Polizeibericht Würzburg - 21.11.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 21.11.2018

Vandalismus

Sachbeschädigung durch alkoholisierten Jugendlichen

Innenstadt – Dienstagnacht befand sich eine Gruppe Jugendlicher auf dem Weg durch die Kaiserstraße. Aus der Gruppe heraus trat eine Person gegen das Schaufenster einer Bäckereifiliale. Die Scheibe wurde hierdurch derart stark beschädigt, dass Sicherungsmaßnahmen durch die Würzburger Berufsfeuerwehr durchgeführt werden mussten.

Im Zuge der Fahndung konnte die Gruppe in einem Linienbus aufgegriffen werden. Als Tatverdächtiger der Sachbeschädigung kristallisiert sich zügig ein 15-jähriger Landkreisbewohner heraus, bei welchem eine Alkoholisierung von 1,30 Promille festgestellt wurde.

Der minderjährige Jugendliche wurde einem Erziehungsberechtigten übergeben. Der verursachte Sachschaden wird nach ersten Erkenntnissen auf circa 2.000 Euro beziffert. Es wurde ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung eröffnet.

Radfahrer übersehen

Ein Leichtverletzter bei Vorfahrtsverletzung

Innenstadt – Am Dienstagnachmittag hat sich gegen 16.20 Uhr ein Verkehrsunfall in Einmündungsbereich der Annastraße ereignet. Von dieser wollte ein Pkw-Fahrer nach links in die Rottendorfer Straße einbiegen. Hierbei übersah der 21-jährige Ford-Fahrer einen bevorrechtigten Radfahrer. Dieser kollidierte mit dem Pkw und stürzte. Der 27-jährige Würzburger kam mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wurde mit circa 850 Euro beziffert. Die Ermittlungen wegen fahrlässiger Köperverletzung führt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt.

Zeugensuche nach Unfallfluchten

Sanderau – Am Dienstag, im Zeitraum von 11.50 Uhr bis 12.40 Uhr, parkte ein grauer Peugeot auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Virchowstraße. Die Eigentümerin fand ihren Pkw anschließend mit einer Beschädigung im Bereich der gesamten rechten Fahrzeugseite vor. Der entstandene Schaden wurde mit circa 1.000 Euro angegeben.

Zellerau – Bereits am Montag, im Zeitraum von 15.30 Uhr  bis 16.00 Uhr, wurde ein geparkter Pkw auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Mainaustraße bei einem Verkehrsunfall beschädigt. Die Halterin eines grauen Audi-Cabriolet mit rotem Stoffverdeck, fand diesen mit einem Schaden am im linken Bereich des hinteren Stoßfängers vor. Die Schadenshöhe wurde hier mit circa 1.000 Euro angegeben.

In beiden Fällen entfernten sich die Verursacher, ohne ihren Pflichten als Unfallbeteiligte nachzukommen. Die Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bitten daher Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

48-Jährige bei Verkehrsunfall ums Leben gekommen

Zwei weitere Personen schwer verletzt

Unterpleichefeld, Lkr. Würzburg – Am späten Dienstagnachmittag sind zwei Fahrzeuge auf einer Kreisstraße im Begegnungsverkehr frontal zusammengestoßen. Durch den Unfall wurden zwei Personen schwer verletzt, eine Frau verlor ihr Leben. Die Kreisstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

Kurz nach 16:00 Uhr befuhr ein 18-Jähriger nach bisherigen Erkenntnissen mit seinem Pkw die Kreisstraße 3 von Rimpar her kommend in Richtung Burggrumbach. Auf Höhe Unterpleichfeld stieß eine ihm aus Richtung Burggrumbach entgegenkommende 37-Jährige aus bisher noch nicht geklärter Ursache frontal mit dem Mercedesfahrer zusammen. Durch den Aufprall wurde der 18-Jährige schwer verletzt und musste nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Fahrerin des VW-Bus erlitt ebenfalls schwere Verletzungen und wurde mit einem Rettungswagen in ein Klinikum gefahren. Eine 48-Jährige, die als Beifahrerin in dem VW-Bus saß, verlor bei dem Unfall ihr Leben.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Land übernahm die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang, zu denen auch ein Sachverständiger hinzugezogen wurde. Die Kreisstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

Familienstreit eskaliert – 79-Jähriger in Untersuchungshaft

Triefenstein, Lkr. Main-Spessart – Am Samstagmittag ist ein Streit zwischen zwei Eheleuten eskaliert, in dessen Verlauf sich ein Schuss aus einer Waffe löste. Die Ermittlungsrichterin ordnete auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg die Untersuchungshaft gegen einen 79-Jährigen an.

Gegen 12:30 Uhr fand ein Streit zwischen einem 79-Jährigen und dessen Ehefrau seinen Höhepunkt. Der Mann nahm eine legal im Haushalt befindliche Schusswaffe in die Hand und drohte seiner Frau damit, diese umzubringen. Beim Versuch der 74-Jährigen ihrem Mann die Pistole zu entreißen löste sich ein Schuss. Das Projektil durchschlug die Glasscheibe der Wohnungstüre. Daraufhin trat die Frau die Flucht an und konnte sich zu einer Nachbarin retten, die sofort die Polizei verständigte. Der 79-Jährige ließ sich im Anschluss von einer Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Land widerstandslos festnehmen und wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg am Sonntagmittag der Ermittlungsrichterin vorgeführt.

Gegen den Ehemann der Geschädigten wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg durch die Richterin die Untersuchungshaft wegen versuchtem Todschlag angeordnet. Der 79-Jährige sitzt inzwischen in einer Justizvollzugsanstalt. Die Ermittlungen der Kripo Würzburg dauern an.

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