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Würzburger Stadtteilbüchereien im Rampenlicht

Würzburg – Es ist das Jahr der Stadtteilbüchereien. Bereits im Juli kann die neue Filiale der Stadtbücherei am Hubland für die Besucher der Landesgartenschau öffnen. Und auch für drei der vier weiteren Zweigstellen gibt es einen guten Grund zum Feiern: Sie haben einen runden Geburtstag.

Die Stadtteilbücherei Heuchelhof hat am 4. Mai vor 30 Jahren eröffnet, in Lengfeld sind es am 18. Mai und in Versbach am 8. Juni sogar jeweils 40 Jahre.

Die Büchereien sind in diesen Stadtteilen die einzigen Kultureinrichtungen der Stadt Würzburg und dementsprechend frequentiert. Seit ihrer Gründung spielen sie im Alltag der Menschen eine wichtige Rolle. Über die Jahre hinweg haben sie sich zu wichtigen Orten, geschätzten Institutionen und zentralen Treffpunkten in den Stadtteilen entwickelt. Die Anlässe für einen Besuch und den Aufenthalt dort sind vielfältig: die jeweils zentrale Lage und damit gute Erreichbarkeit sind ebenso wichtig, wie die Offenheit für Alle. Natürlich leihen sich die Menschen Medien aus, doch sie treffen sich auch zu Gesprächen, kaufen auf einem der beliebten Bücherflohmärkte ein oder genießen einfach nur die entspannte Atmosphäre.

Wenn’s rund geht, müssen die Mitarbeiterinnen schon mal bis zu 400 Buchungen in der Stunde vornehmen. Doch nicht nur Verleihen, Verlängern oder Zurücknehmen von Medien ist das Angebot der Bibliotheken. Von Vorleseveranstaltungen wie „Erst Ich ein Stück, dann Du“, Aktionen wie dem „Leseausweis für Leseanfänger“, Schreibprojekte für Drittklässler, wie „Flip der Bär“ bis hin zu Autorenlesungen, Klassenführungen und Bücherkisten reichen die Angebote zur Förderung von Lesekompetenz und nehmen einen hohen Stellenwert ein.

An den einzelnen Jubiläumstagen bieten die Stadtteilbüchereien zu den üblichen Öffnungszeiten (14–18 Uhr) ein buntes Festprogramm für kleine und große Menschen. 


Bild: Die Leiterinnen der Stadteilbüchereien Christina Rühs (Versbach), Rose Thein (Lengfeld) und Eva Eichhorn (Heuchelhof). (Foto: Roger Spörke)

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