Polizeibericht Würzburg - 08.04.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 08.04.2018

Mit Schreckschusswaffe herumgeschossen

Grombühl – Am Sonntagmorgen gegen 01:50 Uhr ist von der Nordtangente ein lauter Knall gemeldet worden, der die Nachbarschaft geweckt hatte. Die gerufenen Beamten konnten dann hier ein Pärchen im Alter von 28 und 26 Jahren antreffen.

Die beiden wurden einer Personenkontrolle unterzogen, bei der eine Schreckschusswaffe aufgefunden wurde. Zum Führen einer solchen Waffe benötigen beide einen kleinen Waffenschein. Diesen konnten sie den Beamten nicht aushändigen. Die Waffe wurde sichergestellt und die Beiden erwartet nun eine Anzeige nach dem Waffengesetz.

Sicherheitspersonal mit Flaschen und Eisenstange angegriffen

Innenstadt – Am Sonntagmorgen gegen 03:00 Uhr waren ein 21-Jähriger und ein 29-Jähriger, beides ausländische Mitbürger, vor den Posthallen. Hier pöbelten sie eine vorbeilaufende Frau an. Diese wandte sich daraufhin an das Sicherheitspersonal der Posthallen. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den Männer und den Mitarbeiten der Sicherheitsfirma zu einem Streitgespräch.

Während des Streits wehrte sich ein Angestellter mit Pfefferspray gegen einen der Streitsuchenden, der bereits mit einem Glas drohte. Währenddessen zerbrach der Zweite bereits eine Flasche und bedrohte ebenfalls die Sicherheitskräfte. Sofort holte der 21-Jährige irgendwo eine Eisenstange heraus und schlug damit auf einen Mitarbeiter ein. Auch als dieser zu Boden ging ließ der 21-Jährige nicht von ihm ab.

Als die Beamten eintrafen ergriffen beide die Flucht und ließen ihre Opfer zurück. Wenig später konnten sie im Rahmen der Fahndung allerdings festgenommen werden und wurden auf die Polizeidienststelle verbracht. Beide waren leicht alkoholisiert. Der 21-jährige Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes wurde in die Uniklinik verbracht. Da dieser die Schläge gegen ihn mit Händen und Armen abwehren konnte erlitt dieser weniger schwerwiegende Verletzungen und konnte noch am selben Tag aus der Uniklinik entlassen werden. Die Polizei ermittelt nun auch in Richtung eines versuchten Tötungsdeliktes.

PKW-Brand in der Marktgarage

Innenstadt – Am Samstagvormittag sind die Feuerwehren der Stadt Würzburg mit einem Großaufgebot zu einem gemeldeten Brand in einer Tiefgarage in der Schönbornstraße ausgerückt. Eine Anruferin hatte den Brand eines PKW im 2. Untergeschoss gemeldet. Als der Löschzug der Berufsfeuerwehr an der Einsatzstelle eintraf, teilte die Mitteilerin mit, dass ihr Fahrzeug im 2. Untergeschoss steht und Rauch aus dem Motorraum aufsteigt.

Zufahrten und Zugänge der Marktgarage wurden daraufhin gesperrt. Personen die sich noch in der Tiefgarage befanden wurden aufgefordert diese zu verlassen. Nach kurzer Suche war der PKW gefunden und der Einsatzleiter konnte Entwarnung geben. Die Erkundung hatte ergeben, dass es sich bei diesem Einsatz lediglich um einen technischen Defekt am Kühlsystem des Fahrzeuges handelte. Im Anschluss konnte die Garage dem Verantwortlichen übergeben, und der Nutzungsbetrieb uneingeschränkt fortgeführt werden.

PKW zerkratzt

Zellerau – In der Zeit vom 05.04.2018 16:30 Uhr bis zum 07.04.2018 gegen 11:30 Uhr hatte der 62-jährige Fahrer eines PKW Daimler seine PKW ordnungsgemäß in einer Parklücke abgestellt. Als er wieder zu seinem PKW zurückkehrte musste er einen langen Kratzer auf der rechten Fahrzeugseite feststellen. Es entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro.

Mit 1,5 Promille Laternenmast umgefahren

Grombühl – Am Sonntagmorgen gegen 04:15 Uhr befuhr ein 33-Jähriger mit seinem PKW die B27 in Richtung stadteinwärts. Offensichtlich entschloss er sich auf Höhe Ständerbühlstraße doch in die Innenstadt zu fahren und wechselte die Spur. Dies geschah allerdings zu spät und so erfasste er mit seinem PKW zunächst ein Verkehrsschild und kurz darauf einen Laternenmast.

Dieser knickte um und blockierte die Fahrbahn. Der PKW drehte sich durch den Aufprall und blieb quer auf der Fahrbahn stehen. Die eintreffenden Beamten sicherten zunächst die Unfallstelle und nahmen sich dem Fahrer an. Hierbei stieg den Beamten leichter Alkoholgeruch in die Nase. Der Atemalkoholtest brachte zu Tage, dass der Fahrer mit 1,5 Promille stark alkoholisiert war. Zudem bestellte er im Beisein der Streife einen Abschleppdienst nach Nürnberg obwohl er sich in Würzburg befand.

Der Fahrer wurde dann zur Abklärung von eventuellen Verletzungen ins Krankenhaus verbracht, wo auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zudem wurde dem Fahrer die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 3.000 Euro an den Verkehrseinrichtungen.

Radfahrer ohne Licht und alkoholisiert unterwegs

Frauenland – Am Sonntagmorgen gegen 03:30 Uhr ist einer Polizeistreife ein Fahrradfahrer ohne Licht frontal entgegen gekommen. Den Beamten fiel sofort auf, dass der Fahrer sein Fahrrad nicht mehr richtig unter Kontrolle hat. Eine Verkehrskontrolle bestätigte die Vermutung. Ein Alkoholtest bei dem 23-jährigen Radfahrer ergab 1,65 Promille. Er wurde mitgenommen auf die Dienststelle, wo eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr.

Ohne Versicherungsschutz

Innenstadt – am Samstagabend gegen 19:00 Uhr hat eine Polizeistreife in der Theaterstraße ein Leichtkraftrad festgestellt, an welchem noch ein schwarzes Versicherungskennzeichen angebracht war. Eine Kontrolle der 24-jährigen Fahrerin ergab, dass sie keine neue Versicherung für das Jahr 2018 abgeschlossen hatte und somit für das Kraftfahrzeug keinen Versicherungsschutz bestand. Die Fahrerin erwartet nun eine Anzeige nach dem Pflichtversicherungsgesetz.

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