Polizeibericht Würzburg - 05.06.2018 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 05.06.2018

Seitenscheibe eines Lkw eingeschlagen und Werkzeug entwendet

Innenstadt – Am vergangenen Wochenende ist es in der Schürerstraße zu einem Aufbruch eines Lkw gekommen. Dabei sind vier hochwertige Werkzeuge entwendet worden.

Im Zeitraum vom 01.06.2018, gegen 12:00 Uhr bis zum 04.06.2018, gegen 07:00 Uhr schlug ein bislang unbekannter Täter die Seitenscheibe des Führerhauses eines Lkw ein. Anschließend wurden vier hochwertige Werkzeuge der Marke Bosch entwendet. Dabei entstand Sachschaden, sowie ein Beuteschaden von über eintausend Euro.

Rollerfahrer fährt auf Pkw auf

Ein Leichtverletzter

Heidingsfeld – Am Montagnachmittag hat sich vor dem Einmündungsbereich der Mergentheimer Straße und der Andreas-Grieser-Straße ein Verkehrsunfall ereignet, bei dem sich ein Unfallbeteiligter leicht verletzt hat.

Aus bislang unbekannten Grund fuhr der 18-jährige Fahrer eines Leichtkraftrades auf einen vor dem Einmündungsbereich haltenden Ford auf. Der Fahrer des Ford war im Begriff in die Andreas-Grieser-Straße abzubiegen, musste jedoch aufgrund des Gegenverkehrs halten. Der 18-jährige verletzte sich bei dem Unfall leicht und begab sich selbstständig in ärztliche Behandlung. Es entstand zudem ein Gesamtschaden von circa 3.000 Euro.

Verkehrskontrolle – Roller frisiert

Innenstadt – Am Montagmittag ist Beamten der Polizei der Fahrer eines Kleinkraftrades aufgefallen, der mit 50 km/h im Stadtgebiet unterwegs war. Bei der allgemeinen Verkehrskontrolle händigte der 15-jährige Fahrer eine Prüfbescheinigung aus, welche ihn berechtigt, Kleinkrafträder mit einer maximalen Geschwindigkeit von 25 km/h zu führen. Somit war er nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Dem jugendlichen Fahrer droht nun ein Strafverfahren wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Radfahrer mit knapp 1,7 Promille unterwegs

Innenstadt – Am Dienstagmorgen, gegen 04:00 Uhr ist ein 25-jähriger Radfahrer in der Theaterstraße in Schlangenlinien fahrend von der Polizei angetroffen und kontrolliert worden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,7 Promille. Der Radfahrer musste die Polizeibeamten daraufhin zur Dienststelle begleiten, wo durch einen hinzugezogenen Arzt eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Dem Radfahrer droht nun ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr.

Verkehrsunfallfluchten im Stadtgebiet

Frauenland – Am Montagmorgen ist es in der Zeppelinstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem vom Unfallverursacher bislang jede Spur fehlt. Der Besitzer eines BMW parkte diesen im Zeitraum zwischen 10:00 Uhr und 10:30 Uhr auf dem Parkplatz des Landratsamts Würzburg in der Zeppelinstraße. Der bislang unbekannte Unfallverursacher touchierte vermutlich beim Ausparken seines Pkw einen blauen BMW. Anschließend entfernte sich der Unfallverursacher, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der vorläufige Sachschaden beläuft sich auf circa 2.000 Euro.

Grombühl – Im Zeitraum von Sonntag, gegen 13:00 Uhr bis Montag, gegen 08:00 Uhr hat sich in der Steinheilstraße, auf Höhe der Hausnummer 9 ein Verkehrsunfall ereignet. Die 23-jährige Besitzerin eines blauen Opel Astra parkte diesen im genannten Zeitraum  am rechten Fahrbahnrand in einem gekennzeichneten Parkplatz. Als sie zu ihrem Pkw zurückkam, stellte sie frische Unfallspuren an der Front ihres Pkw fest. Der bislang unbekannte Unfallbeteiligte entfernte sich von der Unfallörtlichkeit. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 1.500 Euro.

Die Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bitten um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer 0931/457-2230.

