Polizeibericht Würzburg - 01.10.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 01.10.2018

Dieb in Bäckerei

Geschädigte stellt den Täter selbst

Innenstadt – Am Sonntagnachmittag betrat ein Mann eine Bäckerei in der Juliuspromenade. Hier nahm er in einem günstigen Moment den Rucksack einer Angestellten an sich und verließ damit die Bäckerei. Da die Geschädigte und zwei weitere Zeugen den Diebstahl unmittelbar bemerkten, verfolgten sie den Tatverdächtigen und stellten diesen noch im Nahbereich.

Die eingetroffenen Polizeibeamten nahmen den 44-jährigen Wohnsitzlosen vorläufig fest. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde er vorerst auf freien Fuß gesetzt, muss sich jedoch in Kürze wegen Diebstahl vor der Justiz verantworten.

Zimmerbrand in der Zellerau

Zellerau – Heute Morgen ist die Berufsfeuerwehr zu einem Anwesen in der Haafstraße ausgerückt. Dort wurde ein Feuer in einem Wohnhaus mit unklarer Mitteilung, ob sich noch Personen im Gebäude befinden, gemeldet. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle bestätigte sich die Meldung. Im Erdgeschoß war von außen bereits ein Brandgeschen am Rolladen erkennbar. Der Rettungsdienst sowie die Polizei hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehr eine verletzte Person ins Freie bringen können.

Unter Atemschutz ging ein Trupp zum Löschen in die verrauchte Wohnung vor. Parallel dazu wurde eine weitere Wohnung durchsucht. Hier hatte sich eine Bewohnerin bereits selbst in Sicherheit gebracht. Kurz darauf war das Feuer gelöscht und der Einsatzleiter konnte „Feuer aus“ melden. Anschließend befreite die Feuerwehr das Haus mit einem Hochleistungslüfter vom Brandrauch und führte weitere Kontrollen im Brandraum durch. Der Bewohner wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung und Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert.

Zwei weitere Personen erlitten leichte Verletzungen durch Rauchgase. Insgesamt waren 18 Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Rettungsdienst mit mehreren Rettungswagen, Notarzt und EInsatzleiter und die Polizei mit mehreren Streifen im Einsatz.

Fehler beim Abbiegen

Rollerfahrer leicht verletzt

Lindleinsmühle – Am Sonntag hat sich gegen 17.45 Uhr ein Verkehrsunfall auf der Versbacher Straße ereignet. Ein 22-Jähriger wollte an einer Kreuzung mit seinem Kleinkraftrad nach links abbiegen. Hierbei übersah er einen Pkw, welcher bevorrechtigt geradeaus in der Gegenrichtung unterwegs war. Pkw und Roller kollidierten im Frontbereich und der Zweiradfahrer stürzte auf die Fahrbahn. Er wurde mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht. Die 37-jähirge Fahrerin des beteiligten Pkw blieb unverletzt. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wurde mit circa 6.000 Euro beziffert.

Vorsicht wenn die „110“ anruft

Telefonbetrüger in Unterfranken aktiv

Unterfranken – Im Laufe des Wochenendes haben Betrüger insbesondere im Bereich Würzburg und Aschaffenburg bei Seniorinnen angerufen und sich als Polizeibeamte ausgegeben. Vergeblich, denn diese ließen sich nicht täuschen. Die Kriminalpolizei Aschaffenburg sowie die Kripo Würzburg ermitteln und warnen vor weiteren Anrufen der Trickbetrüger.

Die Betrüger hatten sowohl am Samstag als auch am Sonntag mehrere Frauen angerufen und sich als angebliche Polizisten vorgestellt. Hierbei hatten die Täter offenbar aus dem Telefonbuch anhand der Vornamen die älteren Damen ausgesucht. Die Seniorinnen wurden von den männlichen Anrufern befragt, ob Türen und Fenster fest verschlossen wären, da in der Nachbarschaft aktuell Einbrecher aktiv wären. Auf dem Display der Angerufenen zeigte es im Aschaffenburger Raum die Nummer „062811110“ an, um den Eindruck zu erwecken, die örtliche Polizei sei am Telefon.

Die Zeuginnen ließen sich von dieser technischen Manipulation (sogenanntes Call-ID-Spoofing) zum Glück jedoch nicht täuschen. Sie beendeten meist sehr zügig das Gespräch, bevor die Betrüger am Telefon konkrete Forderungen stellen konnten. Aufgrund der derzeitigen Häufung der Trickbetrugsversuche in Unterfranken warnt die Kriminalpolizei erneut vor dieser Betrugsmasche und gibt folgende Tipps:

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige

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