Polizeibericht Würzburg - 28.04.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 28.04.2020

Polizei erwischt 32-Jährigen mit Rauschgift

Bei Wohnungsdurchsuchung weitere Drogen gefunden

Würzburg – Am späten Sonntagnachmittag haben Einsatzkräfte des Unterstützungskommandos Würzburg einen 32-Jährigen mit Rauschgift erwischt. Die Beamten nahmen den Mann daraufhin vorläufig fest. Eine anschließende Wohnungsdurchsuchung brachte weitere Drogen zum Vorschein.

Die Kripo Würzburg hat mittlerweile die Ermittlungen übernommen und führt diese in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg.

Gegen 16:30 Uhr waren die Polizisten auf den Mann am Mainufer in der Veitshöchheimer Straße aufmerksam geworden, als er sich augenscheinlich gerade einen Joint drehte. Der Beschuldigte wollte sich bei Bemerken der Beamten entfernen, wurde aber einer Kontrolle unterzogen. Bei der Durchsuchung fanden die Polizisten einen Joint, eine geringe Menge Marihuana sowie über 700 Euro Bargeld.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 32-Jährigen erwirkt, der noch am Abend vollzogen wurde. Hierbei wurden etwa 120 Gramm Marihuana sowie 9000 Euro mutmaßliches Drogengeld sichergestellt. Der Beschuldigte wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt. Die Ermittlungen hinsichtlich des Tatverdachts des Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dauern weiter an.

Vordermann übersehen

Auffahrunfall fordert einen Verletzten

Lengfeld – Am Montagnachmittag befuhren zwei Fahrzeuge die Ableitung der Bundesstraße 8 zur Nürnberger Straße. An der folgenden Ampelanlage mussten alle Fahrzeuge aufgrund des Rotlichts halten. Der Fahrer eines Kleintransporters erkannte die Situation nicht rechtzeitig und fuhr auf einen stehenden Pkw auf. Durch den relativ heftigen Zusammenstoß wurde der 48-jährige Pkw-Fahrer leicht verletzt und musste durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus verbracht werden. Der Sachschaden an beiden Fahrzeugen wurde mit circa 10.000 Euro beziffert. 

Polizei bittet um Zeugenhinweise nach Fahrraddiebstählen

Frauenland – Am Samstag, in der Zeit zwischen 16.00 Uhr und 20.30 Uhr, hat ein bislang unbekannter Täter ein Fahrrad in der Richard-Wagner-Straße entwendet. Der Eigentümer hatte sein blaues Rad der Marke „Trek“ an einem Zaun zum Fußweg der Leo-Weismantel-Straße angeschlossen. Von dem Mountainbike, dessen Wert mit circa 300 Euro angegeben wurde, fehlt bislang jede Spur.

Innenstadt – Am Samstagnachmittag, im Zeitraum von 15.45 Uhr und 17.30 Uhr, stand ein Mountainbike abgesperrt an der Kreuzung Sanderstraße und Sanderring. Bislang unbekannte Täter entwendeten das schwarze Fahrrad der Marke „Specialized“ im Wert von mehreren hundert Euro.

In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen, denen sachdienliche Hinweise zu diesen Taten oder dem Verbleib der Räder möglich sind. Bitte wenden Sie sich unter der Tel. 0931/457-2230 an die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

E-Scooter ohne Versicherung unterwegs

Würzburg – Am späten Montagnachmittag haben Beamte der Würzburger Polizei in den Stadtteilen Zellerau und Frauenland jeweils die Fahrer sogenannter E-Scooter kontrolliert. Beide waren ohne entsprechende Versicherungsplakette unterwegs und daher wird jeweils wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz ermittelt. Neben entsprechender Sicherheitsausstattung wie Beleuchtung und Bremsen, benötigen diese Elektrokleinstfahrzeuge eine Haftpflichtversicherung, um im öffentlichen Straßenverkehr in Betrieb genommen werden zu dürfen.

