Polizeibericht Würzburg - 11.03.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 11.03.2019

Zahlreiche Sturmeinsätze im Stadtgebiet

Würzburg – Ab gestern Nachmittag bis in den Abend hinein musste die Feuerwehr Würzburg insgesamt 21 wetterbedingte Einsätze im Stadtgebiet bearbeiten. Darunter mehrere Dächer bei denen einzelne Dachpfannen abgedeckte wurden. Verschiedene Bäume hielten der Windlast nicht stand und mussten von Straßen und Wegen geräumt werden.

Eine Fensterscheibe ging durch den Wind zu Bruch, durch die Feuerwehr erfolgte eine Sicherung mit Schalmaterial. Ein weiterer Baum ist in eine 400 V Freileitung gestürzt, an dieser Stelle ist der Bereitschaftsdienst der Mainfrankennetze mit der Feuerwehr tätig geworden. Wegen der fortbestehenden Gefährdung durch Dachziegel bzw. einen Baum mussten Teile der Grombühlstraße bzw. der Scheffelstraße gesperrt werden. Dort wurde eine Wohnung vorsorglich evakuiert. Die Feuerwehr beseitigt den Gefahrenbaum zur Stunde.

Durch die Integrierte Leitstelle sind insgesamt 54 sturmbedingte Einsätze im Einsatzbereich disponiert worden. Schwerpunkte waren der Landkreis Main-Spessart und die Stadt Würzburg. Das Dienst habende Personal wurde durch Beamte der Berufsfeuerwehr bei der Bearbeitung der Einsätze unterstützt. Zur Sicherstellung des Brandschutzes wurde daher ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Würzburg in Dienst gestellt. Über Verletzte in Zusammenhang mit der Sturmlage ist nichts bekannt.

An fast allen Einsatzstellen musste festgestellt werden, dass die Absperrungen durch Passanten nicht beachtet werden. Hierdurch begeben sich die Personen in einen Gefahrenbereich. In den aktuellen Fällen, in den Bereich von losen Dachziegeln und umsturzgefährdeten Bäumen. Im Extremfall wurden die Absperrungen durch Unbefugte sogar beseitigt.

Nach einer Reihe von Delikten

Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Würzburg – Ende Februar entwendete ein Mann eine Handtasche aus einem Fahrzeug und hob kurze Zeit später unberechtigt Geld vom Konto der Besitzerin ab. Nun konnte der mutmaßliche Täter ermittelt und weitere Straftaten geklärt werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde am Freitag die Untersuchungshaft gegen ihn angeordnet.

Es sind gleich eine Reihe von Straftaten, die dem Tatverdächtigen zugerechnet werden können. Dem aktuellen Sachstand nach hat er mehrere Diebstähle und Betrugsdelikte, eine Leistungserschleichung und einige Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten. Durch umfangreiche Ermittlungen der Kripo Würzburg konnten die Taten zusammengeführt und der Tatverdächtige überführt werden.

Daraufhin ordnete die Staatsanwaltschaft Würzburg die Vorführung des 43-Jährigen an. Er wurde am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des besonders schweren Falles des Diebstahls aus Kraftfahrzeugen, Computerbetrug u.a. erließ. Der Mann wurde im Anschluss einer Justizvollzugsanstalt überstellt.

Um den Fall vollständig aufklären zu können, sind für die Kripobeamten noch folgende Fragen von Bedeutung:

  • Mitte Februar soll es in diesem Zusammenhang auch in der Karmelitenstraße in Würzburg zu einem Diebstahl einer Geldbörse aus einem Pkw gekommen sein. Der oder die Geschädigte wird gebeten, sich zu melden.
  • Die genaue Tatörtlichkeit war ein abgestellter Pkw auf Höhe der dortigen Pizzeria „La Rustica“. Wem ist möglicherweise etwas Verdächtiges aufgefallen?
  • Im Anschluss soll der Täter den Geldbeutel ohne das entwendete Bargeld auf einer Treppe an der alten Mainbrücke abgelegt haben. Gibt es jemanden, der hier etwas beobachtet hat?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

