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Gedenken an Pogromnacht: Brisanz auch nach 74 Jahren

Würzburg – Vor 74 Jahren brannten in der Nacht vom 9. auf den 10. November überall in Deutschland Synagogen, Gemeindehäuser und Friedhofskapellen. In Würzburg wurde die Synagoge allein deshalb nicht abgebrannt, weil man befürchtete, die Flammen könnten auf die Nachbargebäude übergreifen. Am Ort der ehemaligen Synagoge gedachten Vertreter der Kirchen, Gesellschaft und der Politik nun diesem „Tag der Schande“ (Regierungspräsident Paul Beinhofer).

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Würzburg und die Universität gedenken Max Stern

Würzburg – Eigentlich dürften sie keine gute Erinnerung an Würzburg haben und doch ist die Familie Stern nun schon ein zweites Mal in diesem Jahr aus den USA zu Besuch gekommen. Anlass war die Umbenennung des Gewölbekellers unterhalb der Würzburger Neubaukirche in „Max-Stern-Keller“ am letzten Freitag. Eingeladen hatten die Juristische Fakultät der Universität Würzburg, die Juristen Alumni und die Stadt Würzburg.

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Dokumentationsraum eröffnet – Aufruf zur Versöhnung und Vergebung

Würzburg – Mit der Übergabe an die Öffentlichkeit steht der Dokumentationsraum zum 16. März 1945 seit dem heutigen Samstag wieder den Würzburgern und Gästen der Mainstadt zur Information und zum Gedenken offen. In monatelanger Arbeit wurde der seit rund 15 Jahren bestehende Raum im Grafeneckart umgebaut und die Informationstafeln überarbeitet.

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480. Todestag von Riemenschneider

Würzburg – Die Kunst dieses begnadeten Bildhauers der Spätgotik hat dazu beigetragen den Namen seiner Heimatstadt in der Welt bekannt zu machen. Oberbürgermeister Georg Rosenthal erinnerte bei der Kranzniederlegung anlässlich des 480. Todestages von Tilman Riemenschneider aber auch an den vorbildlichen Bürger, der sich aufopferungsvoll für das Wohl seiner Stadt und seiner Mitbürger eingesetzt hat.

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