Würzburg Land

29-Jähriger leistet Widerstand bei Gewahrsamnahme

Drei Polizeibeamte leicht verletzt

Kitzingen – Am Montagabend hat ein Mann bei seiner Gewahrsamnahme so massiv Widerstand geleistet, dass insgesamt drei Beamte leicht verletzt wurden. Auch der Beschuldigte selbst verletzte sich dabei. Er musste die Nacht in einer Haftzelle der Polizeiinspektion Kitzingen verbringen.

Gegen 19:50 Uhr war der Mann Zeugen hinter einem Einkaufsmarkt in der Mainbernheimer Straße aufgefallen, weil er augenscheinlich stark alkoholisiert war. Als Beamte der Kitzinger Polizei den Mann dann zu seinem Schutz in Gewahrsam nehmen wollten, fing dieser an, um sich zu schlagen und sich massiv zu wehren. Dabei stürzte er zu Boden und verletzte sich an der Nase. Im Anschluss beleidigte und beschimpfte er die anwesenden Polizisten. Nur mit Unterstützung weiterer Streifen gelang es den Ordnungshütern, den 29-Jährigen zu fesseln und zur Dienststelle zu verbringen. Dabei erlitten drei Beamte u. a. Schürfwunden, waren aber weiterhin dienstfähig.

Bei dem Beschuldigten wurde eine Blutentnahme angeordnet und er musste die Nacht in einer Haftzelle verbringen. Die Polizeiinspektion Kitzingen führt nun Ermittlungen gegen den 29-Jährigen u. a. wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung.

„Coronavirus“

Informationen der Polizei vom 28. April 2020

Unterfranken – Am Dienstag stehen wir bei Tag 39 der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, die derzeit in ganz Bayern gilt. Um die Ausbreitung des „Coronavirus“ zu verlangsamen, haben Kontrollen zur Einhaltung der „Bayer. Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ nach wie vor hohe Priorität. In allen unterfränkischen Regionen führte die Polizei auch im Laufe des Montags wieder Kontrollen zur Einhaltung der Rechtsverordnung durch. Das polizeiliche Einschreiten erfolgte stets mit Augenmaß, allerdings mussten dennoch in einzelnen Fällen gegen Personen Verfahren eingeleitet werden. Die Gesamtzahl der Anzeigen belief sich

  • im Bereich Mainfranken auf ca. 20 Fälle,
  • im Bereich Main-Rhön auf ca. 30 Fälle,
  • am Bayerischen Untermain auf ca. 15 Fälle.

Hinsichtlich der zum 27.04.2020 eingeführten Maskenpflicht in allen geöffneten Läden und Geschäften sowie im gesamten öffentlichen Personennahverkehr sowie der hierzu gehörenden Einrichtungen wie Bahnsteige oder Wartehäuschen kam es in der Zeit von Montag 06:00 Uhr bis Dienstag 06:00 Uhr zu keinen Anzeigen.

Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten

Je nach Art des Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz oder die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung leitet die Polizei gegen die Betroffenen / Beschuldigten Bußgeld- bzw. Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts einer Ordnungswidrigkeit oder einer Straftat ein. Nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen werden die Vorgänge der jeweiligen örtlich zuständigen Verfolgungsbehörde (Kreisverwaltungsbehörde / Staatsanwaltschaft) zur weiteren Entscheidung vorgelegt.

Dringende Bitte der unterfränkischen Polizei:

Die Einhaltung der Rechtsverordnungen ist absolut notwendig, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Bitte bleiben Sie zu Hause! Das Verlassen der eigenen Wohnung ist nur beim Vorliegen triftiger Gründe erlaubt. Dazu gehört z. B. seinem Beruf nachzugehen, ein Arztbesuch und zum Einkaufen zu gehen. Die Bestimmungen im Einzelnen finden Sie im Internet unter folgendem Link:

Bitte helfen Sie mit, den weltweiten Virus einzudämmen und bleiben Sie vor allem gesund!

 

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