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Grundsteinlegung für neues Freizeitbad in der Zellerau

Würzburg – Am vergangenen Freitag ist der Grundstein für das neue Schul-, Sport- und Freizeitbad in der Würzburger Zellerau gelegt worden. Da Bad entsteht anstelle des „alten Nautilands“ am gleichen Standort. Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt sprach von einem „historischen Moment“.

Das „alte Nautiland“ ist Geschichte. Wo im vergangenen Jahr noch das Zellerauer Hallenbad stand, entsteht nun ein komfortables und barrierefreies neues Schul-, Sport- und Freizeitbad mit einem großen Sportbecken im Innenbereich, neuen Sprudelanlagen, einer neuen Hightech-Rutsche, einer attraktiven Gastronomie und einem großen Wellnessbereich mit verschiedenen Saunen. Am 2. März 2018 wurde in Anwesenheit von Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Oberbürgermeister Christian Schuchardt, WVV-Geschäftsführer Thomas Schäfer, dem Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH  Jürgen Athmer und vielen weiteren hochrangigen Gästen der Grundstein für das neue Schwimmbad in der Würzburger Zellerau gelegt.

Oberbürgermeister Christian Schuchardt würdigte die Bedeutung des Bauprojektes und sprach von einem „historischen Moment“ für Würzburg. Das neue Bad soll als „Flaggschiff der Würzburger Bäderlandschaft uns allen viel Freude bereiten“, erklärte er. Familien, Vereine, Schulen, kurz alle, die sich für Wasser und Wellness begeistern, profitieren davon. Gleichzeitig hob Schuchardt auch die Standortvorteile des neuen Bades hervor: „Mitten in der Stadt – mit einem Straßenbahnanschluss, so etwas findet man selten in der bundesrepublikanischen Bäderlandschaft“.

Landtagspräsidentin Barbara Stamm, die selbst in der Zellerau lebt, freute sich über die positive Entwicklung des Stadtteils, für den der Neubau des Bades ein weiterer Meilenstein ist. Auch den Einsatz der Bürgerinnen und Bürger für das neue Schwimmbad hob Stamm lobend hervor. „Es ist eine richtige Entscheidung und es ist eine gute Entscheidung – für unsere Kinder, für unsere Familien, für die ältere Generation, für alle, die sich an diesem Bad erfreuen können“, so die Landtagspräsidentin.

Jochen Fritz vom Planungsbüro Fritz Planung GmbH aus Bad Urach lobte die gute Zusammenarbeit und das Engagement aller am Bauprojekt Beteiligten. Bis zum Spätsommer sollen die Rohbauarbeiten abgeschlossen, gegen Jahreswechsel Dach- und Gebäudehülle geschlossen sein. Danach folgen Innenausbau und Technikgewerke, so dass im Herbst nächsten Jahres die Inbetriebnahme angepeilt werden könne. Architektonisch sei das Bauprojekt an die naheliegenden Festungsbastionen angelehnt, so Fritz. Daher die beiden großen Außenschenkel, die in ihrer Grundform an einen Bumerang erinnern.

Der Geschäftsführer der Würzburger Bäder GmbH Jürgen Athmer bedankt sich in seiner Rede außerdem bei allen Entscheidern, Planern, Förderern und Mitarbeitern für ihre Unterstützung und machte Lust und Neugier auf das neue Bad. „Ich meine, wir haben einen tollen Plan hinbekommen und es wird ein ganz tolles Freizeitbad, das wir hier bauen werden“, so Athmer. 


Bild: Zusammen mit Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Thomas Schäfer, dem Geschäftsführer der Würzburger Versorgungs- und Verkehrs-GmbH (WVV), der die Würzburger Bäder GmbH als Tochtergesellschaft angehört, füllte Athmer die Zeitkapsel für den Grundstein mit einer tagesaktuellen Zeitung, einer Urkunde, dem derzeit gültigen Münzgeld, USB-Sticks mit Fotos und Plänen des Bades, Kopien der Pläne und – in Erinnerung an das alte Nautilandbad – einer gelbe Plastikente. Die Zeitkapsel wurde in den Grundstein eingelassen, der dann von einigen der anwesenden Gäste zugemauert wurde.

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