Polizeibericht Würzburg - 22.03.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 22.03.2018

30-Jährigen nach Schlägerei schwer verletzt

Zeugen greifen ein

Innenstadt – Am Mittwochabend ist es zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mindestens fünf männlichen Personen gekommen. Der Geschädigte wurde hierbei von den Tätern mehrfach geschlagen und musste schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 19:45 Uhr beobachtete ein Zeuge wie der 30-Jährige Geschädigte von vermutlich vier bislang unbekannten Männern von der Textorstraße in die Semmelstraße verfolgt wurde. Etwa auf Höhe der Hausnummer 15 schlugen die Täter auf den Geschädigten ein. Der couragierte Zeuge reagierte sofort und ging zwischen die beiden Parteien. Die Täter stiegen daraufhin in einen Audi und flüchteten.

Eine weitere Zeugin versorgte den Geschädigten als Ersthelferin, bis zum Eintreffen von Polizei und Rettungskräften. Da der 30-Jährige schwere Verletzungen erlitten hatte, musste er zur medizinischen Versorgung in ein Würzburger Krankenhaus verbracht werden. Die Hintergründe der Tat sind bislang nicht bekannt. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Fahndung konnten die drei flüchtigen Täter bzw. ihr Fahrzeug nicht mehr angetroffen werden. Die Polizei bittet deshalb weitere Zeugen der Tat, sich unter der Telefonnummer 0931/457-2230 zu melden.

20-jähriger Verkehrsteilnehmer mutmaßlich unter Drogeneinfluss

Zellerau – Am Mittwochnachmittag, gegen 13:00 Uhr, ist durch die Polizei in der Höchberger Straße eine allgemeine Verkehrskontrolle durchgeführt worden. Bei dem 20-jährigen Fahrer eines Peugeot 206 wurden hierbei körperliche Auffälligkeiten festgestellt, welche auf den Konsum von Betäubungsmitteln schließen lassen. Ein durchgeführter Drogenschnelltest erhärtete den ersten Verdacht und reagierte positiv auf den Cannabiswirkstoff THC.

Der Pkw Fahrer musste die Beamten im Anschluss an die Kontrolle zur Dienststelle begleiten, wo eine Blutentnahme durch einen hinzugezogenen Arzt durchgeführt wurde. Weiterhin wurde der Fahrzeugschlüssel des jungen Mannes vorübergehend sichergestellt. Ihn erwartet nun ein Verfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz.

„110 auf dem Telefondisplay“ ist nicht die Polizei!

Seniorin um 60.000 Euro betrogen

Sanderau – Betrüger haben am Dienstagabend eine Seniorin um ihre Ersparnisse gebracht. Dabei haben die Unbekannten erneut die Masche „falscher Polizeibeamter“ genutzt, um die Rentnerin zu täuschen. Sie übergab im guten Glauben, ihr Geld in Sicherheit zu bringen, mehrere zehntausend Euro an einen angeblichen Beamten.

Die Geschädigte hatte gegen 20.00 Uhr einen Anruf von einem falschen Polizisten erhalten. Auch da im Display ihres Telefons die Nummer „110“ angezeigt wurde, glaubte die ältere Dame die Geschichte des Mannes. Der machte ihr weis, in ihrer Nachbarschaft wären zwei Einbrecher festgenommen worden, mehrere Täter wären allerdings noch auf der Flucht und das Geld der Seniorin somit in Gefahr. Die ältere Dame übergab etwa zwei Stunden später schließlich ihre daheim gelagerten Ersparnisse in ihrer Wohnung in der Randersackerer Straße an einen Betrüger.

Der Bote wird wie folgt beschrieben:

  • Ca. 185 cm groß
  • Etwa 35 Jahre alt
  • Kräftige Figur
  • Trug eine schwarze Wollmütze ohne Aufdruck
  • Sprach deutsch mit ausländischem Akzent

Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit dem Sachbearbeiter bei der Kripo unter Tel. 0931/457-1732 in Verbindung zu setzen. Die aktuellen Fälle zeigen, dass die Betrüger auch weiterhin mit der Masche aktiv sind und gerade ältere Menschen damit hinters Licht führen wollen. Dabei wenden sie unter anderem auch das sogenannte „Call-ID-Spoofing“ an, eine technische Manipulation des Telefons, durch die eine veränderte Anrufer-Nummer angezeigt wird.

