„Nacht der offenen Kirchen“ geht in die zwölfte Runde |  wuerzburg24.com

„Nacht der offenen Kirchen“ geht in die zwölfte Runde

Würzburg – Bereits zum zwölften Mal öffnen am Dienstag, 2. Oktober, insgesamt 19 Kirchen und das Burkardushaus ihre Türen für die ökumenische „Nacht der offenen Kirchen“ in Würzburg. Ab 19 Uhr können Besucher die offenen Kirchen entdecken, mitfeiern und zuhören.

„Die ökumenische Initiative gibt nicht nur einen Einblick in die bekannten und großen Gotteshäuser. Sie möchte auch ganz bewusst in kleine, auch etwas versteckte und abseits der Innenstadt liegenden Kirchen führen“, sagt Dekan Dompfarrer Jürgen Vorndran. Es werden zahlreiche Veranstaltungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene geboten. Auf dem Programm stehen unter anderem Lesungen, Konzerte und Segensfeiern.

Der Abend startet mit mehreren gottesdienstlichen Angeboten. In der Pfarrkirche Sankt Adalbero findet beispielsweise eine Familiensegensfeier mit Bischof em. Friedhelm Hofmann statt. Die Veranstaltung richtet sich an Familien mit Kindern, die im Anschluss bei einer Rallye im Dunkeln die Kirche spielerisch entdecken können. Eine Besonderheit in diesem Jahr sei die Beteiligung der „Würzburger Paartage“, erklärt Pfarrerin Susanne Wildfeuer.

Im Rahmen der Veranstaltung sei die Pfarrkirche Sankt Burkard als „Kirche der Liebe“ von 19 bis 23 Uhr geöffnet. Hier besteht die Möglichkeit einer Paar-Segnung mit musikalischer Untermalung. Die griechisch-orthodoxe Kirche Heilige drei Hierarchen lädt mit einer Esperinos-Vesper und der Paraklisis-Bittandacht zum heiligen Paisios ein, die Besonderheiten ihrer Liturgie kennenzulernen. Mit dem orthodoxen Marienlob im Neumünster um 19 Uhr führt Pfarrer Vladimir Bayanov in Besonderheiten der russisch-orthodoxen Kirche ein.

Die Augustinerkirche ist ab 19 Uhr geöffnet und lädt zur Einkehr und zum Gebet ein. Hochkarätige Musik, unter anderem um 20 Uhr in der Musikkirche Sankt Stephan mit dem Konzertchor der Mädchenkantorei am Würzburger Dom, stimmt in den Abend ein. „Kino in der Kirche“ erleben die Besucher um 20 Uhr im Würzburger Dom mit dem Dokumentarfilm über Papst Franziskus von Wim Wenders. Kleine meditative Impulse und die Möglichkeit zur Segnung gibt es in der Bürgerspitalkirche.

Ein offenes Forum für Gespräch, Austausch und biblische Impulse ist an diesem Abend die Bauwagenkirche am Oberen Markt. Einen Parcours zum Nachdenken und Beten gibt es in der Franziskanerkirche.

Wer sich zwischendurch stärken möchte, findet im Burkardushaus bis 23.30 Uhr die „Genusskirche“. Bei Köstlichem und Erfrischendem seien Besucher zum gegenseitigen Austausch eingeladen, sagt Alexandra Eck, Referentin für die Citypastoral. Zusätzlich finde dort um 20 Uhr ein Musikprogramm „Eine Reise durch die Welt der Musicals“ statt. Eine Stunde früher als im Programmheft angekündigt gibt es um 19 Uhr in der katholischen Pfarrkirche Sankt Peter und Paul „Gedanken und Musik zum Lobgesang Mariens“ sowie um 20 Uhr „Kanzel und Altäre in Wort und Klang“.

Einblicke in den Arbeitsalltag mit obdachlosen Jugendlichen durch „Streetwork Würzburg – Anlaufstelle für junge Menschen in Not“ erhalten Besucher um 19 Uhr in der Deutschhauskirche. In der evangelisch-methodistischen Christuskirche stehen Kirchenlieder, Taizé-Gesänge, Kanons und Fingerfood auf dem Programm. Ganz getreu der Tradition, dass die Gelehrten nachts zusammenkommen, um über die Geheimnisse Gottes zu sprechen, findet in der Neumünsterkirche um 22 Uhr ein ökumenischer Nachtgottesdienst mit Gesang, Meditation und Nikodemusgespräch statt.

Das sei ein schöner Raum, um über die Geheimnisse Gottes nachzudenken, erklärt Dekanin Edda Weise. Die „Nacht der offenen Kirchen“ endet um 23.30 Uhr am Würzburger Marktplatz mit dem Nachtsegen.

Das Programmheft ist erhältlich im i-Punkt Kirche, Domstraße 40, Telefon 0931/38665700 und liegt außerdem in den beteiligten Kirchen aus. Das Programm ist zudem abrufbar unter www.kirchennacht-wuerzburg.de. Dort finden sich weitere Angebote und aktualisierte Veranstaltungszeiten.


Bild: Freuen sich auf viele Besucher bei der Nacht der offenen Kirchen (von links): Gemeindereferentin Alexandra Eck, Pfarrerin Susanne Wildfeuer, Dekanin Edda Weise und Dekan Dompfarrer Jürgen Vorndran. (Foto: Giulia Russo / POW)

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