Polizeibericht Würzburg - 17.12.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 17.12.2018

Erneuter Zeugenaufruf nach Körperverletzung

Innenstadt – In den Morgenstunden des vergangenen Mittwoch, 12.12.2018, kam es gegen 01.45 Uhr zu einer Körperverletzung im Umgriff einer Diskothek am Marienplatz. Ein männlicher Gast verhielt sich aggressiv und ungebührlich innerhalb der Lokalität, weshalb er von einem Sicherheitsmitarbeiter aus der Diskothek verwiesen wurde.

Vor der Diskothek entstand zwischen dem Sicherheitsmitarbeiter und dem späteren Täter noch ein Streitgespräch. Im Zuge dessen warf der Täter ein Holzgestänge um, welches einer jungen Frau gegen die Beine schlug.

Zunächst entfernte sich der spätere Angreifer in Begleitung einer weiteren männlichen Person in Richtung Unterer Markt, kehrte aber umgehend an den Eingangsbereich der Diskothek zurück. Hier versetzte der Täter einen bis dato Unbeteiligtem einen heftigen Faustschlag ins Gesicht. Der 27-Jährige fiel zu Boden und schlug mit dem Kopf auf. Im Nachgang wurde bekannt, dass der Geschädigte schwerste Kopfverletzungen erlitten hat, sich noch immer im Krankenhaus befindet und operiert werden musste.

In der Diskothek fand, wie Dienstag üblich, eine für studentisches Publikum ausgerichtete Feier statt. Die Lokalität war nur mäßig besucht und diverse Gäste sollten den Streit mitbekommen haben, welcher zum Rauswurf des späteren Täters führte.

Der bislang unbekannte Täter kann wird beschrieben als:

  • männlich und etwa 30 – 35 Jahre alt
  • circa 175 cm groß und von erkennbar kräftiger bis athletischer Figur
  • er hatte sehr dunkle bis schwarze Haare mit ausrasierten Seiten
  • ebenso trug er einen erkennbar dunklen Bart
  • innerhalb der Diskothek trug er einen hellgrauen Pullover
  • im Außenbereich war er zusätzlich mit dunkler Winterjacke mit Fellkragen bekleidet

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht daher weiter dringend nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen sowie dem Tatverdächtigen und involvierten Beteiligten geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Zeugensuche nach Vandalismus

Sachbeschädigungen an 18 Fahrzeugen

Grombühl – Am Sonntagmorgen, im Zeitraum zwischen 05.15 Uhr bis 05.45 Uhr, sind insgesamt 18 Fahrzeuge durch einen oder mehrere bislang unbekannte Täter angegangen worden. Alle Fahrzeuge waren ordnungsgemäß in der Schiestl- bzw. der Rimparer Straße geparkt. Nach ersten Ermittlungen wurde jeweils gegen die Außenspiegel geschlagen oder getreten. An mindestens vier Pkw entstand gesichert ein Sachschaden, die weiteren Fahrzeuge müssen dahingehend noch überprüft werden.

Der Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht jetzt nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Tat abgeben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Blutentnahmen und Fahrtuntersagungen

Fahrzeugführer beanstandet

Unterdürrbach – Ein 33-jähriger Fahrradfahrer ist am Sonntagmorgen im Bereich der Rothofbrücke kontrolliert worden. Da ein Atemalkoholtest einen Wert von 2,10 Promille ergab, musste der im Bereich Main-Spessart wohnhafte Mann die Polizeibeamten zur Dienststelle begleiten, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte.

Zellerau – Am Sonntagabend hat es eine Verkehrskontrolle bei einem Alfa-Romeo-Fahrer in der Brunostraße gegeben. Es ergaben sich Hinweise darauf, dass dieser unter dem Einfluss berauschender Mittel steht. Weitere Überprüfungen diesbezüglich erhärteten diesen Verdacht. Der 25-Jährige musste sich einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen und seinen Pkw stehen lassen.

Die jeweiligen Fahrzeugführer müssen sich in der Folge, je nach Ergebnis der Blutuntersuchungen, wegen Trunkenheit im Verkehr bzw. Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss verantworten.

Würzburg Land

Rettungsdienst angegriffen und bedroht

Alkoholisierter 30-Jähriger festgenommen

Gemünden am Main, Lkr. Main-Spessart – Die Lohrer Polizei hat am Sonntagmorgen einen offenbar erheblich alkoholisierten 30-Jährigen festgenommen, der eine Rettungsdienst-Besatzung angegriffen und mit einem Messer bedroht haben soll. Der Festgenommene wurde in einem Bezirkskrankenhaus stationär aufgenommen. Gegen ihn wird nun wegen unterschiedlicher Straftatbestände ermittelt.

