Polizeibericht Würzburg - 20.03.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 20.03.2018

Diebstahl eines roten Fahrrads

Zellerau – Am Montagnachmittag ist in der Laufergasse ein Damenrad entwendet worden, das dort nur etwa eine Stunde abgestellt war. Der Besitzer des roten Cityrades hatte dieses gegen 14:30 Uhr auf Höhe der Hausnummer 17 mit einem Spiralschloss gesichert.

Das Rad des Herstellers In hat silberne Schutzbleche und eine Halterung für Einkaufskörbe an der Lenkstange. Als der Eigentümer gegen 15:30 Uhr zurückkehrte, war das Fahrrad verschwunden. Der Beuteschaden beträgt etwa 300 Euro. Hinweise zu dem Fahrraddiebstahl nimmt die Würzburger Polizei unter der Telefonnummer 0931/457-2230 entgegen.

Verkehrsunfallfluchten im Stadtgebiet

Heidingsfeld – Montagmittag, um 12:40 Uhr, ist es auf der Mergentheimer Straße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Lkw und einem Pkw gekommen.

Die Fahrerin eines grauen Toyota Auris befuhr die B19 aus Giebelstadt kommend und fuhr an der Rampe zur Mergentheimer Straße in Richtung Innenstadt ab. An der Einmündung zur Mergentheimer Straße hatte sie sich auf der rechten Rechtsabbiegespur eingeordnet. Links neben ihr stand zu diesem Zeitpunkt ein Lkw, der ebenfalls nach rechts abbiegen wollte. Beim Abbiegevorgang schnitt der Lkw die Kurve, wodurch es zur Berührung der beiden Fahrzeuge kam. Stadteinwärts versuchte die Geschädigte den Fahrer des Lkw durch Hupen aufmerksam zu machen. An der Ampelanlage Straßenbahnhaltestelle Dallenbergbad bog der Lkw schließlich nach links in Richtung B19 ab. Die Fahrerin des Toyota ging davon aus, dass der Unfallverursacher anhalten und auf sie warten würde, konnte ihn jedoch nicht mehr finden. Der entstandene Schaden beläuft sich auf etwa 8.000 Euro.

Frauenland – In der Zeit von Dienstag, gegen 19:00 Uhr, bis Mittwoch, 16:00 Uhr, ist ein geparkter Pkw in der Möchbergstraße angefahren worden. Der weiße Honda Jazz stand auf Höhe der Hausnummer 27 auf einem Parkplatz. Ein bislang unbekannter Fahrzeugführer blieb vermutlich beim Parken an dem Pkw hängen und entfernte sich anschließend, ohne sich um seine Pflichten als Unfallverursacher zu kümmern. An dem Honda wurde die Stoßstange hinten links zerkratzt. Der Schaden wird auf 1.000 Euro beziffert.

Zellerau – Am Montagabend hat sich eine Verkehrsunfallflucht im Adelgundenweg ereignet. Die Besitzerin eines silbernen Seat Ibiza hatte ihr Fahrzeug auf Höhe der Hausnummer 2 abgestellt. Gegen 20:30 Uhr blieb ein bislang unbekannter Fahrzeugführer an dem Pkw hängen und beschädigte dadurch den linken Außenspiegel. Auch hier entfernte sich der Unfallverursacher, ohne sich weiter um den entstandenen Schaden von schätzungsweise 250 Euro zu kümmern.

In den genannten Fällen ermitteln die Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wegen Verkehrsunfallflucht und bittet Zeugen, sich unter der Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Würzburg Land

Nach Sprengung eines Geldautomaten

33-jähriger Tatverdächtiger gefasst

Karlburg, Lkr. Main-Spessart – Nachdem im August des vergangenen Jahres ein Geldautomat gesprengt worden war, hat die Kripo Würzburg inzwischen einen Tatverdächtigen ermittelt. Der Mann wurde im Februar in Glogow / Polen festgenommen und im März nach Deutschland überstellt. Er befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.

Wie bereits berichtet, hatten Anwohner in der Nacht zum 05. August 2017 einen lauten Knall wahrgenommen und daraufhin den Notruf gewählt. Wie sich in der Folge herausstellte, hatten wohl insgesamt drei Täter den im Vorraum der Bankfiliale in der Luitpoldstraße aufgestellten Geldautomat gesprengt. Nach der lebensgefährlichen Aktion war das Trio samt mehreren zehntausend Euro mit einem schwarzen Audi mit FÜ-Kennzeichen geflüchtet. Das Kennzeichen und weitere Ausrüstung zum Sprengen von Automaten wurde im Dezember in einem Waldstück im Landkreis Würzburg aufgefunden.

Im Zuge umfangreicher Ermittlungen konnte die Kripo Würzburg einen 33-jährigen Polen als Tatverdächtigen identifizieren. Da von dem Mann zunächst jede Spur fehlte, wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft zunächst ein nationaler und anschließend ein europäischer Haftbefehl erlassen. Der Zugriff im Februar war durch gute länderübergreifende Zusammenarbeit mit Polen möglich gewesen.

Nachdem die Staatsanwaltschaft Würzburg die Auslieferung beantragt hatte, wurde der Tatverdächtige Anfang März 2018 an die deutschen Behörden überstellt. Seither sitzt der Mann in Untersuchungshaft. Die noch andauernden Ermittlungen, insbesondere zu den noch unbekannten Mittätern, werden von der Würzburger Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft geführt.

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