Polizeibericht Würzburg - 11.01.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 11.01.2018

Erneut zwei Pkws in Florian-Geyer-Straße verkratzt

Lengfeld – Nachdem bereits am Dienstag ein Pkw in der Florian-Geyer-Straße verkratzt worden war, kam es dort am Mittwochnachmittag, in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:50 Uhr, zu einer weiteren Sachbeschädigung an zwei Fahrzeugen.

Ein schwarzer Audi Q5 sowie ein roter Hyundai i10 parkten in diesem Zeitraum am Straßenrand. Ein bislang unbekannter Täter brachte am Kotflügel vorne links sowie an der Fahrertüre des Audis Kratzer an. Der Hyundai wies dieselben Spuren an der hinteren rechten Türe auf. An beiden Pkws beträgt der Schaden jeweils etwa 1.500 Euro. Wer Hinweise zu der Straftat geben kann, wird gebeten, sich bei der Würzburger Polizei unter der Telefonnummer 0931/457-2230 zu melden.

Unfallfluchten im Stadtgebiet

Frauenland – In der Zeit von Dienstagabend, 18:30 Uhr, und Mittwochnachmittag, 13:45 Uhr, hat sich eine Verkehrsunfallflucht in der Straße Oberer Bogenweg ereignet. Der Besitzer des weißen Toyota Prius hatte sein Fahrzeug ordnungsgemäß auf einem eingezeichneten Parkplatz am rechten Fahrbahnrand abgestellt. Als er zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er feststellen, dass Stoßstange und Kotflügel vorne links beschädigt worden waren. Der Sachschaden beläuft sich auf schätzungsweise 2.000 Euro.

Frauenland – Zu einer weiteren Unfallflucht ist es am Mittwochmorgen, zwischen 08:30 Uhr und 12:30 Uhr, in der Otto-Richter-Straße gekommen. Offensichtlich fuhr ein bislang unbekannter Täter den geparkten beige-farbigen Skoda Roomster an, wobei dieser am Kotflügel hinten links zerkratzt wurde und entfernte sich anschließend von der Unfallörtlichkeit, ohne sich um den entstandenen Schaden von etwa 1.500 Euro zu kümmern. Das Schadensbild lässt vermuten, dass es sich bei dem Verursacher um ein größeres Fahrzeug gehandelt haben muss.

Heidingsfeld – Im Laufe der letzten Woche ist im Kolonieweg ein Handlauf angefahren worden. Am Sonntagvormittag war das Metallgeländer noch in Ordnung gewesen. Erst am Mittwoch gegen 11:00 Uhr entdeckte die Besitzerin, dass der Handlauf etwa 30 cm versetzt und verbogen worden war. Der Schaden beläuft sich auf gut 1.000 Euro.

In den vorgenannten Fällen ermitteln die Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wegen unerlaubtem Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

Bankangestellte reagiert vorbildlich und verhindert Trickbetrug

Kitzingen – Am Mittwochvormittag ist eine 80-Jährige von einem „falschen Polizeibeamten“ angerufen und zur Herausgabe von ihren Bargeldrücklagen aufgefordert worden. Eine Bankangestellte reagierte sofort und schaltete die Polizei ein, die den Betrug an der Dame somit verhindern konnte.

Am frühen Vormittag rief ein bislang unbekannter Mann eine 80-jährige Anwohnerin an und gab sich als Beamter von INTERPOL aus. Man habe einen Einbrecher festgenommen und Hinweise auf einen bevorstehenden Diebstahl aus dem Bankschließfach der älteren Frau erhalten. Sie solle daher all ihre Ersparnisse von der Bank holen und diese dem angeblichen Polizeibeamten übergeben. Kurze Zeit später begab sich die Angerufene auf den Weg zu ihrer Bankfiliale, um der Aufforderung des vermeintlichen Polizisten nachzukommen.

Einer örtlichen Bankangestellten kam es sofort seltsam vor, dass die Rentnerin ihre gesamten Spareinlagen abholen wollte und verständigte die Polizei. Die hinzugerufene Kriminalpolizei klärte die völlig verunsicherte Dame über den Betrugsversuch auf und übernahm die Ermittlungen.

Auch im Laufe des Donnerstag kam es zu sechs weiteren Trickbetrugsversuchen an älteren Menschen in Würzburg und dem Stadtteil Heidingsfeld. Hier gaben sich ebenfalls bislang unbekannte Personen als Polizeibeamte aus und forderten von den Angerufenen Geldbeträge in unterschiedlicher Höhe. Sämtliche Betrugsversuche wurden durchschaut, sodass es zu keiner Geldübergabe kam. Aufgrund der derzeitigen Häufung der Trickbetrugsversuche im Großraum Mainfranken warnt die Kriminalpolizei Würzburg erneut vor dieser Betrugsmasche.

Das Polizeipräsidium Unterfranken rät:

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige

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