atemalkoholkonzentration von 1,84 Promille festgestellt. Das Fahrrad wurde an Ort und Stelle versperrt abgestellt und die Würzburgerin musste sich einer Blutentnahme unterziehen.

Geparkten Pkw beschädigt – Zeugensuche nach Unfallflucht

Innenstadt – Am Sonntag, in der Zeit zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, parkte ein Pkw ordnungsgemäß am Fahrbahnrand der Textorstraße. Die Halterin stellte bei der Rückkehr zu ihrem schwarzen Mini einen frischen Unfallschaden an der hinteren Stoßstange fest. Die Instandsetzungskosten hierfür belaufen sich auf circa 1.500 Euro. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Zeugen, denen sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen möglich sind, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

Streit in Firmen-Lager eskaliert

Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung – 21-Jähriger in Haft

Kitzingen – Bereits am Donnerstagabend ist es im Zentrallager eines Discounters zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Arbeitern gekommen. Dabei soll ein 21-Jähriger seinen Kontrahenten massiv im Gesicht verletzt haben. Der Angreifer befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Aus bislang noch unbekannten Gründen waren die Männer im Alter von 21 und 22 Jahren in dem Firmengebäude Am Dreistock in Streit geraten. Der jüngere Arbeiter, der freizeitbedingt offenbar über Boxerfahrungen verfügt, soll seinem Kontrahenten später im Außenbereich mehrfach ins Gesicht geschlagen und den bereits am Boden liegenden auch getreten haben. Gegen 17.00 Uhr soll sich die Tat am Donnerstag ereignet haben. Der 22-Jährige erlitt so schwere Verletzungen, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Im Zuge der Ermittlungen durch die Polizeiinspektion Kitzingen ergaben sich Hinweise darauf, dass sich der Tatverdächtige mit rumänischer Staatsangehörigkeit ins Ausland absetzen könnte. Er wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Freitag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der aufgrund der bestehenden Fluchtgefahr die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts der gefährlichen Körperverletzung anordnete. Nach der Eröffnung des Haftbefehls wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall werden von der Polizeiinspektion Kitzingen in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

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