Polizeibericht Würzburg - 14.01.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 14.01.2020

Baucontainer aufgebrochen

Zeugen gesucht

Zellerau – In der Zeit von Freitag, 12:00 Uhr, bis Montag, 06:30 Uhr, ist ein bisher unbekannter Täter in der Mainaustraße in einen dortigen Baucontainer der Stadt Würzburg eingebrochen.

Der Baucontainer wurde durch aufhebeln des Sicherheitsschlosses und der Überwindung einer weiteren Sicherheitseinrichtung geöffnet, wodurch der Täter anschließend in den Container gelangte. Eine Beute konnte der Täter jedoch nicht verzeichnen. Es bleibt für den Geschädigten letztlich ein Sachschaden in einer Höhe von mehreren hundert Euro. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Containereinbruch geben können, werden gebeten, unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Kontakt zu treten.

Zeugensuche nach Unfallflucht

Sanderau – Am Montag, zwischen 07:00 Uhr und 18:15 Uhr, hatte eine Würzburger Fahrzeugführerin ihren silbernen Opel in der Eichendorfstraße am rechten Fahrbahnrand geparkt. Als sie wieder zu ihrem Pkw zurückkehrte, stellte sie einen frischen Unfallschaden an dem linken Außenspiegel fest. Die Instandsetzungskosten werden auf mehrere hundert Euro beziffert. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter zu entsprechen. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu der Verkehrsunfallflucht geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Landkreis Würzburg

„Sexting/Sextortion“* – Erpressung durch Internetbekanntschaft

Polizei warnt vor der weitverbreiteten Masche

Landkreis Würzburg – In der vergangenen Woche bereitete eine Unbekannte geschickt und gezielt die Erpressung eines Mannes aus dem Landkreis Würzburg vor. Die Täterin konnte letztlich 5.000 Euro erbeuten. Die Polizei übernahm die weiteren Ermittlungen und warnt vor der Masche.

Im beschriebenen Fall suchte die Täterin über Instagram Kontakt mit dem Geschädigten. Daraufhin entwickelte sich ein Videochat, der schließlich dazu führte, dass der 38-Jährige vor der Web-Cam onanierte. Noch am selben Abend wurde der Mann dann angeschrieben und zu einer Zahlung von 1.500 Euro aufgefordert. Ansonsten würde das bei dem Chat aufgezeichnete Video von den sexuellen Handlungen über Youtube an Freunde, Familie und Arbeitgeber verschickt werden.

Im Laufe der Woche wurde der Mann dann zu weiteren Überweisungen von Geldbeträgen in vierstelliger Höhe aufgefordert. Er kam diesen Forderungen nach. Insgesamt überwies das Opfer 5.000 Euro auf ein ausländisches Konto der Frau. Erst als die Erpresserin am Freitag weitere 10.000 Euro forderte wandte sich der 38-Jährige an die Polizei. Die Kripo Würzburg übernahm die Ermittlungen und mahnt hier zur besonderen Vorsicht im Zusammenhang mit der Preisgabe intimer Fotos oder sexueller Handlungen vor Web-Cams. Schließlich ist in der Regel nicht sicher, mit wem man es zu tun hat. Sollte ein Opfer erpresst werden, rät die Polizei, nicht darauf einzugehen und Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

*Info „Sexting“, Sextortion

Als „Sexting“ wird das Schreiben und Versenden von sexuell eindeutigen Nachrichten (z.B. Text, Bilder und Videos) vor allem über Messenger Dienste bezeichnet. Täter nutzen „Sexting“ auch als Masche, um ihre Opfer mit der Drohung der Veröffentlichung von Intimfotos oder Videos zu erpressen. Der Begriff „Sextortion“ setzt sich aus den englischen Wörtern Sex und Extortion – Erpressung – zusammen. Die Betrüger bringen ihre Opfer dazu, sich vor der Webcam auszuziehen und sexuelle Handlungen an sich selbst vorzunehmen. Anschließend erpressen sie ihre gutgläubigen Chatpartner mit Videoaufzeichnungen.

Weitere Informationen finden Sie hier:

Aktualisiert

Kripo gelingt Schlag gegen örtliche Drogenszene

Lohr am Main, Lkr. Würzburg – Nach monatelangen Ermittlungen griff die Kripo Würzburg am Sonntagabend zu. Sie nahm zwei mutmaßliche Drogendealer fest, die inzwischen in Untersuchungshaft sitzen. Ein Kilogramm Amfetamin, kleine Mengen Cannabis und Waffen wurden sichergestellt.

Seit September 2019 ermittelte die Kripo Würzburg in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Würzburg unter anderem gegen zwei Männer, die im Verdacht stehen, illegal mit Rauschgift zu handeln. Am Sonntagabend sollte es nach Erkenntnissen der Polizei zur Übergabe von einer größeren Menge Amfetamin kommen. Gegen 18:30 Uhr wurden die beiden Männer im Alter von 29 und 58 Jahren in der Innenstadt vorläufig festgenommen. Das Rauschgift, welches übergeben werden sollte – ein Kilogramm Amfetamin – konnte bei dem 29-Jährigen aufgefunden und sichergestellt werden.

Beamte entdeckten in der Wohnung eines der Beschuldigten zudem diverse Waffen. Bei neun anschließenden Wohnungsdurchsuchungen in Zusammenhang mit dem Verfahren, bei denen auch ein Staatsanwalt zugegen war, fanden die Ermittler insgesamt weitere 200 Gramm Amfetamin und kleinere Mengen Cannabis. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurden die zwei Ortsansässigen am Montag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Haftbefehl wegen illegalem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge mit Waffen gegen beide erließ.

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