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Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste

München / Würzburg – In der vergangen Woche sind 20 bayerische Bürgerinnen und Bürger von der Staatsministerien Kerstin Schreyer mit der bayerischen Staatsmedaille für soziales Engagement ausgezeichnet worden. Darunter auch Herbert Schmidt, Mitglied der Seniorenvertretung der Stadt Würzburg, der er seit 2013 angehört.

Ministerin Schreyer dankte allen Geehrten für ihr soziales Engagement mit den Worten „Sie zeigen, dass unsere Gesellschaft etwas ganz Wichtiges auszeichnet. Unsere Gesellschaft verschließt nicht die Augen vor den Sorgen der Menschen in Not“.

Von Sommer 2015 bis Januar 2018 war Herbert Schmidt der Vorsitzende der Seniorenvertretung. Heute ist er Leiter des Arbeitskreises Digitalisierung derselben. Dazu bringt er entsprechende langjährige Erfahrung mit. Er war der Initiator des im Jahre 2000 gegründeten Internetcafes „Von Senioren für Senioren“ und auch lange Jahre Vorsitzender des Vereins Internet „Von Senioren für Senioren“e.V. Auf seine Initiative geht die Gründung von sechs weiteren Internetcafes in Unterfranken in den Jahren 2001 und 2002 zurück. In Marktheidenfeld und Ochsenfurt gibt es diese Einrichtungen , die eigenständig geführt werden, immer noch.

Im Sommer 2018 hat er das Würzburger Netzwerk zur Förderung der Medienkompetenz ins Leben gerufen. Volkshochschule, Stadtbücherei, Generationen-Zentrum Matthias Ehrenfried,das Rudolf-Alexander-Schröder Haus, Internetcafe „Von Senioren für Senioren“ und der Arbeitskreis Digitalisierung haben eine Kooperationsvereinbarung getroffen, um möglichst niedrigschwellige Angebote zu entwickeln. Im Dezember 2018 wurde das Netzwerk im Rahmen des Projektes der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und dem Verein Deutschland sicher im Netz e.V. als einer von 70 Standorten in der Bundesrepublik aufgenommen.

Im Rahmen seines Engagements in der Seniorenvertretung leitet Schmidt die Arbeitsgruppe Seniorenarbeit 2020, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Seniorenarbeit in Würzburg zu intensivieren und z.B. durch Synergieeffekte, wie die Zusammenlegung von Seniorenbeirat und Seniorenvertretung, Kräfte zu bündeln.

Außerhalb von Würzburg hat sich Schmidt sehr stark für die Fortführung des Bundesmodellprojektes „Erfahrungswissen für Initiativen – EFI“ stark gemacht. Er war Gründungsmitglied der Landesarbeitsgemeinschaft der bayerischen seniorTrainerinnen und seniorTrainer und bis Mai 2017 der 1. Vorsitzende von EFI Bayern e.V. Er hat mit der seniorTrainerinnen Akademie Bayern eine Bildungseinrichtung geschaffen, die in den Jahren 2013/14 rund 200 Ältere zu seniorTrainerinnen und seniorTrainer qualifiziert hat. Schmidt war auch maßgeblich an der Überführung der Einrichtung in hauptamtliche Strukturen beteiligt. Heute wird diese Weiterbildung im Rahmen der Seniorenakademie Bayern, unterstützt und finanziert vom bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, weitergeführt.

Sein ganz besonderes Interesse gilt den Möglichkeiten, die die neuen Medien in der Weiterbildung bieten. So hat er zusammen mit der FH Lübeck 2017 den efiMOOC auf den Weg gebracht. MOOC steht für „Massive – open – online – Course“, zu Deutsch: Ein Kurs im Internet, an dem viele ohne Zugangsbeschränkung teilnehmen können. Thema des efiMOOCs war „Bürgerschaftliches Engagement“.

Gefragt nach einem Statement für die Zukunft sagt Schmidt: „Zuerst möchte ich allen Freundinnen und Freunden für die Unterstützung und insbesondere meiner Frau Editha, die mir den Rücken freigehalten hat, danken. Höchste Priorität hat zur Zeit das Projekt Seniorenarbeit 2020 der Seniorenvertretung. Mein Focus bei der Digitalisierung hat den Menschen zum Mittelpunkt“.


Bild: Verleihung der Bayerischen Staatsmedaille für soziale Verdienste (Foto: StMAS/Gert Krautbauer)

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