Polizeibericht Würzburg - 23.10.2019 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 23.10.2019

Unbekannter bedroht Passant mit Messer

Zeugensuche

Zellerau – Am Dienstag hat sich gegen 18.45 Uhr eine Bedrohung in der Friedrichstraße ereignet. Einem 52-jähriger Anwohner kam ein bis dato unbekannter Mann entgegen, welcher diesem ein sogenanntes Cutter-Messer vorhielt.

Neben angedeuteten Stichbewegungen, äußerte der derzeit noch unbekannte Täter verbale Drohungen gegen den Passanten, bevor er sich zu Fuß in Richtung Moscheeweg entfernte.

Der Tatverdächtige wurde wie folgt beschrieben:

  • männlich, zwischen 25 und 30 Jahren alt
  • schlanke Statur, circa 180 cm groß, südländisches Erscheinungsbild
  • bekleidet mit einer schwarzen Jacke und blauer Jeanshose
  • weiter trug der Mann eine Brille mit dunklem Gestell
  • als Tatwaffe wurde ein Cutter-Messer mit orangefarbenem Griff benutzt

Zeugen, denen hierzu sachdienliche Hinweise möglich sind, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Schadensträchtiger Baustelleneinbruch

Polizei bittet um Hinweise

Hubland – Im Zeitraum von Montag, 17:00 Uhr und Dienstag, 07.00 Uhr, ist in einen Rohbau in der Rottendorfer Straße eingebrochen worden. Der oder die unbekannten Täter drangen gewaltsam in ein Maschinen- und Materiallager ein, welches dort von unterschiedlichen Firmen genutzt werden. Der genaue Umfang der Beute muss noch ermittelt werden. In der Mehrzahl handelte es sich jedoch um Elektrowerkzeuge und Baumaschinen. Die Schadenshöhe bewegt sich nach derzeitigen Stand im mittleren vierstelligen Bereich. Aufgrund des Umfangs des Diebesguts sollten der oder die Täter ein entsprechendes Fahrzeug, ähnlich einem Kleinbus, zum Abtransport genutzt haben.

Zeugen, denen sachdienliche Hinweise zur Tat oder Verbleib des Diebesguts möglich sind, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

Mehrere Unfallfluchten

Polizei erbittet Zeugenhinweise

Sanderau – Auf einem Parkplatz im Heiner-Dikreiter-Weg haben sich am Dienstag gleich zwei Fälle von unerlaubtem Entfernens vom Unfallort ereignet. Im Zeitraum zwischen 07.15 Uhr und 16.15 Uhr wurden ein geparkter weißer Opel sowie ein roter Seat angefahren und beschädigt. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein Sachschaden in Höhe von circa 1.500 Euro. Die Verursacher entfernten sich jeweils, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Zeugen, denen zu den jeweiligen Unfallereignissen sachdienliche Hinweise möglich sind, melden sich bitte unter der Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Widersprüchliche Unfallschilderung

Unbeteiligte Zeugen gesucht

Grombühl – Die Würzburger Polizei ermittelt wegen einer Verkehrsunfallflucht, welche sich am Dienstag gegen 17.00 Uhr am Europastern ereignete. Im dreispurigen Bereich der Schweinfurter Straße, kurz vor dem Greinbergknoten, kollidierten ein schwarzer BMW und ein blauer Mazda beim Spurwechsel bzw. Überholen. Es entstand ein Sachschaden an beiden Pkw in Höhe von circa 2.000 Euro. Die jeweiligen Schilderungen der Fahrzeugführer zum Unfallhergang waren nicht in Einklang zu bringen. Daher bittet der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, unbeteiligte Zeugen, welche sich vor Ort befanden, unter der Tel. 0931/457-2230 die Dienststelle zu kontaktieren.

