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Polizei verhindert Auseinandersetzung zwischen Fußballfans

Würzburg – Anhänger des 1. FC Schweinfurt 05 und der Würzburger Kickers hatten es am Donnerstagabend am Würzburger Hauptbahnhof auf eine körperliche Auseinandersetzung angelegt. Nur dank eines großen Polizeiaufgebotes mit Unterstützung der Bayerischen Bereitschaftspolizei konnte ein Aufeinandertreffen beider Fanlager verhindert werden.

Bereits nach dem Fußballspiel zwischen Viktoria Aschaffenburg und dem 1. FC Schweinfurt 05 war es in Aschaffenburg von Seiten der Schweinfurter Fans zu Übergriffen auf die eingesetzten Polizeikräfte gekommen. Um weitere Angriffe auf die Polizeibeamten zu verhindern, setzten die Einsatzkräfte Pfefferspray und den Einsatzmehrzweckstock ein. Insgesamt nahm die Polizei drei Fußballfans vorläufig fest, drei Beamte erlitten leichtere Verletzungen.

Auf dem weiteren Heimweg stiegen gegen 18:44 Uhr rund 25 Fans des 1. FC Schweinfurt 05 in Würzburg aus dem Regionalexpress aus und rannten durch die Bahnhofshalle in Richtung Bahnhofsvorplatz.

Dort trafen sie bereits auf ein großes Polizeiaufgebot von Einsatzkräften des Polizeipräsidiums Unterfranken und der Bayerischen Bereitschaftspolizei. Nur dank dieser Polizeipräsenz und dem teilweisen Einsatz von unmittelbarem Zwang konnte ein Aufeinandertreffen zwischen der Schweinfurter Fangruppe und einer rund 20-köpfigen Gruppe von Anhängern der Würzburger Kickers verhindert werden, welche im Ringpark auf die rivalisierende Fangruppe wartete.

Da sich noch bis kurz vor Mitternacht kleinere Fangruppen im Stadtgebiet aufhielten, blieb die Polizei mit einem starken Aufgebot an Einsatzkräften, unterstützt durch eine weitere Einheit der Bayerischen Bereitschaftspolizei, vor Ort. Die Begehung von Straftaten konnte durch das konsequente Einschreiten verhindert werden. Insgesamt stellte die Polizei von mehreren Fußballanhängern die Identität fest und sprach drei Platzverweise aus. Ob es zu strafrechtlich relevantem Verhalten kam, ist derzeit Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. 

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