Polizeibericht Würzburg - 24.03.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 24.03.2020

Kollision zwischen Pkw und Kleinkraftrad

Eine Leichtverletzte

Sanderau – Am Montagmittag ereignete sich im Kreuzungsbereich Sonnenstraße/Egloffsteinstraße ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw-Fahrer und einer Roller-Fahrerin. Die Folge war hoher Sachschaden und eine leichtverletzte Person. Ein weiterer, dort geparkter Pkw wurde ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen.

Gegen 13:40 Uhr befuhr ein 27-Jähriger mit seinem VW die Sonnenstraße in östlicher Fahrtrichtung. Im Kreuzungsbereich zur Egloffsteinstraße übersah dieser die vorfahrtsberechtigte Fahrerin eines Kleinkraftrades. Diese wollte zu diesem Zeitpunkt die Sonnenstraße passieren. Im Kreuzungsbereich kam es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Die 23-jährige Rollerfahrerin stürzte zu Boden und zog sich hierbei leichte Verletzungen zu, welche in einem örtlichen Krankenhaus behandelt werden mussten. Das Kleinkraftrad rutschte in einen ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkten schwarzen Mercedes, wodurch auch dieser leicht beschädigt wurde. Der Unfallverursacher blieb unverletzt. Die Schadenshöhe an den drei Fahrzeugen beläuft sich nach derzeitigem Stand auf einen mittleren vierstelligen Betrag.

Zugpassagier mit Heroin im Gepäck – Bundespolizei nimmt Tatverdächtigen fest – Kripo und Staatsanwaltschaft ermitteln

Würzburg – Bei einer Personenkontrolle in einem ICE haben Bundespolizisten am Montagmorgen eine große Menge Heroin entdeckt. Die Beamten stellten das Rauschgift sicher und nahmen den Tatverdächtigen vorläufig fest. Er befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft.

Gegen 06.20 Uhr kontrollierten die Beamten der Bundespolizei im ICE von Köln nach Frankfurt einen 24-jährigen Fahrgast, der in Deutschland keinen Wohnsitz hat. Bei der folgenden Durchsuchung stellten die Beamten bei dem Mann mehr als 400 Gramm Heroin sicher. Sie nahmen ihn vorläufig fest und übergaben ihn der Kriminalpolizei Würzburg, die zuständigkeitshalber die weiteren Ermittlungen übernahm.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde der Beschuldigte noch am selben Tag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der gegen den 24-Jährigen die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete. Der Beschuldigte sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt ein. Die noch andauernden Ermittlungen in dem Fall führt die Kripo Würzburg stets in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Würzburg Land

Streit unter Freunden eskaliert

Kriminalpolizeiliche Ermittlungen wegen versuchten Tötungsdelikts

Gemünden am Main, Lkr. Main-Spessart – Die Kriminalpolizei und die Staatsanwaltschaft Würzburg ermitteln gegen einen 19-Jährigen wegen des Verdachts des versuchten Totschlags. Bereits am vorletzten Wochenende soll er seinen ein Jahr jüngeren Freund bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt haben. Der Beschuldigte sitzt inzwischen in Untersuchungshaft.

Die jungen Männer hatten sich in der Nacht zum Sonntag, den 15. März 2020, gemeinsam auf einer Feier im Stadtgebiet Gemünden aufgehalten und dabei offenbar auch dem Alkohol zugesprochen. Sie gerieten aus bislang noch unbekannten Gründen in Streit, der letztlich handgreiflich endete. Nach vorliegenden Ermittlungserkenntnissen soll der 19-Jährige seinen Kontrahenten zwischen 00.30 Uhr und 01.00 Uhr derart mit der Armbeuge gewürgt haben, dass er einige Zeit lang sein Bewusstsein verlor. Glücklicherweise zog sich der Geschädigte keine schwerwiegenden Verletzungen zu.

