Polizeibericht Würzburg - 08.02.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 08.02.2018

Einbruch in zwei Wohnungen

Kripo bittet um Hinweise

Würzburg – Im Stadtteil Grombühl ist ein Unbekannter im Laufe des Mittwochs in zwei Wohnungen eines Mehrfamilienhauses eingestiegen und erbeutete Bargeld und Uhren. Die Kripo ermittelt und bittet um Hinweise.

Zwischen 07.30 Uhr und 16.45 Uhr betrat der Täter das Anwesen in der Matterstockstraße und ging die beiden in einem der oberen Geschosse gelegenen Wohnungen an. Er durchwühlte diese und fand zumindest in einer Bargeld und Uhren im Wert von wenigen tausend Euro. Der angerichtete Sachschaden beläuft sich auf etwa 200 Euro. Die Kripo Würzburg hat die weiteren Ermittlungen übernommen und bittet um sachdienliche Hinweise unter Tel. 0931/457-1732.

Räder von Neuwägen abmontiert

Heidingsfeld – In der Zeit von Dienstagnachmittag, 14:15 Uhr,  bis Mittwochmittag, ca. 13:00 Uhr, sind in der Winterhäuser Straße bei einer dort ansässigen Autohaus-Gruppe die Räder von zwei Pkw entwendet worden. Ein bislang unbekannter Täter montierte im genannten Zeitraum alle acht Reifen von den beiden Neufahrzeugen der Marke Skoda ab. Dabei beschädigte er an den Pkw jeweils die Bremsscheiben und die vordere Stoßstange. Der entstandene Schaden beläuft sich auf über 5.000 Euro.

Spiegel von Pkw abgetreten

Zellerau – In der Weißenburgstraße ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein geparkter Pkw beschädigt worden. Der Besitzer eines grauen Ford Fiesta parkte diesen am Dienstagabend, gegen 17:00 Uhr, etwa auf Höhe der Hausnummer 30. Als er am nächsten Morgen um 06:30 Uhr zu seinem Fahrzeug zurückkehrte, musste er feststellen, dass sein rechter Außenspiegel abgetreten worden war. Der Schaden wird auf etwa 300 Euro beziffert. Hinweise zu den ungeklärten Taten nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Telefonnummer 0931/457-2230 entgegen.

Fünf Fahrzeuge bei Verkehrsunfall beteiligt

Zellerau – Am Mittwochnachmittag ist es in der Dreikronenstraße zu einem Verkehrsunfall gekommen, bei dem fünf Pkw Fahrzeuge beteiligt waren.

Gegen 15:15 Uhr befuhr der 68-jährige Unfallverursacher mit seinem Mercedes Vito die Katzengasse. An der Kreuzung Dreikronenstraße wollte er nach links abbiegen. Hierbei übersah er offensichtlich den vorfahrtsberechtigten Audi A6, der in diesem Moment von rechts kam. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Audi wurde durch die Wucht des Aufpralls auf einen geparkten Audi A3 geschleudert. Dieser wiederrum drückte sich dabei in einen geparkten Mini. Der Unfallverursacher selbst wurde in den Gegenverkehr geschoben und stieß dort gegen einen entlangfahrenden Skoda Fabia. Keiner der Beteiligten wurde verletzt, jedoch entstanden an den Fahrzeugen massive Sachschäden bis Totalschäden. Insgesamt wird der Schaden auf knapp 20.000 Euro geschätzt.

Unfallverursacher mutmaßlich unter Medikamenteneinfluss

Frauenland – Am Mittwochmorgen ist es zu einem Verkehrsunfall in der Gneisenaustraße gekommen. Bei der Unfallaufnahme kam der Verdacht auf, dass der 27-jährige Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Medikamenten stand. Aus diesem Grund musste er sich einer Blutentnahme unterziehen.

Gegen 06:45 Uhr befuhr der 27-jährige Fahrer eines Renault Twingo die Gneisenaustraße in Richtung Nürnberger Straße. Dabei übersah er offenbar einen dort abgestellten Bauschuttcontainer und rammte diesen mit seiner rechten Fahrzeugfront. Der Mann blieb unverletzt, an seinem Renault entstand jedoch ein Totalschaden. Während der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 27-Jährige offenbar vor Fahrantritt Medikamente eingenommen hatte, die sich unter Umständen auf sein Fahrverhalten ausgewirkt haben könnten. Aus diesem Grund musste er die Polizeibeamten ins Krankenhaus begleiten, wo eine Blutentnahme bei ihm durchgeführt wurde.

Unterfranken

Falsche Polizeibeamte und Enkeltrickbetrüger

Vielzahl von Anrufen in ganz Unterfranken

Unterfranken – Im Laufe des Mittwochs ist es in Unterfranken erneut zu einer Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter und sogenannter Enkeltrickbetrüger gekommen. Allerdings scheiterten die Täter trotz verschiedenster Täuschungsversuche bei allen Angerufenen. Keiner der Senioren fiel auf die bereits bekannte Masche herein.

Am gesamten Mittwoch haben Unbekannte sich am Telefon als falsche Polizeibeamte und Verwandte ausgegeben und versuchten mit ihren Maschen das Vertrauen ihrer Gegenüber zu erlangen. Die Seniorinnen und Senioren hatten jedoch allesamt sofort Zweifel an der Echtheit der Anrufer und gingen nicht auf die Forderungen ein. Aufgrund der derzeitigen Häufung der Trickbetrugsversuche in Unterfranken warnt die Kriminalpolizei erneut vor dieser Betrugsmasche.

Bei Anrufen von Enkeltrickbetrügern:

  • Seien Sie misstrauisch, wenn sich Personen am Telefon als Verwandte oder Bekannte ausgeben, die Sie als solche nicht eindeutig erkennen. Fragen Sie den Anrufer nach persönlichen oder familiären Einzelheiten, die er wissen sollte.
  • Geben Sie keine Details zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen preis.
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald ihr Gesprächspartner Geld fordert.
  • Halten Sie nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen Rücksprache.
  • Lassen Sie keine fremden Personen in ihre Wohnung.
  • Übergeben Sie niemals Geld oder andere Wertgegenstände an unbekannte Personen.
  • Informieren Sie unter der Notrufnummer 110 sofort die Polizei, wenn Ihnen eine Kontaktaufnahme verdächtig vorkommt.

Bei Anrufen falscher Polizeibeamter:

  • Informieren Sie sofort die Polizei über die Notrufnummer 110, wenn Ihnen ein Anruf verdächtig vorkommt
  • Vergewissern Sie sich telefonisch bei Ihrer Polizeidienststelle, ob es sich bei dem Anrufer tatsächlich um einen Polizeibeamten handelt
  • Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft stellen telefonisch niemals Geldforderungen
  • Legen Sie einfach den Telefonhörer auf, sobald Ihr Gesprächspartner Geld von Ihnen fordert
  • Wenn Sie Opfer geworden sind: Wenden Sie sich sofort an die örtlich zuständige Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige

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