Polizeibericht Würzburg - 09.07.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 09.07.2018

Eingeschlafen und anschließend bestohlen

Innenstadt – Ein 19-jähriger Würzburger befand sich in der Nacht von Freitag auf Samstag in der Innenstadt zum Feiern. Er setzte sich gegen 02.00 Uhr auf einen Treppenabsatz in der Juliuspromenade. Hier schlief er ein und kam erst gegen 03.30 Uhr wieder zu sich.

Diese Situation nutzte ein bislang unbekannter Dieb aus, welcher das Mobiltelefon des Schlafenden entwendete. Das schwarze Smartphone der Marke Samsung hatte einen Zeitwert von noch circa 400 Euro. Der Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt sucht jetzt nach Zeugen, welche sachdienliche Hinweise bezüglich des Tatgeschehens geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Unfallfluchten im Stadtgebiet im Laufe des Sonntag

Frauenland – Am Sonntagnachmittag, im Zeitraum zwischen 17.00 und 18.30 Uhr, hatte ein silberner Ford ordnungsgemäß am Fahrbahnrand der Zeppelinstraße geparkt. Als der Fahrzeughalter seinen Pkw erneut aufsuchte, musste er einen Schaden im Bereich des vorderen Stoßfängers feststellen. Ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer beschädigte den Ford Focus und entfernte sich, ohne den Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Die Schadenshöhe wurde mit circa 2.500 Euro beziffert.

Innenstadt – Am Sonntag, im Zeitraum von 00.00 Uhr bis 11.30 Uhr hatte ein blauer BMW in der Scanzonistraße geparkt. Der Besitzer musste bei der Rückkehr zu seinem Fahrzeug einen frischen Unfallschaden im hinteren linken Bereich seines Pkw feststellen. Auch hier entfernte sich der Verursacher, ohne seine Pflichten als Unfallbeteiligter zu erfüllen. Der entstandene Sachschaden wurde auf circa 500 Euro geschätzt. In beiden Fällen werden Zeugen gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen. 

Würzburg Land

59-Jähriger entzieht sich Verkehrskontrolle

5,5 kg Marihuana im Pkw aufgefunden – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Kitzingen – Ein 59-jähriger Niederländer hat sich am Freitagmittag auf der A3 einer Verkehrskontrolle entzogen und ist über mehrere Kilometer bis ins Stadtgebiet Kitzingen geflüchtet. Der Grund für sein Verhalten stellte sich nach der Anhaltung schnell heraus. Im Kofferraum des Pkws wurden 5,5 kg Marihuana aufgefunden.

Am Freitagmittag, gegen etwa 11:30 Uhr, beabsichtigten Beamte der Würzburger Verkehrspolizei auf der A3 kurz vor dem Autobahnkreuz Biebelried einen Opel Zafira mit niederländischer Zulassung einer Verkehrskontrolle zu unterziehen. Der Pkw-Fahrer missachtete jedoch die Anhaltesignale des Streifenfahrzeugs und versuchte sich der Kontrolle zu entziehen. Er fuhr hierbei mit über 200 km/h über den Standstreifen und überholte mehrere Fahrzeuge.

An der Anschlussstelle Kitzingen verließ der Mann schließlich die Autobahn und fuhr weiter in Richtung Kitzingen. Die Flucht des Mannes, an dessen Verfolgung mittlerweile mehrere Streifenfahrzeuge der Würzburger Verkehrspolizei und auch der Polizeiinspektion Kitzingen beteiligt waren, zog sich durch das gesamte Stadtgebiet. Der Mann beschleunigte seinen Pkw hierbei auf bis zu 100 km/h. Die Fahrt endete schließlich gegen 11:45 Uhr bei Kaltensondheim, als der Fahrzeugführer in einer Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor und mit der Leitplanke kollidierte.

Der Grund für seine Flucht stellte sich nach der Anhaltung schnell heraus. Im Kofferraum des Pkws konnten insgesamt 5,5 kg Marihuana aufgefunden werden. Der 59-jährige, niederländische Fahrzeugführer wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen. Die Ermittlungen wurden in der Folge durch die Kriminalpolizei Würzburg übernommen.

