Polizeibericht Würzburg - 28.12.2019 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 28.12.2019

Zusammenstoß mit Straßenbahn

Heidingsfeld – Am frühen Samstagmorgen gegen 02:57 Uhr ist es auf der Stuttgarter Straße zu einem Zusammenstoß eines PKW mit einer Straßenbahn gekommen. Hier fuhren PKW und Straßenbahn in gleicher Richtung. Aufgrund der sich nähernden Straßenbahn schaltete die Ampel für Linksabbieger auf rot.

Der PKW – Fahrer, der eigentlich geradeaus fahren wollte, entschied sich jedoch spontan dafür, links abzubiegen, übersah das bereits geltende Rotlicht, bemerkte die Straßenbahn, bremste, brachte seinen PKW jedoch erst über dem Schienenverlauf zum Stehen. Der Straßenbahnfahrer konnte trotz eingeleiteter Notbremsung einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Zum Glück entstand nur geringer Sachschaden.

Unfallflucht

Zellerau – In der Zeit vom 26.12.2019, ca. 20 Uhr, bis 27.12.2019, ebenfalls ca. 20 Uhr, ist es in der Hartmannstraße in Würzburg zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Der Halter des unfallbeschädigten Fahrzeuges stellte an seinem PKW einen Unfallschaden  fest. Der Unfallverursacher hatte sich zuvor unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Täterhinweise liegen bislang nicht vor. Zeugen, die Hinweise zum Tathergang geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Würzburg Land

Tätlicher Übergriff in Bezirkskrankenhaus

Ermittlungen wegen versuchten Totschlags

Lohr am Main, Lkr. Main-Spessart – Nach einem tätlichen Übergriff im Bezirkskrankenhaus ermitteln die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg gegen einen 22-jährigen Insassen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Der Beschuldigte befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags ging bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung ein, dass es in der Forensik des Bezirkskrankenhauses zu einem schweren Übergriff gekommen sei. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wird einem 22-jährigen im Maßregelvollzug Untergebrachten vorgeworfen, einem anderen Insassen im Alter von 55 Jahren durch Schläge und Tritte lebensbedrohliche Verletzungen zugefügt zu haben. Der Übergriff ereignete sich dem Sachstand nach kurz nach 18.00 Uhr in einem Raucherraum, in dem sich der Tatverdächtige und der Geschädigte gemeinsam aufhielten.

Der schwer verletzte 55-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein anderes Krankenhaus. Der dringend Tatverdächtige wurde von Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Main vorläufig festgenommen. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Festgenommene am Freitagnachmittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen den 22-Jährigen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der Tatverdächtige sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Was der Anlass für den tätlichen Übergriff war, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen.

Einbruch in Wohnhaus – Schmuck und Bargeld entwendet

Uettingen, Lkr. Würzburg – In den vergangenen Tagen sind Unbekannte in ein Einfamilienhaus eingebrochen. Sie entwendeten dem Sachstand nach Schmuck und Bargeld und entkamen mit ihrer Beute unerkannt.

Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen muss sich der Einbruch im Ahornweg im Zeitraum zwischen dem ersten Weihnachtsfeiertag, 12.00 Uhr, und Freitagnachmittag, 13.00 Uhr, ereignet haben. Die Einbrecher gelangten gewaltsam durch eine Türe in das Wohnhaus, wo sie sich auf die Suche nach Wertvollem machten. Aus verschiedenen Räumen entwendeten die Unbekannten Schmuck und Bargeld. Der Beuteschaden dürfte insgesamt im vierstelligen Bereich liegen.

Wer im Zeitraum von Mittwoch bis Freitag im Ahornwerg etwas Verdächtiges beobachtet hat, das mit dem Einbruch in Zusammenhang stehen könnte oder wer in Uettigen auf verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug aufmerksam geworden ist, wird gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.

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