Würzburg Land

Kinder mit Pkw der Mutter unterwegs

Spritztour endet nach neun Kilometern an Leitplanke

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart – Zwei Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren haben sich am frühen Dienstagmorgen das Auto ihrer Mutter genommen und eine rund neun Kilometer lange Spritztour von Rothenfels nach Marktheidenfeld unternommen. Die Polizeiinspektion Martkheidenfeld ist nun auf der Suche nach möglichen Unfallgeschädigten auf der Fahrtstrecke.

Ein ungewöhnlicher Notruf erreichte am Dienstagmorgen, gegen 05:45 Uhr, die Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken. Zwei Kinder im Alter von 6 und 8 Jahren seien im Bereich der Alten Mainbrücke in Marktheidenfeld mit einem Pkw gegen eine Leitplanke gefahren.

Während eine Streife der Marktheidenfelder Polizei sich umgehend zur Unfallstelle begab, wurde ebenso die Mutter der beiden Kinder telefonisch kontaktiert. Die verständlicherweise geschockte Mutter hatte nach eigenen Angaben noch geschlafen und nicht bemerkt, dass ihre Kinder sich mit dem Pkw davon gemacht haben.

Die beiden Sprösslinge wurden vorsorglich durch einen Rettungsdienst begutachtet, blieben aber glücklicherweise völlig unverletzt. Nach eigenen Angaben fuhren sie von Rothenfels über Hafenlohr und Marienbrunn bis nach Marktheidenfeld. Nachdem zunächst der 6-Jährige Bub das schaltgetriebene Fahrzeug steuerte, sei im Anschluss der 2 Jahre ältere Bruder gefahren. Die Geschwister wurden im Anschluss durch eine Streife nach Hause gefahren. Der Pkw der Mutter musste abgeschleppt werden.

Nach derzeitigem Stand beschädigten die Brüder auf ihrer Spritztour neben der Leitplanke in Marktheidenfeld lediglich eine weitere Leitplanke zwischen Hafenlohr und Marienbrunn. Die Polizeiinspektion Marktheidenfeld bittet mögliche weitere Unfallgeschädigte auf der Fahrtstrecke, sich unter Tel. 09391/9841-0 zu melden.

Verpuffung zerstört Anwesen

Vier Bewohner verletzt

Himmelstadt, Lkr. Würzburg – Am frühen Montagabend sind Teile eines Einfamilienhauses infolge einer Verpuffung eingestürzt. Vier Bewohner, die sich zu diesem Zeitpunkt noch im Haus befanden, mussten mit Verletzungen in umliegende Kliniken gebracht werden. Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm vor Ort die Ermittlungen zur Ursache.

Kurz nach 18:00 Uhr konnten Anwohner der Fischergasse einen lauten Knall vernehmen. Infolge einer Verpuffung im Bereich des Kellers eines Einfamilienhauses stürzten Teile des Anwesens ein. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich noch vier Personen im Gebäude. Die Feuerwehren Himmelstadt, Karlstadt, Oberleinach, Stetten, Würzburg und Zellingen rückten mit einem Großaufgebot an und konnten einen 53-Jährigen mit Verdacht auf schwere innere Verletzungen aus den Trümmern bergen. Dieser wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Weitere zwei junge Männer und eine Frau wurden nach der medizinischen Erstversorgung mit leichteren Verletzungen durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Haus ist akut einsturzgefährdet und nicht mehr bewohnbar. Bewohner der benachbarten Häuser wurden vorsorglich evakuiert.

Die Kriminalpolizei Würzburg übernahm vor Ort die Untersuchungen. Ein Brandmittelspürhund der Polizei unterstützte die Kriminalbeamten in dem völlig zerstörten Anwesen. Auch kam ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Die umliegenden Gebäude wurden vorübergehend vorsorglich vom Gas- und Stromnetz getrennt. Gegen 21:00 Uhr durfte die Nachbarschaft in ihre Häuser zurückkehren.

Die Ursache der Verpuffung ist nun Gegenstand der Ermittlungen der Kriminalpolizei. Eine anfänglich vermutete Gasexplosion wird von den Beamten inzwischen allerdings ausgeschlossen. Die Untersuchungen durch das Fachkommissariat werden aufgrund der schlechten Zugänglichkeit des einsturzgefährdeten Objektes noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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