Polizeibericht Würzburg - 12.02.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 12.02.2020

Jugendlicher in Straßenbahn attackiert – Zeugensuche

Innenstadt – Am Dienstag befand sich ein 15-Jähriger gegen 09.25 Uhr in der Straßenbahn vom Hauptbahnhof in Richtung Sanderau. An der Haltestelle Juliuspromenade erhielt der Jugendliche unvermittelt einen Faustschlag gegen den Hinterkopf. Anschließend verließ der Angreifer die Straßenbahn in unbekannte Richtung.

Der Geschädigte erlitt Schmerzen, jedoch keine weiteren nennenswerten Verletzungen. Der bislang unbekannte Täter wurde beschrieben als:

  • männlich, circa 50 Jahre alt
  • von schlanker Statur und circa 180 cm groß
  • er trug abgetragene Kleidung

Die Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bitten Zeugen, welche sachdienliche Hinweise zur Tat oder Identität des Angreifers geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Falsche Polizeibeamte ohne Erfolg

Rentnerin durchschaut Betrugsmasche – Zwei Geldabholer vorläufig festgenommen

Würzburg – Am vergangenen Montag haben falsche Polizeibeamte versucht, eine Würzburgerin um ihr Erspartes zu bringen. Die Rentnerin durchschaute die Betrugsmasche jedoch und wählte den Notruf. Kripobeamte aus Würzburg nahmen wenig später zwei Geldabholer vorläufig fest. Ein Tatverdächtiger befindet sich inzwischen auf Antrag der Staatsanwaltschaft in Untersuchungshaft.

Gegen 09.30 Uhr läutete das Telefon der 65-jährigen Würzburgerin. Der Anrufer gab sich als Beamter der Kriminalpolizei Würzburg aus. Er behauptete, dass bei der Hausbank der Rentnerin ein korrupter Bankmitarbeiter tätig ist und ihr Geld daher nicht sicher sei. Sie sollte ihr Erspartes daher von ihrem Konto abheben und der „Polizei“ übergeben. In weiteren Telefonaten, insbesondere auch mit einem angeblichen Einsatzleiter und einem vermeintlichen Staatsanwalt, wurde die Übergabe von insgesamt 17.000 Euro an der Wohnadresse der 65-Jährigen vereinbart.

Die Betrüger ahnten nicht, dass die Rentnerin die Masche längst durchschaut und die Polizei verständigt hatte. So konnten die notwendigen Maßnahmen in die Wege geleitet werden, um die Festnahme der Geldabholer zu ermöglichen. Der Zugriff durch die Kripo Würzburg erfolgte um 12.15 Uhr. Bei den beiden Festgenommenen handelt es sich um 20 und 21 Jahre alte Männer, die in Passau bzw. Würzburg wohnhaft sind.

Am Dienstag wurden die beiden Festgenommenen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete gegen den älteren Tatverdächtigen die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des versuchten gewerbsmäßigen Bandenbetrugs an. Der Jüngere kam mangels dringenden Tatverdachts wieder auf freien Fuß.

Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall, auch im Hinblick auf die Hintermänner der Tat, werden von der Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt. 

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