Polizeibericht Würzburg - 15.02.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 15.02.2018

Weitere Pkw im Würzburger Stadtgebiet zerkratzt

Sonderermittlungsgruppe ermittelt wegen Sachbeschädigungsserie

Sanderau – In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag hat erneut ein unbekannter Täter im Würzburger Stadtteil Sanderau mehrere Fahrzeuge beschädigt. Die Sonderermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt auf Hochtouren und bittet auch die Bevölkerung um Mithilfe.

Im Zeitraum von 23.15 Uhr bis 06.00 Uhr wurden in den Straßen im Bereich zwischen Ludwigskai, Huttenstraße und Sonnenstraße über 150 Fahrzeuge zerkratzt. Der Sachschaden beläuft sich ersten Schätzungen zu Folge auf etwa 200.000 Euro. Das Spurenbild an den Fahrzeugen gleicht sich mit den Fällen vom Wochenende in der Unterdürrbacher Straße sowie der vergangenen Woche im Stadtteil Pleich und Altstadt (wir berichteten). Auch hier waren Pkw jeweils Kratzer im Bereich der Seitentüren und der Motorhaube zugefügt worden.

Die eigens eingerichtete Sonderermittlungsgruppe der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ist mit starken Kräften im Einsatz und erhält auch Unterstützung von anderen unterfränkischen Dienststellen. Die Würzburger Polizei ist bei der Ermittlungsarbeit in diesem Fall ganz besonders auf Hinweise von Augenzeugen angewiesen. Bislang sind nur wenige Hinweise eingegangen. Wir bitten daher Anwohner aus dem Stadtgebiet, Spaziergänger und Passanten zur Nachtzeit ganz besonders aufmerksam zu sein.

  • Wem ist eine Person, die auf einem Gehweg nahe an geparkten Fahrzeugen entlanglaufen ist, aufgefallen?
  • Wer hat eine Person beobachtet, die sich im Bereich von Fahrzeugen verdächtig verhalten hat?
  • Wer hat Geräusche wahrgenommen, die möglicherweise mit dem Verursachen der Beschädigungen in Zusammenhang stehen könnten?

Zeugen, werden dringend gebeten, sich insbesondre bei aktuellen Feststellungen sofort über den Notruf 110 bei der Polizei zu melden. So ist es der Polizei möglich, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen.

Außenspiegel abgebrochen

Innenstadt – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, zwischen 21.00 Uhr und 08.30 Uhr, ist ein Pkw in der Juliuspromenade beschädigt worden. An dem schwarzen Mini, wurde der rechte Außenspiegel abgebrochen und zurückgelassen. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 150 Euro.

Beifahrertüre beschädigt

Heidingsfeld – Im Zeitraum von Samstag 12.00 Uhr bis Sonntag 10.00 Uhr, ist im Lehmgrubenweg auf Höhe der Hausnummer 8, ein grauer BMW angegangen worden. Ein unbekannter Täter beschädigte die Beifahrertüre und verursachte einen Sachschaden von  500 Euro.

Blumenkübel beschädigt

Heidingsfeld – Im Zeitraum zwischen Dienstagnachmittag, 13.30 Uhr und Mittwochmorgen, gegen 10.30 Uhr sind in der Wenzelstraße vor einer sozialen Einrichtung vier Blumenkübel beschädigt worden. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 350 Euro.

Bei Fällen mit unbekannten Täter werden Zeugen gebeten sich unter Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Betonpfosten umgefahren und geflüchtet

Heuchelhof – Wie erst jetzt bekannt wurde, hat letzte Woche, zwischen Donnerstag 20.00 Uhr und Freitag 17.45 Uhr, ein Unbekannter mit seinem Fahrzeug, einen Betonpfosten auf Höhe Madrider Ring 48 beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von 300 Euro. Zeugen werden gebeten sich unter Tel. 0931/457-2230 bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden.

Würzburg Land

Sattelzug fährt auf Stauende auf

60-Jähriger verstirbt noch an der Unfallstelle

Biebelried, Lkr. Kitzingen – Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend gegen 21:00 Uhr auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt gekommen. Der Fahrer eines Sattelzuges übersah offenbar ein Stauende und fuhr auf einen Lkw auf. Dabei erlitt der 60-jährige Fahrer so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach hat der aus der Türkei stammende Fahrer des Sattelzuges das Stauende, welches sich kurz nach dem Biebelrieder Kreuz in Fahrtrichtung Frankfurt gebildet hatte, übersehen. Mit großer Wucht fuhr der Fahrer auf den vor ihm stehenden Lkw auf. Der unverzüglich hinzugezogene Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde der am Stauende stehende Lkw auf ein Sicherungsfahrzeug eines Schwertransportes geschoben und dieses wiederum auf den davor befindlichen Schwertransport. Der 66-jährige Fahrer aus Ingolstadt, wie auch der 62-jährige Beifahrer aus Vilshofen, des Sicherungsfahrzeuges erlitten dabei leichte Verletzungen und kamen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Lkw blieb unverletzt. Dem derzeitigen Sachstand nach dürfte der Sachschaden bei über einer Million Euro liegen. Allein der Schaden an dem Schwertransport und der Ladung beläuft sich auf rund eine Million Euro.

