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Neue Pilgerstrecke für Mountainbiker

Würzburg – Heute ist die Mountainbikestrecke rund um die Landesgartenschau 2018 offizielll freigegeben und eröffnet worden. Der Würzburger Stadtrat hatte im Sommer 2015 die Erstellung eines Interkommunalen Mobilitätskonzeptes in Zusammenarbeit mit den Umlandgemeinden Rottendorf, Gerbrunn, Theilheim und Randersacker beschlossen.

Hauptbestandteil des Mobilitätsnetzes ist ein die Stadt Würzburg und die Umlandgemeinden verbindendes Pedillac- und Radverkehrsnetz. Die Strecke „querfeldein zu Main und Wein“ kann man nun sicher als ein Highlight dieser Kooperation bezeichnen.

In enger Zusammenarbeit mit dem Zweckverband Naherholung des Landkreises Würzburg wurde mit der Rundroute ein sportlich attraktives Angebot für die Region entwickelt. Die Mountainbikestrecke führt teilweise auf altbekannten Wald- und Flurwegen als auch auf neu gebaute Strecken in der Lehnleite zwischen der Gneisenaustraße und dem Gelände der Landesgartenschau. Es wurden Streckenführungen herausgearbeitet, die als „Trails“, mal steil und mal schmal mit Kurven bespickt, über Steinformationen und kleinen natürlichen Ab-sätzen geführt werden. „Die Strecke ist nicht ganz ohne. Ich wünsche allen Sportlern unfallfreie Fahrten“, sagte Oberbürgermeister Christian Schuchardt mit Blick vom Elferweg ins Tal. Landrat Eberhard Nuß freute sich: „Wir haben eine wunderschöne fränkische Heimat. Warum sollten wir sie nicht zeigen?“

Die Wegeführung bietet also Ausblicke, erfordert aber auch Geschicklichkeit und Fahrvermögen. Anfängern wird es jedoch ermöglicht, diese Trails teilweise zu umfahren. Das Mountainbiken ist eine Radsportart, die immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit gerät. Es sind Personengruppen zwischen 18 und 70 Jahren, die den Sport in ihrer Freizeit ausüben.

Die Strecke hat eine Länge von ca. 28 km und Höhenprofil von über 555 Höhenmetern. Diese Rundroute ist separat mit einem orangenen Mountainbikepiktogramm ausgewiesen. Highlights dieser Strecke sind der Dirty-Heri-Trail am Patrouillienweg, der direkt unterhalb des Biergartens zur Landesgartenschau in Verbindung zum Elferweg gestaltet wurde. Dieser Trail besitzt einen welligen Verlauf mit vielen spielerischen Elementen, die eine Art Achterbahnfeeling, den sog. „Flow“ aufkommen lassen.

Der zweite große gebaute Trailabschnitt ist der „Kuni-Trail am Wiesenweg“, der seinen Beginn oberhalb des Elferweges hat und kurvenreich an der Wiesenkante entlang geführt wird. Er ähnelt einer Serpentinenabfahrt mit enger Kurvenführung bis hinunter zum Zwischenweg. Der anschließende Teil dieses Wiesenabschnittes führt über gebaute Stein- und Muschelkalkformationen, auf denen Fahr- und Sprungtechnik geübt werden können. Die Rundstrecke von ca. 28 km hat in ihrem Verlauf immer wieder unterschiedliche Bodenbeschaffenheiten, Steigungen und Abfahrten, die dem Nutzer eine gewisse Grundkondition und auch Fahrvermögen abverlangen.

Die Konzeption und Planung erfolgte durch Heribert Düthmann, bei der Stadt Würzburg inzwischen im „Unruhestand“ und das Ingenieurbüro Marcus Viebahn. Mit eingebracht haben sich zudem die Universität Würzburg und der Deutsche Alpenverein.

Im Flyer findet sich eine Karte der neuen Route als PDF-Dokument.


Bild: Sprünge von bis zu vier Metern sind auf diesem Streckenabschnitt möglich: Bei der Eröffnung zeigte sich der interkommunale Charakter dieses Projekts durch zahlreiche politische Vertreter aus Stadt und Land. Von links: Billy Sperlich (Universität Würzburg), Bürgermeister Stefan Wolfshörndl (Gerbrunn), Oberbürgermeister Christian Schuchardt, Landrat Eberhard Nuß, Bürgermeister Roland Schmitt (Rottendorf), Heribert Düthmann, Bürgermeister Michael Sedelmayer (Randersacker), Kommunalreferent Wolfgang Kleiner, Marcus Viebahn, Klaus Hofstätter (2.
Bürgermeister Rottendorf) und Geschäftsführer Klaus Buchner Zweckverband Erholungs- und Wandergebiet Würzburg. (Foto: Stadt Würzburg)

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