Polizeibericht Würzburg - 26.06.2019 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 26.06.2019

Gefährliche Körperverletzung in der Straßenbahn

Zeugen gesucht

Innenstadt – Am Dienstagabend, gegen 20:30 Uhr ist es an der Straßenbahnhaltestelle am Sandering, zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen von fünf bzw. vier Personen gekommen. Anschließend eskalierte die Streitigkeit in der Straßenbahn.

Laut dem 17-jährigen Geschädigten schlugen zwei minderjährige männliche Unbekannte auf ihn ein. Der Geschädigte wurde hierbei leicht am Kopf verletzt. Der Vorfall wurde jedoch erst über eine Stunde später der Polizei gemeldet. Die weiteren Ermittlungen werden durch die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt geführt. Zeugen, die zu diesem Sachverhalt Hinweise abgeben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Kontrahenten mit Schere schwer verletzt

21-Jähriger festgenommen

Würzburg – Im Zuge einer tätlichen Auseinandersetzung soll am Dienstagabend ein 21-Jähriger einen sieben Jahre älteren Mann mit einer Schere schwer verletzt haben.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen waren sich die beiden Männer gegen 22.20 Uhr in der Otto-Wels-Straße begegnet und aus bislang noch unbekannten Gründen in Streit geraten. Es entwickelte sich eine handfeste Auseinandersetzung zwischen den beiden. Der 21-Jährige soll dann zu einer Schere gegriffen und seinen Kontrahenten damit am Kopf und am Oberkörper verletzt haben.

Der 27-Jährige kam nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der jüngere Mann kam mit leichten Verletzungen davon. Beamte der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nahmen ihn vorläufig fest und brachten ihn zur Dienststelle, wo er die Nacht in einem Haftraum verbrachte. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Nachdem der Festgenommene am Mittwochmorgen versucht hatte, sich in der Zelle selbst zu verletzen, wurde er zunächst zeitweilig in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Nach Normalisierung seines Zustand erfolgte am Mittwochnachmittag seine Vorführung beim zuständigen Ermittlungsrichter. Dieser ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen den Beschuldigten die Untersuchungshaft wegen dringenden Tatverdachts für versuchten Totschlag in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung an. Der Beschuldigte wurde in ein Gefängnis verbracht. Die weiteren Ermittlungen führt die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

In diesem Zusammenhang ist die Kriminalpolizei Würzburg dringend auf der Suche nach Zeugen des Vorfalls. Insbesondere ein Ehepaar, dass die beiden Kontrahenten getrennt haben soll, wird gebeten, sich zu melden. Hinweise werden unter 0931/4571732 entgegen genommen.

Vandalismus an geparkten Pkw im Frauenland

Zeugen gesucht

Frauenland – In der Zeit von Montag bis Dienstag sind zwei Pkws in der Fichtestraße durch eine bislang unbekannte Person beschädigt worden. Beschädigt wurden ein schwarze Audi A4 und ein schwarzer VW, welche auf Höhe der Hausnummer 14a, ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkt wurden. Als der Fahrzeugführer des Audi am Dienstagmorgen, gegen 09:30 Uhr, zu seinem Pkw zurückkehrte, stellte er an seinem und dem dahinter geparkten Fahrzeug Kratzer, jeweils über die gesamte rechte Fahrzeuglänge, fest. Die Instandsetzungskosten belaufen sich auf mindestens 2.000 Euro. Zeugen, die zu diesem Sachverhalt Hinweise abgeben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Würzburg Land

Toter aus dem Main

Kripo sucht Zeugen

Goßmannsdorf und Ochsenfurt, Lkr. Würzburg – Nachdem Mitte Juni eine tote männliche Person aus dem Main geborgen wurde, ermittelt die Kripo Würzburg seitdem die Umstände, die zu dem Tod des mittlerweile identifizierten 64-Jährigen geführt haben. Die Kripo sucht insbesondere Zeugen, die Beobachtungen am Samstag, den 8. Juni, auf dem Ochsenfurter Bratwurstfest gemacht haben.

Wie bereits berichtet, war am Mittwoch, den 12. Juni, gegen 07.00 Uhr, im Bereich des Kraftwerkes ein männlicher Leichnam entdeckt worden. In der Folge übernahm die Kriminalpolizei Würzburg die Ermittlungen und konnte rasch klären, dass es sich bei dem Verstorbenen um einen seit wenigen Tagen vermissten Mann aus dem Raum Ochsenfurt handelte. Nun ist Gegenstand der Ermittlungen, wie es zum Tod des 64-Jährigen kam.

Die Polizei hat mittlerweile Hinweise erhalten, dass der 64-Jährige am Samstag, den 8. Juni, auf dem Ochsenfurter Bratwurstfest bei einer Auseinandersetzung als Schlichter eingegriffen hatte. Zudem war der Verstorbene von Zeugen gegen 22.30 Uhr schlafend am Mainufer gesehen worden. Wieder andere Zeugen gaben an, sie hätten beobachtet, wie der 64 Jahre alte Mann gegen 01.00 Uhr am Sonntag das Festzelt mit einem männlichen Unbekannten verlassen hätte. Außerdem soll der 64-Jährige am Sonntagabend tanzend auf dem Fest gesehen worden sein.