Würzburg Land

Umfangreiche Bergungsarbeiten nach Lkw-Unfall auf der A 3

Waldbrunn, Lkr. Würzburg – Am Dienstagnachmittag ist es auf der A 3 zu einem schweren Auffahrunfall gekommen. Ein Lkw-Fahrer wurde dabei schwer, ein weiterer dem Sachstand nach leicht verletzt. Es waren umfangreiche Aufräum- und Bergungsarbeiten nötig. 

Kurz vor 16.00 Uhr hat sich der Verkehrsunfall auf der dreispurig ausgebauten A 3 zwischen der Anschlussstelle Helmstadt und dem Autobahndreieck Würzburg-West ereignet. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen musste ein aus Naila stammender Lkw-Fahrer im Alter von 46 Jahren verkehrsbedingt abbremsen. Der 40-jährige Fahrer eines nachfolgenden Sattelzugs erkannte die Situation offenbar nicht oder zu spät und fuhr auf den Vorausfahrenden Lastwagen auf.

Der 40-Jährige, der aus dem Landkreis Schwäbisch-Hall stammt, war durch die Wucht des Aufpralls in seinem Führerhaus eingeklemmt. Die Feuerwehr befreite ihn aus dem Fahrzeug. Er wurde nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik geflogen. Seine Verletzungen sind dem Sachstand nach schwer, jedoch nicht lebensbedrohlich. Der Fahrer des anderen Lastwagens kam mit Verdacht auf eine Schulterverletzung vorsorglich in ein Krankenhaus.

Die Aufräum- und Bergungsarbeiten gestalteten sich schwierig, da sich Trümmer und Teile der Ladung quer über die Fahrbahn verbreiteten. Der auffahrende Lkw hatte zudem umweltgefährdende, klebrige Flüssigkeit geladen, die teilweise auslief. Mit der Beseitigung wurde eine Fachfirma beauftragt. Darüber hinaus müssen die schwer beschädigten Fahrzeuge von Abschleppunternehmen geborgen werden. Insgesamt entstand bei dem Verkehrsunfall ein Sachschaden, der nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich liegen dürfte.

Rollerfahrer bei Verkehrsunfall schwer verletzt

Offenbar reichlich Alkohol im Spiel

Binsfeld, Lkr. Main-Spessart – Ein 36-jähriger Rollerfahrer ist bei einem Verkehrsunfall am Dienstagabend schwer verletzt worden. Es liegen Anhaltspunkte vor, dass der Mann zum Unfallzeitpunkt erheblich alkoholisiert war. 

Kurz vor 20.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Nach den bislang vorliegenden Erkenntnissen fuhr der 36-Jährige, der aus dem Landkreis Main-Spessart stammt, mit einem Kleinkraftrad von der Hochrainstraße auf die Luitpoldstraße auf. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß mit einem BMW, der in Richtung Arnstein fuhr. Der Rollerfahrer zog sich lebensbedrohliche Verletzungen zu. Er wurde vom Rettungsdienst an der Unfallstelle versorgt und anschließend in ein Krankenhaus gefahren. Der 58-Jährige am Steuer des Pkw blieb unverletzt. Die Höhe des entstandenen Sachschadens dürfte insgesamt im fünfstelligen Bereich liegen.

Ein im Krankenhaus durchgeführter Alkoholschnelltest ergab bei dem 36-Jährigen einen Wert von über 1,5 Promille. Ob sich dieser Wert bestätigt, wird das Ergebnis der noch ausstehenden Blutuntersuchung zeigen. Darüber hinaus wurde bekannt, dass der Mann nicht in Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Die Polizeiinspektion Karlstadt ermittelt daher unter anderem wegen des Verdachts der Straßenverkehrsgefährdung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein Sachverständiger in die Ermittlungen mit eingebunden. Ziel ist es, den Unfallhergang so exakt wie möglich rekonstruieren zu können. Im Einsatz befanden sich zudem die Freiwilligen Feuerwehren Binsfeld, Thüngen und Müdesheim.

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