Gemeinsam mit der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried wird auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg ein Sachverständiger den genauen Unfallhergang rekonstruieren. Neben zahlreichen Streifen der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und umliegender Inspektionen befanden sich außerdem ein Staatsanwalt, die umliegenden Feuerwehren, der Rettungsdienst und mehrere Notärzte an der Unfallstelle. 

Zweiter tödlicher Verkehrsunfall innerhalb von zwei Stunden

Erneut fuhr ein Lkw auf ein Stauende auf

Schwarzach, Lkr. Kitzingen –  Zu einem zweiten tödlichen Verkehrsunfall ist es am späten Mittwochabend auf der A 3 gekommen. Dem Sachstand nach hat wohl erneut ein Lkw-Fahrer ein Stauende übersehen und ist gegen 23:10 Uhr auf einen Sattelzug aufgefahren. Der 48-jährige Beifahrer des auffahrenden Lkw erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle verstarb.

Während die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried noch mit der Aufnahme eines tödlichen Verkehrsunfalles am Biebelrieder Kreuz beschäftigt war, ereignete sich wenige Kilometer davor ein weiterer tödlicher Verkehrsunfall. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach befuhr der 47-jährige Fahrer eines Gliederzuges die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt. Kurz vor der Ausfahrt Kitzingen / Schwarzach übersah der aus Polen stammende wohl auch das Stauende und fuhr auf einen Sattelzug auf.

Der 49-jährige Fahrer dieses Sattelzuges hatte offenbar ebenfalls das Stauende zu spät erkannt und war kurz zuvor auf einen bereits stehenden Lkw aufgefahren. Der ebenfalls aus Polen stammende Beifahrer im zuletzt auffahrenden Lkw verstarb aufgrund seiner schweren Verletzungen noch an der Unfallstelle. Beide Lkw-Fahrer erlitten schwerer Verletzungen und kamen nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst und einen Notarzt in ein Krankenhaus. Der Fahrer des Gliederzuges konnte sich noch selbständig aus der vollständig zerstörten Fahrerkabine befreien, der aus dem Landkreis Aschaffenburg stammende Fahrer des Sattelzuges war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Für die Dauer der Rettung der Unfallbeteiligten aus den Fahrzeugen und die Unfallaufnahme musste die A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt vollständig gesperrt werden. Die Unfallaufnahme und die Rekonstruktion des Unfallherganges erfolgt durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried und wird auch in diesem Fall auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg von einem Sachverständigen unterstützt. An der Unfallstelle befanden sich neben den regionalen Feuerwehren, der Rettungsdienst, der Notarzt und die Autobahnmeisterei. Das Bayerische Rote Kreuz übernahm die Versorgung der im Stau Wartenden und verteilte unter anderem warme Getränke.

Küchenbrand fordert eine Verletzte

Kripo führt Brandermittlungen

Lohr am Main, Lkr. Main-Spessart – Bei einem Wohnhausbrand am Mittwochmorgen ist eine 78-Jährige verletzt und zur Behandlung in eine Klinik gebracht worden. Die übrigen Bewohner kamen mit dem Schrecken davon. 

Ein Anwohner hatte gegen 09.30 Uhr über Notruf den Brand in dem Mehrfamilienhaus im Brunnwiesenweg mitgeteilt. Als die Feuerwehr und die Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Main an der Adresse eintrafen, drang Rauch aus den oberen Fenstern des Gebäudes. In der Wohnung der Geschädigten im ersten Obergeschoss war im Bereich der Küche aus noch unbekannter Ursache ein Feuer ausgebrochen. Die örtliche Feuerwehr löschte die Flammen zügig ab und bekämpfte auch die aufkommenden Glutnester.

Die Mieterin der Wohnung hatte mittelschwere Verletzungen erlitten und wurde vorsorglich in eine Klinik gebracht. Die übrigen Bewohner des Anwesens wurden teilweise medizinisch betreut, blieben allerdings glücklicherweise unverletzt. In der Wohnung war ein Sachschaden in Höhe von mehreren zehntausend Euro  entstanden. Die Brandermittlungen führt die Kripo Würzburg.

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