Die Kripo Würzburg stellt nun folgende Fragen an die Bevölkerung:

  • Wer hat die Auseinandersetzung auf dem Bratwurstfest im Festzelt gegen 22.00 Uhr beobachtet?
  • Wer kann möglicherweise Hinweise zur Begleitperson des 64-Jährigen geben, mit der er angeblich am Sonntag um 01.00 Uhr das Zelt verlassen hat?
  • Wer hat eventuell im Bereich des Mains einen Streit beobachtet?
  • Wer hat den 64-Jährigen möglicherweise am Sonntagabend tanzend auf dem Fest gesehen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei Würzburg jederzeit unter Tel. 0931/457-1732 entgegen.

Nach Diebstahl von Traktor und mehreren Fahrzeugen

Kitzinger Polizei nimmt drei Tatverdächtige fest

Schwarzach am Main und Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen – Gleich mehrere Diebstahlsdelikte und weitere Straftaten hat die Kitzinger Polizei am Sonntagabend durch die Festnahme von drei Tatverdächtigen geklärt. Das Trio war mit zwei gestohlenen Fahrzeugen unterwegs und ist nach Stand bisheriger Erkenntnisse auch für den Diebstahl eines Traktorgespannes verantwortlich.

Wie bereits berichtet, hatten Unbekannte an einem Wochenende Mitte Juni in der Nacht von Freitag auf Samstag vom Gelände der Abtei in Münsterschwarzach einen Ackerschlepper samt Feldspritze im Wert von über 100.000 Euro entwendet und letztlich auf den Feldern im Umfeld der Abtei zurück gelassen. Seitdem hatte die Kripo Würzburg die Ermittlungen übernommen.

Am Sonntagmorgen meldete ein Geschädigter dann der Kitzinger Polizei, dass in der Nacht zuvor sein Ford Transit von seinem Firmengelände in Kleinlangheim entwendet wurde. Schnell erhärtete sich während der ersten Untersuchungen der Tatverdacht gegen einen 18-Jährigen und dessen Freunde. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen nach dem gestohlenen Transporter konnte eine Streife der Kitzinger Polizei am Sonntag gegen 17.00 Uhr den gesuchten Transporter sowie einen VW Golf auf den Feldern bei Münsterschwarzach ausfindig machen.

Nach kurzer Verfolgung der beiden Fahrzeuge über unbefestigte Feldwege stellte die Streife den 18-Jährigen, der den Transporter gefahren hatte, sowie einen 16-Jährigen, der am Steuer des Golfs saß und eine 15-Jährige als Beifahrerin bei sich im VW hatte. Die drei Tatverdächtigen wurden festgenommen und zur Dienststelle gebracht.

Der 18-Jährige, der aktuell keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, ist dringend verdächtig, den VW Golf wenige Tage zuvor in Hessen entwendet und mit gestohlenen sowie manipulierten Kennzeichen versehen zu haben. Der junge Mann, der nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist, hat nach gegenwärtigem Stand der Ermittlungen gemeinsam mit dem 16-Jährigen und dem 15 Jahre alten Mädchen den Transporter entwendet und bei gemeinsamen Fahrten mit dem Ford und dem VW beide Fahrzeuge bei diversen Unfällen komplett zerstört. Es entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Zudem ist das Trio verdächtig, in der Nacht von Freitag auf Samstag das Ackergespann im Wert von mehr als 100.000 Euro vom Gelände der Abtei Münsterschwarzach entwendet zu haben.

Der 18-Jährige, der 16-Jährige und die 15-Jährige wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wieder entlassen. Unterdessen laufen die Ermittlungen der Kitzinger Polizei weiterhin wegen unterschiedlichster Eigentumsdelikte, Urkundenfälschung, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und weiterer Straftaten.

Taue von Tankschiff gekappt

Wasserschutzpolizei sucht dringend Zeugen

Triefenstein, Lkr. Main-Spessart – Von Sonntag auf Montag hat ein Unbekannter offenbar vorsätzlich die Taue eines stillliegenden Tankschiffs gekappt. Das Schiff trieb daraufhin einige hundert Meter mainabwärts und blieb am Wehr der Schleuse Lengfurt unbeschädigt hängen. Ermittelt wird nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen muss sich die Tat im Zeitraum zwischen Sonntagabend, 23.15 Uhr, und Montagfrüh, 04.00 Uhr, ereignet haben. Die Besatzung hatte das mit Benzin beladene Tankschiff oberhalb der Schleuse stillgelegt und sich anschließend schlafen gelegt. Im Laufe der Nacht muss dann ein Unbekannter das Schiff betreten, mit einem Werkzeug die Taue gekappt und in unbekannte Richtung geflüchtet sein.

Glücklicherweise blieb das Schiff beim Anstoß an das etwa 500 Meter entfernte Wehr unbeschädigt. Die gesamte Besatzung blieb unverletzt. Dem Kapitän gelang es, das Schiff selbstständig aus der misslichen Lage zu befreien. Um den Fall aufklären zu können, erhofft sich die Wasserschutzpolizei Würzburg nun auch Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat in der Nacht von Sonntag auf Montag im Bereich der Schleuse Lengfurt eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug gesehen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

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