Sachbeschädigungen an mehreren Pkw im Stadtgebiet

Zeugen gesucht

Innenstadt – Im Zeitraum von Samstagabend 19:00 Uhr, bis Sonntagmittag 12:15 Uhr, sind insgesamt vier Fahrzeuge durch einen oder mehrere bislang unbekannte Täter angegangen worden. Alle Fahrzeuge waren ordnungsgemäß in der Domerschulstraße am Fahrbahnrand geparkt. Dem Sachschaden nach zu urteilen, wurden jeweils die Außenspiegel und in einem Fall noch zusätzlich ein Vorderreifen beschädigt. Die Schadenshöhe liegt schätzungsweise im vierstelligen Bereich.

Frauenland – Ein schwarzer BMW parkte von Samstagnachmittag, 15:00 Uhr, bis Sonntagnachmittag, 15:00 Uhr, in der Methfesselstraße. Bei Rückkehr zum Fahrzeug musste die Fahrerin einen langen Kratzer am hinteren rechten Radkasten feststellen. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 1.000 Euro.

In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen, welche jeweils sachdienliche Hinweise zu den Sachbeschädigungen abgeben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Pkw auf Parkplatz am Handelshof beschädigt

Zeugensuche

Lengfeld – Am Sonntag, im Zeitraum von 15:20 Uhr bis 16:35 Uhr, hatte ein grauer Audi auf einem Parkplatz eines großen Elektronikfachmarktes am Handelshof geparkt. Die Fahrzeugführerin stellte bei ihrer Rückkehr einen frischen Unfallschaden fest. Dieser wurde ersten Ermittlungen nach beim Öffnen der Türe durch eine bislang unbekannte Person verursacht. Der Sachschaden wurde auf rund 1.000 Euro beziffert.

Der Unfallverursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht daher nach Zeugen, welche sachdienliche Hinweise geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen. 

Würzuburg Land

Angebliche Glücksspielschulden

Geschädigter überweist vierstelligen Bargeldbetrag – Die Polizei warnt!

Landkreis Würzburg – Erneut haben Telefonbetrüger einen Senioren um mehrere tausend Euro gebracht. Um eine angebliche Gerichtsverhandlung zu verhindern sollte der ältere Herr eine Geldstrafe bezahlen. Er wurde aufgefordert, das Bargeld auf ein Konto im Ausland zu überweisen. Das Polizeipräsidium Unterfranken warnt!

Eine Anruferin meldete sich im Laufe des vergangenen Donnerstags bei dem Senioren aus dem Landkreis Würzburg und teilte ihm mit, dass er 24.000 Euro Schulden aus einem Glücksspiel habe. Um eine Gerichtsverhandlung zu verhindern, solle er mehrere tausend Euro auf ein Konto im Ausland überweisen.

Der 73-Jährige ahnte nicht, dass er Betrügern aufgesessen ist und begab sich zu seiner Hausbank. Dort veranlasste die Überweisung auf das ausländische Konto. Am Freitag meldete sich die Anruferin wieder und bat um eine erneute Überweisung von mehreren tausend Euro. Erst als bei einem zweiten Anruf die Tochter des 73-Jährigen ans Telefon ging und diese den Betrug erkannte, stoppten die Anrufe der Unbekannten.

Das Polizeipräsidium Unterfranken nimmt den aktuellen Fall zum Anlass, eindringlich vor der Betrugsmasche zu warnen. Man sollte niemals in Vorkasse gehen, um eine mögliche Geldstrafe abzuwenden. Die Polizei und auch Gerichte weisen Sie nie telefonisch an, Geldbeträge zu überweisen. Wer einen verdächtigen Anruf erhält, kann sich im Zweifel jederzeit an seine örtlich zuständige Polizeidienststelle wenden.

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