Polizeibericht Würzburg - 05.03.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 05.03.2018

Außenspiegel abgetreten

Stadtgebiet – Über das Wochenende ist an zwei Autos der Außenspiegel abgetreten worden. Ein BMW der 5er-Serie wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag in der Martin-Luther-Straße beschädigt, ein Seat Leon am Samstag früh zwischen 3 und 7 Uhr in der Virchowstraße. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Schaden in Höhe von 600 Euro.

Mauer und Mülltonne angefahren

Rottenbauer – In der Nacht von Freitag auf Samstag zwischen 22.30 und 02 Uhr hat ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer einen Verkehrsunfall im Bereich Reichenberger Straße verursacht. Vor Ort konnte festgestellt werden, dass ein Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen war und eine Hausmauer gestreift hatte. Durch den Anstoß wurde sowohl die Mauerfassade als auch die Mülltonne beschädigt. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden in Höhe von 1.500 Euro zu kümmern.

Alkohol und Drogen im Straßenverkehr

Innenstadt – Eine 20-jährige Autofahrerin ist am Sonntag früh gegen 6.30 Uhr in der Augustinerstraße durch ihre unsichere Fahrweise aufgefallen. Die junge Frau hatte eine rote Ampel überfahren und war wiederholt unkontrolliert an Bordsteine gefahren. Bei der Kontrolle wurde ein Alkoholwert von 1,54 Promille festgestellt.

Kurz zuvor war ein 21-jähriger Mann in der Sanderau mit drogentypischen Ausfallerscheinungen kontrolliert worden. Der Mann räumte den Drogenkonsum gegenüber den Polizeibeamten ein. Ähnlich erging es einer 37jährigen Würzburgerin, die am Sonntag gegen 9.40 Uhr auf der Nordtangente kontrolliert wurde. Auch hier wurden Anzeichen für Drogenkonsum festgestellt. Bei allen drei Verkehrsteilnehmern wurde eine Blutentnahme durchgeführt.

Würzburg Land

Scheunenbrand im Wohngebiet

Kripo führt Ermittlungen zur Brandursache

Estenfeld, Lkr. Würzburg – Am Sonntagabend ist aus unklarer Ursache ein Feuer in einer Scheune im Wohngebiet von Estenfeld ausgebrochen. Personen kamen durch das Feuer nicht zu Schaden.

Gegen 21.20 Uhr wurde der Einsatzzentrale der Unterfränkische Polizei zunächst ein Großfeuer in einem ländlichen Anwesen in der Oberen Ritterstraße gemeldet. Die rund 100 Feuerwehrleute aus Estenfeld, Kürnach, Maidbronn, Unterpleichfeld, Mühlhausen und Lengfeld, löschten das Feuer, das sich auf dem Dachboden der Scheue ausgebreitet und das Dachgebälk beschädigt hatte. Die Flammen hatten nicht wie zunächst befürchtet auf die gesamte Scheune oder die Nebengebäude übergegriffen.

Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehrere tausend Euro. Personen wurden durch das Feuer nicht verletzt. Die Brandursache ist derzeit noch unklar und nun Gegenstand der Ermittlungen, die von der Kripo Würzburg geführt werden.

Streitigkeit um Sorgerecht des Kindes

31-Jähriger unter Drogeneinfluss –  zwei Beamte verletzt

Marktsteft, Lkr. Kitzingen – Eine Streife, die am Sonntagnachmittag zur Schlichtung eines Familienstreits zu Hilfe gerufen worden ist, bekam das aggressive Verhalten eines 31-Jährigen zu spüren. Der Beschuldigte griff das Streifenteam an und verletzte die Beamtin und den Beamten.

In einer Familie war es gegen 14.00 Uhr wiederholt zu einem heftigen Sorgerechtsstreit gekommen. Die Großmutter des Kleinkindes verständigte schließlich die Kitzinger Polizei. Als die Streife in der Wohnung eintraf, ging der Kindsvater unmittelbar auf die Beamten los und griff diese an. Die Polizisten setzten Pfefferspray gegen den 31-Jährigen ein. Bei der anschließenden Festnahme wehrte sich der Beschuldigte weiterhin heftig gegen die Maßnahme.

Bei dem Einsatz wurden die Beamtin und der Beamte verletzt und mussten den Dienst abbrechen. Der Beschuldigte wurde in eine Klinik gebracht, auch weil er offenbar unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Deshalb kontaktierten die Beamten das zuständige Gericht. Der Ermittlungsrichter ordnete neben einer Blutentnahme auch die Durchsuchung der Wohnung des 31-Jährigen an. In dessen Wohnräumen stellten die Polizisten schließlich Samen zur Aufzucht von Cannabispflanzen sicher.

Den Beschuldigten erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, vorsätzliche Körperverletzung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz.

Bundesweit gesuchter sogenannter „Kurzhaartäter“ festgenommen

Widerruf der Öffentlichkeitsfahndung

Unterfranken – Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach haben bereits am Donnerstagmittag auf der A3 bei Weibersbrunn einen bundesweit gesuchten mutmaßlichen Serientäter festgenommen. Die Öffentlichkeitsfahndung des Polizeipräsidiums Unterfranken nach dem sogenannten Kurzhaartäter wird widerrufen.

Wie bereits berichtet trat seit dem Jahr 2011 ein überregional agierendes Taschendieb-Pärchen im südlichen Bundesgebiet auf. Die bis dato unbekannten mutmaßlichen Serientäter entwendeten Passanten unbemerkt die Geldbörsen und hoben im Anschluss Geld von den Konten der Geschädigten ab. Hierdurch soll sich das Paar um Bargeld in sechsstelliger Höhe bereichert haben. Auch in Unterfranken wurden derartige Fälle zur Anzeige gebracht, die den beiden wohl zuzuschreiben sind. Darunter zählen Fälle in Volkach, Rimpar, Thüngersheim, Obernburg, Großwallstadt und Zellingen.

Am Donnerstagmittag stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach nun das Fahrzeug des Pärchens auf der BAB 3 bei Weibersbrunn im Rahmen der Fahndungskontrollen fest und konnten die beiden Insassen, einen 36-jährigen tschechischen Staatsbürger und dessen 28-jährige tschechische Begleiterin, festnehmen. Aufgrund der erfolgten Festnahme der beiden mittels Haftbefehl gesuchten Personen durch Fahnder der Verkehrspolizei Aschaffenburg-Hösbach wird die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei widerrufen. Beide Personen sitzen inzwischen in Haft.

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