Deshalb nochmals der wichtige Hinweis: Die Polizei ruft nicht unter der Nummer 110 bei den Bürgern an und ist deshalb auch kein Beweis für die „Echtheit“ des Anrufers! Die Unterfränkische Polizei warnt weiterhin vor den Betrügern am Telefon und bittet insbesondere jüngere Personen ihre älteren Verwandten und Bekannten regelmäßig über die Vorgehensweise der Täter zu informieren und zu sensibilisieren.

Würzburg Land

Gartenhaus vollständig niedergebrannt

Kripo geht von Brandstiftung aus

Estenfeld; Lkr. Würzburg – In der Nacht zum Donnerstag ist ein Gartenhaus in Flammen aufgegangen und vollständig niedergebrannt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Nach einer Begutachtung des Brandorts geht die Kripo Würzburg aktuell davon aus, dass das Feuer vorsätzlich gelegt worden war. Die Beamten hoffen nun auch auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Kurz nach 01.00 Uhr war die Mitteilung über das brennende Gartenhaus am Ostring bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Unterfranken eingegangen. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Estenfeld, Kürnach und Mühlhausen waren rasch vor Ort. Die Einsatzkräfte konnten jedoch nicht mehr verhindern, dass das Gartenhaus vollständig niederbrannte.

Die Ermittlungen zur Brandursache hat noch am Donnerstag die Kriminalpolizei Würzburg übernommen. Die Beamten gehen inzwischen von Brandstiftung aus. Auch wenn ein Tatzusammenhang mit den zurückliegenden Scheunenbränden in Estenfeld nicht ausgeschlossen werden kann, gibt es derzeit keine konkreten Hinweise, die einen solchen Schluss zulassen würden. Um den Gartenhausbrand aufklären zu können, hofft die Kripo Würzburg nun auch auf Zeugenhinweise:

  • Wer hat vor, während oder nach dem Brand im Umfeld des Gartenhauses am Ostring eine verdächtige Person oder ein verdächtiges Fahrzeug beobachtet?
  • Wer kann Hinweise zu einem möglichen Brandstifter geben?
  • Wer hat sonst etwas Verdächtiges beobachtet, das mit dem Brand im Zusammenhang stehen könnte?

Mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 zu melden.

Erfolgreiche Polizeikontrolle

Hunderte Ecstasy-Tabletten sichergestellt

Kist, Lkr. Würzburg – Autobahnfahnder der Verkehrspolizei Würzburg-Biebelried haben am Dienstagvormittag auf der A3 einen Pkw aus dem Verkehr gezogen. Bei der folgenden Kontrolle entdeckten die Beamten zahlreiche Ecstasy-Tabletten. Der Fahrer wurde vorläufig festgenommen.

Gegen 11.30 Uhr war der Pkw auf der Autobahn bei Kist ins Visier der Zivilbeamten geraten. Sie nahmen das Fahrzeug bei der folgenden Kontrolle genauer unter die Lupe und entdeckten in einem vermeintlich guten Versteck insgesamt 1650 Ecstasy-Tabletten. Die Polizisten erklärten dem 48-jährigen Fahrer, der alleine mit dem Pkw unterwegs war, die vorläufige Festnahme. Aufgrund des Verdachts des Handeltreibens wurde ein richterlicher Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 48-Jährigen in Kaufbeuren erwirkt. Bei dem Vollzug fielen den durchsuchenden Beamten weiter größere Mengen an Rauschgift in die Hände. Sämtliche Betäubungsmittel wurden sichergestellt.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ der Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Würzburg gegen den Tatverdächtigen am Mittwoch Untersuchungshaftbefehl. Da der 48-Jährige zwischenzeitlich aufgrund gesundheitlicher Beschwerden in ein Krankenhaus eingeliefert worden war, wurde ihm der Haftbefehl dort eröffnet. Der Beschuldigte wird nach seinem Klinikaufenthalt in eine Justizvollzugsanstalt verlegt.

Die weiteren Ermittlungen wegen des dringenden Verdachts des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge werden von der Kripo Würzburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Würzburg geführt.

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