Polizeibericht Würzburg - 21.02.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 21.02.2020

Räuberischer Diebstahl in Bekleidungsgeschäft

Innenstadt – Am Donnerstagmittag, gegen 13:20 Uhr, hat es in der Schönbornstraße einen räuberischen Diebstahl gegeben. Nach derzeitigem Sachstand entwendeten sechs bislang unbekannte Täter aus einem dortigen Bekleidungsgeschäft mehrere Kleidungsstücke. Nachdem sie von dem Ladendetektiv auf den Diebstahl angesprochen wurden, schlug einer der Personen diesen  unvermittelt mit der Faust in Richtung Gesicht.

Anschließend flüchtete die Diebesgruppe entlang der Herzogenstraße in die Eichhornstraße. Dort verlor sich deren Spur und auch sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bislang leider erfolglos. Der Ladendetektiv blieb unverletzt.

Über die Beschreibung der Personen ist folgendes bekannt:

  • 4 x männlich, 2 x weiblich, alle eher ausländischer Erscheinung mit dunklerem Hautteint und ca. zwischen 25 und 45 Jahre alt
  • Drei der Männer waren dunkel gekleidet, ein weiterer Mann war mit einem grauen knielangen Mantel, Kapuzenpullover, grau/schwarzer Hose und schwarzen Schuhen bekleidet
  • Eine der Frauen trug einen auffälligen lilafarbenen Schal, dunkle Kleidung und weiße Schuhe

Der Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zur Identität der Diebe bzw. zum Tathergang geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Feuerwehr befreit Fahrerin aus ihrem umgekippten PKW

Sanderau – Am Donnerstag ist die Berufsfeuerwehr Würzburg sowie mehrere Fahrzeuge des Rettungsdienstes um 12.43 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit drei beteiligten PKW in der Ebertsklinge im Würzburger Stadtteil Sanderau gerufen worden. Ein PKW war auf die Seite gekippt. Die Fahrerin war unverletzt in ihrem Fahrzeug eingeschlossen. In zwei weiteren Fahrzeugen saßen eine vierköpfige Familie sowie eine einzelne Fahrerin, die alle ebenfalls unverletzt waren.

Der auf der Seite liegende PKW wurde durch die Feuerwehr gegen Umkippen gesichert und die unverletzte Fahrerin über eine spezielle Rettungsbühne durch das Seitenfenster des Fahrzeuges befreit und durch den Rettungsdienst untersucht. Die Insassen der anderen Fahrzeuge wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst untersucht und betreut. Durch die Kräfte der Berufsfeuerwehr wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt und auslaufender Kraftstoff abgebunden. Anschließend wurde das umgepippte Fahrzeug wieder aufgerichtet.

Die 18 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr und sieben Einsatzkräfte des Rettungsdienstes konnten die Einsatzstelle nach ungefähr 30 Minuten wieder verlassen. Wegen des Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatzes kam es im Bereich Ebertsklinge und Kantstraße zu Verkehrsbehinderungen.

Diebe machen sich in Altersheimen zu schaffen

Die Kripo warnt und bittet um Zeugenhinweise

Würzburg – Eine Serie von Diebstählen hat sich in den vergangenen Tagen hauptsächlich in Würzburger Altersheimen ereignet. In einigen Fällen lockten die Täter ihre Opfer unter einem Vorwand aus ihren Wohnungen, um anschießend in die Räume einzudringen und Beute zu machen. Die Unbekannten waren auf Bargeld, Schmuck und andere Wertgegenstände aus. In einigen Fällen liegen Täterbeschreibungen vor. Die Kriminalpolizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Drei Fälle in der Würzburger Innenstadt

Im Zeitraum zwischen Samstagnachmittag, 14.30 Uhr, und Montagmorgen, 09.30 Uhr, ereigneten sich in einem Altersheim in der Theaterstraße gleich zwei Einbrüche. Die unbekannten Täter verschafften sich offenbar mit einem Werkzeug Zugang in die Wohnungen von zwei Seniorinnen und entwendeten Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. In diesen beiden Fällen waren den Geschädigten keine verdächtigen Personen aufgefallen.

