Polizeibericht Würzburg - 02.03.2020 -  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 02.03.2020

Wohnungsbrand in Obdachlosenunterkunft

Zellerau – Am späten Sonntagnachmittag hat es im Stadtteil Zellerau in einer Obdachlosenunterkunft gebrannt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.

Gegen 16:20 Uhr hat ein Zeuge den Brand in der Sedanstraße gemeldet. Bei Eintreffen einer Streifenbesatzung der Würzburger Polizei war aus dem Gebäude eine deutliche Rauchentwicklung aus dem zweiten Stock zu erkennen. Die Berufsfeuerwehr Würzburg und die Feuerwehr aus Unterdürrbach hatten die Flammen zügig abgelöscht. Vier Bewohner konnten durch das Treppenhaus, eine Person über die Drehleiter ins Freie gebracht werden. Außerdem waren vier Rettungswagen im Einsatz, verletzt wurde aber niemand. Die Polizeibeamten sperrten die Einsatzörtlichkeit weiträumig ab.

Wie es zu dem Brand gekommen ist, ist noch unklar, die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg dauern noch an. Nach momentanem Kenntnisstand ist das Feuer offensichtlich in einer Abstellkammer ausgebrochen. Der Sachschaden wird ersten vorsichtigen Schätzungen zufolge im unteren sechsstelligen Bereich liegen.

Auch Würzburgs Oberbürgermeister Christian Schuchardt und Sozialreferentin Hülya Düber verschafften sich persönlich einen Überblick an der Einsatzstelle und unterstützen die Suche nach einer geeigneten Ersatzunterkunft.

Fahrzeugführer mutmaßlich unter Drogeneinfluss

Innenstadt – In der Nacht auf Montag haben Polizeibeamte einen Pkw-Fahrer in der Veitshöchheimer Straße kontrolliert. Im Zuge der Kontrolle entstand der Verdacht, dass der Citroen-Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte, was entsprechende Tests bestätigten. Auch räumte der Fahrer den Konsum von Cannabisprodukten ein.

Der 38-Jährige musste die Beamten zur Polizeidienststelle begleiten, wo ein Arzt eine Blutentnahme durchführte. Sollte sich der Anfangsverdacht bestätigen, droht dem Fahrer ein Bußgeld sowie ein Fahrverbot.

Mit 600 Gramm Haschisch im Zug unterwegs – 17-Jähriger in Untersuchungshaft

Würzburg – Beamte der Bundespolizei haben am Donnerstagabend bei einem jungen Mann Rauschgift aufgefunden. Der 17-Jährige war in einem Regionalexpress in Richtung Bamberg unterwegs, er sitzt mittlerweile in Untersuchungshaft.

Gegen 18:15 Uhr hatte eine Streifenbesatzung der Bundespolizei den Beschuldigten, der keinen festen Wohnsitz in Deutschland hat, in Würzburg einer Kontrolle unterzogen und in seiner Umhängetasche rund 600 Gramm Haschisch aufgefunden. Außerdem führte er ein Reizgasspray mit sich. Der 17-Jährige wurde vorläufig festgenommen und zur weiteren Sachbearbeitung der Kriminalpolizei Würzburg übergeben.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er am Freitagvormittag dem Ermittlungsrichter vorgeführt, der die Untersuchungshaft wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten, bewaffneten Handeltreibens von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in einer Justizvollzugsanstalt für Jugendliche anordnete. Die Ermittlungen führt die Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

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