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Kita an der Löwenbrücke vergrößert

Würzburg – Normalerweise atmen alle auf, wenn eine Baustelle abgeschlossen ist und das schwere Gerät endlich abrückt. In der Kita an der Löwenbrücke mischt sich aber unter die Freude über den schmucken neuen Anbau wohl auch der Abschiedsschmerz einiger Kinder: Im Bewegungskindergarten können nun keine großen Baggerschaufeln mehr bei der Arbeit beobachtet werden und auch das riesige Matschloch im Hof war leider nur eine Übergangslösung.

Nun haben Sozialreferent Robert Scheller und Baureferent Christian Baumgart die Leiterin Ursula Ottenbacher in ihrer ausgebauten Wirkungsstätte besucht und feierten zusammen mit den Kindern, Betreuern und den Eltern ein kleines Fest zum Abschluss der Baumaßnahme, die bereits 2009 vom Stadtrat beschlossen wurde.

Dass sich die Eltern in dieser Einrichtung besonders aktiv einbringen, zeigte sich auch bei der Planung des Ausbaus. In der Bau-AG saß beispielsweise mit Architekt Claus Aigen ein Fachmann, der mit seiner Entwurf-Skizze den beauftragten Architekten Martin Kuntz (Büro Kuntz + Brück) an einigen Stellen noch einmal zum Umdenken brachte.

Die Verzögerung hat sich gelohnt. Heraus kam schließlich kein Kompromiss, sondern ein gut ins Gelände eingefügter, heller Anbau, der weitere sechs Kinder aufnehmen kann. 26 Plätze für Kinder ab zwei Jahren und eine
angeschlossene Kinderkrippe mit 12 Plätzen ab einem Jahr bietet nun die bereits 1970 in von Eltern gegründete Studentische Kindertagesstätte in der Mergentheimer. Die Kosten betrugen rund 340.000 Euro rund 150.000 kamen von der Stadt, die Regierung hat einen Zuschuss in Aussicht gestellt und 30.000 Euro steuerte der Verein Studentische Kindertagesstätte bei.

Im mit zahlreichen Bildern geschmückten Anbau lauschten die Kinder der spannenden Geschichte wie es zum neuen „Zwergkaninchenbau“ kam und freuten sich über das Mitbringsel von Karola Fleischmann vom Fachbereich Jugend und Familie: Mit dem Dreirad kann das weitläufige Areal nach all den Veränderungen natürlich bestens erkundet werden.

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