Während seiner kilometerlangen Flucht gefährdete der 59-jährige Niederländer mehrere andere Fahrzeugführer. Zudem kollidierte er mit einem entgegenkommenden Pkw-Fahrer und touchierte auch den Fahrer eines Motorrollers, der hierdurch stürzte und leicht verletzt wurde. Außerdem rammte er einen Streifenwagen der Kitzinger Polizei, die versucht hatte ihn anzuhalten. Diesbezüglich bittet die Polizeiinspektion Würzburg-Land weitere Verkehrsteilnehmer, die am Freitag durch den Opel Zafira geschädigt oder gefährdet worden sind, sich unter Tel. 0931/457-1630 zu melden.

Der 59-jährige Fahrzeugführer verbrachte die Nacht zunächst in der Haftzelle der Kitzinger Polizei. Auf Anordnung durch die Staatsanwaltschaft Würzburg wurde er am Samstagvormittag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser ordnete wegen des dringenden Tatverdachts der illegalen Einfuhr von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge die Untersuchungshaft gegen den Mann an. Er sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt.

Dachstuhlbrand in Einfamilienhaus

Eine Person leicht verletzt

Triefenstein, Lkr. Main-Spessart – Am Sonntagmittag ist in einem Einfamilienhaus aus noch ungeklärter Ursache ein Brand ausgebrochen. Eine Person wurde leicht verletzt.

Etwa gegen 13:00 Uhr ging bei der Integrierten Leitstelle die Mitteilung über einen Dachstuhlbrand in der Lengfurter Straße ein. Die örtlichen Feuerwehren aus Rettersheim, Lengfurt, Trennfeld und Kreuzwertheim waren schnell vor Ort und konnten das Feuer unter Kontrolle bringen. Die Bewohner konnten das Haus glücklicherweise selbst verlassen. Die 64-jährige Eigentümerin wurde dennoch leicht verletzt und durch den Rettungsdienst vor Ort behandelt. Die weiteren Ermittlungen wurden noch vor Ort durch die Kripo Würzburg übernommen. Neben der Brandursache versuchen diese auch den genauen Sachschaden zu klären.

„Begrünte“ Dachterrasse – Polizei stellt Cannabisplantage sicher

Partenstein, Lkr. Main-Spesart – Die etwas eigenwillige „Begrünung“ einer Dachterrasse ist den Beamten der Polizeiinspektion Lohr am Main am Dienstagabend ins Auge gestochen. Offenbar auch Dank des warmen Wetters hatte ein Beschuldigter auf seiner Terrasse Betäubungsmittel angebaut. Mehrere hochgewachsene Cannabispflanzen und mehrere Kisten mit bereits geernteten Blüten stellten die Polizisten am Ende des Tages sicher.

Im Rahmen der Streife waren die Beamten um 21.15 Uhr unterwegs. Dabei fielen ihnen die markanten Hanfpflanzen auf, die mannshoch auf dem Dach eines Wohnhauses wuchsen. Zudem waberte tatsächlich auch Cannabis-Geruch durch die Gassen. Die Beamten nahmen rasch Kontakt mit der Staatsanwaltschaft auf und standen wenig später mit einem Durchsuchungsbeschluss vor dem besagten Anwesen. Auf der Terrasse des Beschuldigten fanden die Ermittler schließlich acht Cannabispflanzen mit einer Höhe von über zwei Metern vor.

Der Tatverdächtige, der offensichtlich einen grünen Daumen besitzt, hatte zudem über ein Kilo bereits abgeerntete Pflanzen in seiner Wohnung gelagert. Die Polizisten stellten sowohl die frischen Pflanzen als auch das getrocknete Betäubungsmittel sicher, auch um die Pflanzenteile genauer auf deren Wirkstoffgehalt zu untersuchen. Den Beschuldigten erwartet nun unter anderem ein Strafverfahren wegen illegalen Anbaus von Cannabis. Die Ermittlungen haben mittlerweile die Drogenexperten der Würzburger Kriminalpolizei übernommen.

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