Erst am Abend des darauffolgenden Tages wurde der Vorfall bei der Polizeistation Gemünden bekannt. Die weiteren Ermittlungen übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Nachdem sich der Tatverdacht gegen den 19-Jährigen erhärtet hatte, erwirkte die Staatsanwaltschaft am vergangenen Donnerstag einen Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags. Der Beschuldigte aus dem Landkreis Main-Spessart wurde am Freitag verhaftet, dem Ermittlungsrichter vorgeführt und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Wer am vorletzten Wochenende die Auseinandersetzung in der Obertorstraße in Gemünden beobachtet hat, wird dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kripo Würzburg in Verbindung zu setzen.

Zeugen entdecken stark beschädigten Pkw abseits der Straße

Fahrer tödlich verletzt

Gramschatz, Lkr. Würzburg – Am frühen Dienstagmorgen haben Zeugen an der Staatsstraße zwischen Rimpar und Gramschatz einen stark beschädigten Pkw entdeckt. Der Fahrer war zu diesem Zeitpunkt bereits verstorben.

Kurz vor 05.30 Uhr wurde ein Verkehrsteilnehmer auf das Fahrzeugwrack aufmerksam, das völlig zerstört in einem Waldstück lag. Für den Fahrer, einem 33-Jährigen aus dem Landkreis Schweinfurt, kam jede Hilfe zu spät. Er war offenbar sofort tot. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen dürfte der verunfallte BMW aus Richtung Erbshausen gekommen sein. Aus bislang noch ungeklärter Ursache überquerte der Pkw die Staatsstraße zwischen Rimpar und Gramschatz und fuhr mit offenbar hoher Geschwindigkeit geradeaus in den Wald.

Die Unfallaufnahme erfolge durch die Polizeiinspektion Würzburg-Land. Auch ein Sachverständiger ist eingebunden, um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können. Aktuell gibt es keinerlei Hinweise, dass ein weiteres Fahrzeug beteiligt gewesen sein könnte. Neben Polizei und Rettungsdienst befanden sich auch die Freiwilligen Feuerwehren aus Gramschatz und Hausen im Einsatz. Für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten blieb die Staatsstraße zwischen Rimpar und Gramschatz komplett gesperrt.

Nach Dachstuhlbrand

Kripo geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus – Zeugen gesucht!

Kitzingen – Am späten Montagabend ist das Dach eines an einem Wohnhaus angrenzenden Anbaus in Flammen aufgegangen. Die Kitzinger Feuerwehr hatte den Brand schnell abgelöscht. Es entstand lediglich Sachschaden. Brandfahnder der Kripo Würzburg gehen davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Die Ermittler sind dringend auf der Suche nach Zeugen.

Gegen 22.20 Uhr erreichte die Polizeieinsatzzentrale die Mitteilung, dass es im Bereich eines Dachstuhls in der Oberen Bachgasse brennen würde. Eine Streifenbesatzung der Kitzinger Polizei stellte in der Folge fest, dass an dem Brandobjekt offenbar Baumaßnahmen durchgeführt werden. Das Anwesen ist zu diesem Zweck eingerüstet. Offenbar waren bislang noch unbekannte Täter auf das Gerüst gestiegen, um die Schutzfolie am Dachstuhl in Brand zu setzen. Die Kitzinger Feuerwehr konnte noch Schlimmeres verhindern. Der Sachschaden hält sich mit geschätzten 1.000 Euro einigermaßen in Grenzen.

Da von vorsätzlicher Brandstiftung auszugehen ist, übernahm die Kriminalpolizei Würzburg die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Inzwischen gibt es Hinweise auf zwei Männer, die gegen 22.15 Uhr fluchtartig von dem Gebäude davongerannt sein sollen. In diesem Zusammenhang bittet die Kripo Würzburg nun auch um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wem sind am Montagabend im Umfeld der Baustelle in der Oberen Bachgasse verdächtige Personen aufgefallen?
  • Wer ist auf die beiden Männer aufmerksam geworden, die gegen 22.15 Uhr davongerannt sein sollen?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Zeugen werden gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 bei der Kriminalpolizei Würzburg zu melden.

Vielleicht gefällt dir auch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.