Polizeibericht Würzburg - 04.02.2020 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 04.02.2020

Bienenvölker entwendet

Heuchelhof – In der Zeit vom 25.01.2020 bis 26.01.2020 sind insgesamt zehn Bienenvölker aus Stöcken entwendet worden, welche auf einem Flurstück im Bereich der Stauffenbergstraße standen. Der rechtmäßige Eigentümer gab an, dass die fehlenden Waben fachmännisch entwendet worden sind. Der so entstandene Schaden wurde mit mehreren hundert Euro beziffert.

Zeugen, denen sachdienliche Hinweise zur Tat oder dem Verbleib der Bienen möglich sind, werden gebeten, unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu treten.

Rollerfahrerin beim Abbiegen übersehen

Eine Leichtverletzte

Heidingsfeld – Am Montag hat sich kurz nach 17.00 Uhr ein Verkehrsunfall in der Mergentheimer Straße ereignet. Ein Pkw-Fahrer, welcher nach links in die Andreas-Grieser-Straße abbiegen wollte, übersah eine entgegenkommende Rollerfahrerin. Die 20-jährige Fahrzeugführerin des Kleinkraftrades konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen und kollidierte mit dem Hyundai des abbiegenden Landkreisbewohners. Die junge Frau kam mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus, wurde aber glücklicherweise nur leicht verletzt. Der Sachschaden wurde mit circa 1.000 Euro angegeben.

Zeugensuche nach Unfallflucht

Heuchelhof – Zwischen 08.00 Uhr und 16.00 Uhr hatte am Montag ein Pkw am Moskauer Ring im Bereich der dortigen Einkaufsmärkte geparkt. Die Halterin fand ihren schwarzen BMW mit einem erheblichen Unfallschaden vor. Die rechte hintere Seite wurde komplett eingedrückt und der so entstandene Sachschaden wurde auf circa 2.000 Euro beziffert. Der Verursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Zeugen, denen sachdienliche Hinweise zum Unfallgeschehen möglich sind, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zu melden. 

Würzburg Land

Streifenwagen überschlägt sich bei Einsatzfahrt auf A 3

Zwei Polizisten leichtverletzt

Mainstockheim, Lkr. KitzingenZu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei leichtverletzten Polizeibeamten ist es am frühen Dienstagmorgen auf der A 3 in Fahrtrichtung Nürnberg gekommen. Dem derzeitigen Ermittlungsstand nach kam der Fahrer des Streifenwagens nach links auf das Bankett und verlor die Kontrolle über das Auto. 

Um bei einem Einbruchsalarm zu unterstützen, machten sich gegen 02:00 Uhr die beiden Beamten der VPI Würzburg-Biebelried über die A 3 auf den Weg nach Kitzingen. Auf Höhe Mainstockheim kam der 22-jährige Fahrer wohl von dem linken Fahrstreifen aus in das linke Bankett und verlor die Kontrolle über den Streifenwagen. Nachdem sich das Fahrzeug überschlagen hatte, kam es stark beschädigt auf der Autobahn in Fahrtrichtung Nürnberg zum Stehen. Der Fahrer, wie auch seine vier Jahre ältere Kollegin, erlitten dabei leichtere Verletzungen und kamen nach der medizinischen Erstversorgung vorsorglich mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus.

Für die Dauer der Unfallaufnahme und die Aufräumarbeiten musste die A 3 für mehrere Stunden in Fahrtrichtung Nürnberg gesperrt werden, was zeitweise zu einem kilometerlangen Stau geführt hatte.

Trickbetrüger erbeuten mit Schockanruf hohe Bargeldsumme

Wer hat Verdächtiges beobachtet?

Esselbach, Lkr. Main-Spessart – Mit einem sogenannten Schockanruf haben Unbekannte eine Seniorin am Freitag um ihr Gespartes gebracht. Die Anrufer gaukelten der Frau vor, dass eine Nachbarin in Not sei, woraufhin die gutmütige Geschädigte einen fünfstelligen Bargeldbetrag aushändigte. Die Ermittlungen in diesem Fall führt die Kriminalpolizei Würzburg und hofft nun auch auf Mithilfe aus der Bevölkerung.

Gegen 13:00 Uhr hatte das erste Mal das Telefon der Seniorin geklingelt. Einer der Betrüger gab sich zunächst als Rechtsanwalt aus, der der älteren Frau weiß machte, dass ihre Nachbarin gerade einen Verkehrsunfall verursacht hätte und nun den Schaden bezahlen müsse. Um die Sache glaubhafter wirken zu lassen, gab sich eine weibliche Unbekannte als die Nachbarin aus. Im Gespräch einigte man sich nun auf eine fünfstellige Summe, die wiederum an eine weitere unbekannte Person übergeben werden sollte. Bei einem erneuten Anruf, bei dem die Betrüger sicherstellten, dass keine Polizei verständigt wurde, legte man sich nun auf eine Übergabeörtlichkeit fest. Wenig später traf die Geschädigte dann auf den Geldabholer und übergab die Bargeldsumme.