Gegen 09.00 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken die Mitteilung eingegangen, dass ein Mann in einem Haus in der Gartenstraße randalieren würde. Als die Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Einsatzort eintrafen, war der Rettungsdienst bereits vor Ort. Zeugen gaben an, dass der 30-Jährige die Einsatzkräfte tätlich angegriffen und mit einem Messer bedroht haben soll. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.

Im Eingangsbereich der Wohnung trafen die Polizeibeamten auf den 30-Jährigen, der in diesem Moment zu einem Messer griff und damit auf die Streifenbesatzung zuging. Da der Mann trotz mehrfacher Aufforderung das Messer nicht weglegte, wurde er unter Einsatz von Pfefferspray überwältigt und vorläufig festgenommen. Der Tatverdächtige erlitt bei der Festnahmeaktion leichte Verletzungen. Er wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt und anschließend in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Wie sich herausstellte, war bei dem Tatverdächtigen wohl einiges an Alkohol im Spiel. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von über zwei Promille.

Noch am Sonntag wurde der Beschuldigte in einem Bezirkskrankenhaus stationär aufgenommen. Gegen ihn wird nun wegen tätlichen Angriffs auf Hilfeleistende des Rettungsdienstes, vorsätzlicher Körperverletzung und Bedrohung ermittelt.

Schleierfahndern entgehen auch beste Verstecke nicht

Knapp 150 Gramm Kokain sichergestellt

Kleinlangheim, Lkr. Kitzingen – Auch von einem aufwendig vorbereiteten Versteck ließen sich am Samstagabend die Schleierfahnder der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried nicht täuschen. In einem BMW konnten die Beamten knapp 150 Gramm Kokain sicherstellen. Gegen den Fahrer des Wagens erließ der Ermittlungsrichter einen Haftbefehl.

Den Schleierfahndern fiel der BMW gegen 22:15 Uhr an der Ausfahrt Randersacker der A 3 auf und das polizeiliche Bauchgefühl sollte die Beamten nicht täuschen. Bei der anschließenden Kontrolle des Fahrzeugs auf der Tank- und Rastanlage Haidt entdeckten die Polizisten in einem präparierten Versteck im Armaturenbrett eine Dose mit knapp 150 Gramm Kokain. Noch vor Ort wurden der 34-jährige Fahrer, wie auch seine vier Jahre jüngere Beifahrerin, vorläufig festgenommen und zur Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried gebracht.

Die weiteren Ermittlungen durch die Kripo Würzburg erhärteten den Tatverdacht gegen den 24-Jährigen, sodass dieser auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Sonntag dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde. Dieser erließ aufgrund des dringenden Tatverdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge einen Haftbefehl. Im Anschluss kam der aus Hessen stammende Mann in eine Justizvollzugsanstalt, die Beifahrerin konnte wieder auf freien Fuß gesetzt werden.  

Einbruch in Einfamilienhaus

Täter offenbar von Bewohnern überrascht worden

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart – Über ein Fenster ist dem Sachstand nach am Sonntagnachmittag ein Unbekannter gewaltsam in ein Einfamilienhaus eingedrungen. Mit wenigen hundert Euro Bargeld flüchtete der Einbrecher unerkannt und hinterließ einen Schaden von rund 1.500 Euro.

Der Täter nutzte offenbar die schlechter einsehbare Gartenseite des Hauses in der Straße „An der Mainleite“, um gewaltsam über das Fenster einzudringen. Die Bewohner waren von 16:30 Uhr bis 18:15 Uhr außer Haus und mussten bei ihrer Heimkehr feststellen, dass mehrere Schränke im Haus durchwühlt waren und wenige hundert Euro Bargeld fehlten. Da der Täter verschiedene Schmuckstücke auf dem Boden liegen ließ, geht die Polizei davon aus, dass der Einbrecher vermutlich durch die heimkommenden Bewohner gestört worden ist. Bei dem Einbruch entstand ein Sachschaden von rund 1.500 Euro.

Zur Aufklärung der Tat setzt die Kripo auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge am Sonntagnachmittag im Bereich der Ulrich-Willer-Straße gesehen haben, werden gebeten sich bei der Kripo Würzburg unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

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