Am Montagnachmittag betraten kurz vor 13.00 Uhr drei unbekannte Frauen ein Altersheim in der Valentin-Becker-Straße. Sie gaben gegenüber einer Bewohnerin vor, dass für sie ein Paket an der Pforte zur Abholung bereit liegen würde. Während sich die Seniorin auf den Weg machte, öffneten die Unbekannten die ins Schloss gezogene Tür und machten sich im Inneren der Wohnung auf die Suche nach Beute. Entwendet wurde in diesem Fall offenbar nichts. Die Täterinnen verschwanden kurz vor 13.30 Uhr in unbekannte Richtung.

In allen drei Fällen waren den Geschädigten keine verdächtigen Personen aufgefallen. Eine Täterbeschreibung liegt somit nicht vor.

Zwei Fälle in Heidingsfeld

In einem Altersheim in der Reuterstraße machten Diebe ebenfalls in zwei Fällen Beute im Gesamtwert von mehreren tausend Euro. So wurde am Montagvormittag, gegen 10.30 Uhr, eine Seniorin unter einem Vorwand aus ihrer Wohnung gelockt. Als sie an der Haustür des Heimes „etwas unterschreiben“ sollte, drang ein Unbekannter in ihre Wohnung ein und entwendete hochwertige Münzen.

Nur eine halbe Stunde später läutete eine Frau bei einer anderen Bewohnerin und gab vor, dass ein Hund entlaufen sei. Nachdem die ältere Dame ihre Wohnung verlassen hatte, um mit der angeblichen Hundehalterin zu sprechen, entwendete ein Komplize aus den Wohnräumen der Seniorin Schmuck und Bargeld.

Die Hundehalterin wird wie folgt beschrieben:

  • Etwa 25 Jahre alt, ca. 160 cm groß, schlank sprach deutsch mit ausländischem Akzent, war dunkel gekleidet, trug eng anliegenden Mantel

Ein Fall im Stadtteil Zellerau

In einem Altersheim in der Jägerstraße fragte eine Unbekannte eine Bewohnerin nach dem Aufzug. Sie ließ sich in der Folge dorthin begleiten, während ein Komplize in die Wohnung eindrang. Entwendet wurde Schmuck und Bargeld im Wert von mehreren tausend Euro. Die Tat ereignete sich am Dienstagnachmittag, kurz nach 15.00 Uhr.

In diesem Fall liegt folgende Täterbeschreibung vor:

  • Weiblich, etwa 18 Jahre alt, ca. 160 cm groß, trug beigefarbenen Mantel

Ein Fall im Stadtteil Sanderau

In der Eichendorffstraße wurde eine Seniorin von zwei Männern und einer Frau aus der Wohnung gelockt. In diesem Fall gaben die Unbekannten erneut vor, auf der Suche nach einem entlaufenen Hund zu sein. Während die Wohnungsinhaberin abgelenkt wurde, machte sich ein Täter auf die Suche nach Wertgegenständen. Entwendet wurde dem Sachstand nach nichts. Die Tat ereignete sich am Sonntagvormittag, im Zeitraum zwischen 11.00 Uhr und 11.15 Uhr.

Nur von der Frau liegt eine Personenbeschreibung vor:

  • Ca. 165 cm groß, schlank, dunkel gekleidet, auffällig stark geschminkt

Ein Fall in Grombühl

Am Mittwochnachmittag klingelte es gegen 13.00 Uhr bei einem Pensionär in der Straße „Am Stein“. Nachdem niemand vor seiner Tür stand, wurde er auf drei verdächtige Frauen aufmerksam, die sich in der Nähe seines Wohnhauses aufhielten. Der Vorfall wiederholte sich etwa 20 Minuten später und nochmals am Abend, gegen 19.45 Uhr. Der Senior ließ sich jedoch nicht aus seinem Haus locken und verständigte die Polizei. Als eine Streifenbesatzung eintraf, waren die Verdächtigen jedoch bereits spurlos verschwunden. Sie waren laut Zeugenangaben etwa 20 Jahre alt.

Aufgrund der Vorgehensweise der Täter und den vereinzelt vorliegenden Täterbeschreibungen geht die Kriminalpolizei Würzburg davon aus, dass die aufgeführten Fälle in Zusammenhang stehen. Es ist nicht auszuschließen, dass es in Zukunft zu weiteren Fällen im Raum Würzburg kommt. Aus diesem Grund warnt das Polizeipräsidium Unterfranken eindringlich vor der Masche. Betroffen waren in erster Linie Seniorinnen und Senioren in Altersheimen. Verwandte und Bekannte sowie das Pflegepersonal in Altersheimen werden daher gebeten, über die Masche zu sprechen und aufzuklären.