Dieser hatte nach jetzigem Kenntnisstand vermutlich ausländische Staatsangehörigkeit, war etwa 1,60 m groß und sehr schlank. Die Kriminalpolizei Würzburg bittet nun insbesondere um Hinweise von Personen, die in der Zeit von 13:00 Uhr bis 17:00 Uhr am 31.01.2020 möglicherweise etwas Verdächtiges beobachtet haben:

  • Wem sind im Ortsbereich Esselbach, insbesondere im Bereich der Espenstraße, verdächtige Personen oder ein verdächtiges Fahrzeug aufgefallen?
  • Wer hat die Geldabholung möglicherweise beobachtet?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0 931/457-1732 zu melden.

Kontrollerfolg auf der A3

Kiloweise Amphetamin sichergestellt

Helmstadt, Lkr. Würzburg – Am späten Samstagnachmittag hat die Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried bei einer Kontrolle auf der A3 große Mengen Amphetamin sichergestellt. Ein Tatverdächtiger wurde vorläufig festgenommen. Er befindet sich inzwischen wegen des Verdachts des Rauchgifthandels in Untersuchungshaft.

Gegen 16.30 Uhr kontrollierten die Beamten einen Pkw, der auf der Autobahn in Richtung Nürnberg unterwegs war. Als die Verkehrspolizisten das Fahrzeug genauer unter die Lupe nahmen, entdeckten sie in einem vermeintlich guten Versteck insgesamt rund sechs Kilogramm Amphetamin. Der aus Würzburg stammende Pkw-Fahrer im Alter von 58 Jahren wurde festgenommen und zur Dienststelle gebracht. Die weiteren Ermittlungen in dem Fall übernahm in der Folge die Kriminalpolizei Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft.

Am Sonntag wurde der Festgenommene auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg dem Ermittlungsrichtiger vorgeführt, der gegen den 58-Jährigen die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anordnete. Der Beschuldigte wurde nach der Eröffnung des Haftbefehls in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Nach Verkehrsunfall bei Kreuzwertheim

Verursacher noch unbekannt – Hinweise auf älteren Ford verdichten sich

Kreuzwertheim, Lkr. Main-Spessart – Nach dem Verkehrsunfall mit vier beteiligten Fahrzeugen und einem Schwerverletzten laufen die Fahndungsmaßnahmen nach dem noch unbekannten Verursacher nach wie vor auf Hochtouren. Gesucht wird nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen ein dunkelblauer älterer Ford mit Baujahr ab 2002. Zeugenhinweise werden dringend erbeten.

Wie bereits berichtet, hatte sich am vergangenen Donnerstagabend auf der Staatsstraße zwischen Wertheim und Unterwittbach ein schwerer Verkehrsunfall ereignet. Der gesuchte Kleinwagen hatte offenbar trotz Gegenverkehr überholt und dadurch den Unfall verursacht, bei dem drei Fahrzeuge beschädigt wurden und ein 27-Jähriger schwere Verletzungen erlitt. 

Nachdem der Verursacher ohne anzuhalten weitergefahren war, übernahm die Unfallfluchtfahndung der Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried die weiteren Ermittlungen in dem Fall. Nach und nach verdichteten sich in den vergangenen Tagen die Hinweise, dass es sich bei dem gesuchten Kleinwagen um einen  dunkelblauen Ford Fiesta oder Ford Fusion gehandelt haben könnte. Vertikal und seitlich an der Heckscheibe verlaufende Rücklichter lassen auf ein älteres Modell mit Baujahr ab 2002 schließen.

Um weitere Erkenntnisse zu dem gesuchten Fahrzeug zu erlangen, bitten die Unfallfluchtfahnder nach wie vor um Hinweise von Personen, die möglicherweise sachdienliche Angaben machen können:

  • Wer hat den Verkehrsunfall am Donnerstagabend beobachtet und ist bislang noch nicht bei der Polizei bekannt?
  • Wer kennt einen dunkelblauen, älteren Ford, der möglicherweise auf der Staatsstraße pendelt und als Verursacherfahrzeug in Frage kommt?
  • Wer glaubt sonst sachdienliche Hinweise geben zu können, die zur Aufklärung des Falles beitragen könnten?

Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 09302/910-0 zu melden.

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