Polizeibericht Würzburg - 29.12.2017 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 29.12.2017

Nach Wechselfalle

Zwei Tatverdächtige festgenommen

Innenstadt – Mit der sogenannten „Wechselfalle“ haben zwei Männer am Donnerstagabend in einem Geschäft Bargeld erbeutet. Zwei Tatverdächtige wurden im Rahmen der Fahndung vorläufig festgenommen. Gegen sie läuft nun ein Ermittlungsverfahren.

Gegen 16.50 Uhr wollten zwei Männer bei einem Hörgeräteakustiker in der Plattnerstraße Batterien kaufen und anschließend noch einen 50 Euro-Schein gewechselt haben. Bei dem Wechselvorgang verhielten sich die Täter so geschickt, dass ihnen fast ebenso viel Geld zu viel übergeben wurde. Nachdem die zunächst Unbekannten das Geschäft verlassen hatten, stellte die Mitarbeiterin fest, dass die knapp 50 Euro aus der Kasse fehlen. Sie verständigte sofort die Polizei.

Nur kurze Zeit später nahm eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt zwei Tatverdächtige vorläufig fest. Die weiteren Ermittlungen gegen die aus Nordrhein-Westfalen stammenden Männer im Alter von 29 und 36 Jahren hat inzwischen die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Geprüft wird dabei nun auch, ob die Männer noch für weitere, gleichgelagerte Fälle in Frage kommen.

Falscher Polizeibeamter

Seniorin um mehrere tausend Euro gebracht

Würzburg – Ein Telefonbetrüger hat sich gegenüber einer Würzburgerin als Polizeibeamter ausgegeben und die Seniorin auf diese Art und Weise um mehrere tausend Euro gebracht. Immer wieder gehen organisierte Tätergruppen mit dieser Betrugsmasche auf Beutejagd. Die Polizei warnt!

Bereits am Donnerstag der vergangenen Woche läutete bei der 74-jährigen Würzburgerin das Telefon. Der Anrufer gab sich als Polizeibeamter namens „Herrmann“ aus der „Neubaustraße“ aus. Er berichtete von der Festnahme zweier Einbrecher und gaukelte vor, Erkenntnisse über einen bevorstehenden Einbruch bei der Seniorin erlangt zu haben. Im weiteren Verlauf wurde die ältere Dame „zur Sicherung ihres Hab und Guts“ aufgefordert, über einen Geldtransferdienst größere Beträge zu überweisen.

In den Folgetagen tätigte die 74-Jährige mehrere Überweisungen. Der finanzielle Schaden beläuft sich insgesamt auf über 20.000 Euro. Erst nachdem die Frau Geldabhebungen von ihrem Bankkonto durchführen wollte, folg die Betrugsmasche auf.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige

Auffahrunfall fordert zwei Leichtverletzte und 10.000 Euro Sachschaden

Verdacht auf berauschende Mittel beim Verursacher

Innenstadt – Mittwochnacht gegen 23.45 Uhr, sind Polizeibeamte zu einem Auffahrunfall am Berliner Ring gerufen worden. Auf Höhe der Ausfahrt des Kreisverkehrs in die Schweinfurter Straße, prallte ein Opel in das Heck eines Smart. Fahrer und Beifahrer des Opels erlitten hierdurch leichte Verletzungen. Es entstand an beiden Fahrzeugen ein Sachschaden von circa 10.000 Euro. Beide Pkw mussten abgeschleppt und auslaufende Betriebsstoffe durch die Feuerwehr gebunden werden.

Im Zuge der Unfallaufnahme stellten die Beamten Anzeichen fest, welche dafür sprachen, dass der aus dem Landkreis Main-Spessart stammende Opelfahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stehen könnte. Entsprechend durchgeführte Tests erhärteten diesen Anfangsverdacht, weshalb der 18-Jährige sich auf der Polizeidienststelle einer Blutentnahme unterziehen musste. Den Unfallverursacher erwartet neben den Verkehrsverstößen ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung und je nach Ergebnis der Blutuntersuchung auch eines wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Ohne Zulassung und unter Alkoholeinfluss mit Pkw unterwegs

Zellerau – Am Donnerstag gegen 09.15 Uhr ist Beamten der Operativen Ergänzungsdienste in der Jägerstraße ein blauer Kleinwagen auf, an welchem offenbar die Zulassungsplaketten entfernt wurden. Bei der anschließend durchgeführten Verkehrskontrolle bestätigte sich, dass der Pkw bereits im August abgemeldet wurde. Die im Stadtgebiet wohnhafte 45-jährige Fahrzeugführerin war sich über die Zulassungsmodalitäten durchaus bewusst.

Zusätzlich bemerkten die Beamten bei der Sachverhaltsaufnahme Alkoholgeruch bei der Würzburgerin. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von etwas über 0,7 Promille. Neben den Zulassungsverstößen erwartet die Dame auch ein Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz.

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