Für Fragen rund um das Thema Einbruchsschutz, insbesondere in den eigenen vier Wänden, stehen auch gerne kostenlos, kompetent und neutral die Fachberater der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle in Würzburg unter Tel. 0931/457-1830 zur Verfügung. Niemand sollte Scheu haben, bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich den Notruf 110 zu wählen.

Zeugen, die in Zusammenhang mit den Diebstählen Verdächtiges beobachtet haben, werden dringend gebeten, sich unter Tel. 0931/457-1732 mit der Kriminalpolizei Würzburg in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

Polizei warnt vor Betrugsmasche

Bitte informieren Sie Ihre Verwandten und Bekannten

Kitzingen – Immer wieder rufen in ganz Unterfranken Betrüger gezielt bei Senioren an und versuchen diese dazu zu bringen, ihnen hohe Geldbeträge zu übergeben. Mit einer derart hinterlistigen Masche haben Betrüger einen Senior aus dem Raum Kitzingen nun um rund 200.000 Euro gebracht. Die Kripo Würzburg hat die Ermittlungen bereits aufgenommen und möchte die Bevölkerung sensibilisieren.

Aufmerksamen Mitarbeitern eines Supermarktes in Kitzingen war es aufgefallen, dass ein älterer Herr in den vergangenen Wochen mehrfach iTunes Gutscheine im Wert von jeweils mehreren tausend Euro erworben hat. Der Sachverhalt kam den Zeugen verdächtig vor und sie verständigten richtigerweise die Polizei. Im Rahmen der sofort eingeleiteten Ermittlungen der Kitzinger Polizei kam dann diese Woche ans Tageslicht, dass Betrüger den Geschädigten bereits im Dezember vergangenen Jahres dazu gebracht haben, einem Boten rund 180.000 Euro Bargeld zu übergeben. Die Täter hatten dem Rentner weiß gemacht, sein Geld wäre bei der Bank nicht mehr sicher und er solle es den Betrügern übergeben.

Nach der Geldübergabe hatten die Unbekannten den Senior weiter kontaktiert und für angebliche Rechtsanwaltskosten in einem vermeintlichen Prozess gegen ihn iTunes Gutscheine im Wert von jeweils mehreren tausend Euro gefordert. Die Ermittlungen in diesem Fall führt mittlerweile die Kriminalpolizei Würzburg. Die Polizei nimmt den Fall zum Anlass, um erneut vor den ausgeklügelten Maschen der Betrüger zu warnen, bei denen meist mehrere Personen die Geschädigten anrufen, um ihre Geschichte gegenseitig zu bestätigen und glaubwürdiger erscheinen zu lassen.

Wir raten Ihnen eindringlich, sofort das Gespräch zu beenden, wenn am Telefon Geld oder die Übergabe von Gutscheinkartennummern jeglicher Art gefordert werden. Bei Unsicherheiten dürfen Sie sich jederzeit bei der Polizei melden. Wir bitten Sie außerdem, über solche Maschen mit Ihren Verwandten und Bekannten immer wieder zu sprechen, um auch sie über das Thema zu informieren und Betrügereien rechtzeitig zu durchschauen.

Einbruch in Einfamilienhaus

Polizei sucht Zeugen

Geiselwind, Lkr. Kitzingen – Am Donnerstagabend sind Einbrecher in ein Wohnhaus in der Rathausstraße eingestiegen. Sie erbeuteten u.a. Bargeld. Die Kripo Würzburg ermittelt und bittet um Hinweise von Zeugen.

Gegen 19.15 Uhr wurde der Einbruch in das Wohnhaus festgestellt. Die Täter hatten sich über ein Kellerfenster gewaltsam Zutritt zu dem Anwesen verschafft und im Innenraum mehrere Zimmer und Schränke durchsucht. Dem Sachstand nach fehlen zumindest einige hundert Euro Bargeld und etwas Schmuck. Der angerichtete Sachschaden liegt bei rund 500 Euro. Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise von Zeugen, denen ab Donnerstagmittag verdächtige Personen oder Fahrzeuge vor Ort aufgefallen sind, unter Tel. 0931/457-1732.

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