Polizeibericht Würzburg - 06.03.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 06.03.2019

Zeugensuche nach Glaswurf

Innenstadt – Nachträglich ist der Polizei eine gefährliche Körperverletzung gemeldet worden. Demnach befand sich in der Nacht zum Rosenmontag, gegen 01:00 Uhr, eine Würzburgerin vor einem Lokal im Bereich der Sanderstraße 18. Eine junge Frau schüttete der 46-Jährigen den Inhalt ihres Glases ins Gesicht.

Daraufhin sollte die Angreiferin festgehalten werden, stürzte jedoch zu Boden. Im Anschluss warf die Aggressorin das mitgeführte Whiskeyglas gezielt der Geschädigten ins Gesicht und traf diese im Bereich des linken Auges. Im Laufe des Folgetages musste sich die 46-Jährige dann doch in ärztliche Behandlung begeben.

Die flüchtige Angreiferin wurde wie folgt beschrieben:

  • Anfang zwanzig Jahre alt, westeuropäische Erscheinung und circa 165 cm groß
  • dunkelblonde schulterlange offen getragene Haare
  • bekleidet zur Tatzeit mit einer Felljacke in cremeweiß und einen gemusterten Minirock

Der Ermittler der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet nun Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Tatgeschehen bzw. der Angreiferin abgeben können, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Jugendliche werfen Steine und Blumentöpfe auf Fahrbahn

Lindleinsmühle – Am Dienstagabend haben Beamte der Würzburger Polizei zwei Jugendliche aufgegriffen. Diese hatten zuvor größere Steine und Blumentöpfe von einem erhöhten Gartengrundstück auf die Fahrbahn der Versbacher Straße geworfen. Ein Pkw-Fahrer konnte durch eine Vollbremsung verhindern, dass er über Trümmerteile fährt. Bei den Tatverdächtigen handelte es sich um zwei Würzburger im Alter von 15 bzw. 16 Jahren. Beide erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

Polizeieinsatz anlässlich des Heidingsfelder Faschingsumzuges

Heidingsfeld – Am Dienstag startete der traditionelle Faschingsumzug im Stadtteil Heidingsfeld pünktlich um 14:33 Uhr. Die Zuschauerzahlen schätzt der Veranstalter auf ca. 15000 Personen. Während des Umzuges kam es zu keinen nennenswerten Sicherheitsstörungen. Der Verkehr wurde durch die notwendigen Sperrungen der Mergentheimer Straße, des Wendelweges, der Reuterstraße und der Seilerstraße geringfügig beeinträchtigt.

Nach Abschluss des Zuges versammelten sich jedoch zahlreiche alkoholisierte und aggressive Personen im Bereich der Haltestelle Reuterstraße bzw. im Bereich eines Schnellrestaurants in der Mergentheimer Straße. Aus diesen Gruppen heraus kam es immer wieder zu Streitigkeiten bzw. Körperverletzungsdelikten, welche bis zum Abend der polizeilichen Betreuung bedurften.

Insgesamt mussten sechs Körperverletzungsdelikte aufgenommen werden. Ein 14-jähriger Geschädigter musste mit einer Nasenbeinfraktur in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Weiterhin mussten insgesamt vier Jugendliche aufgrund ihrer Alkoholisierung in Krankenhäuser eingeliefert und weitere vier Jugendliche durch die Polizei in Gewahrsam genommen werden. Sie wurden an die Erziehungsberechtigten übergeben.

Zwei Leichtverletzte nach Vorfahrtsverstoß

Grombühl – Am Mittwochmorgen ist es gegen 03.30 Uhr im Kreuzungsbereich der Brücknerstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Moped gekommen. Eine Peugeot-Fahrerin übersah ein von rechts kommendes und mit zwei Personen besetztes Leichtkraftrad. Ein Zusammenstoß konnte nicht verhindert werden und Fahrerin sowie Sozia wurden auf die Straße geschleudert. Beide wurden leicht verletzt und kamen mit dem Rettungsdienst in ein Krankenhaus. Der Sachschaden wurde vorerst mit 3.000 Euro beziffert. Gegen die Pkw-Fahrerin wurde ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung bei einem Verkehrsunfall eingeleitet.

Würzburg Land

Brennender Lkw sorgt für Vollsperrung der A 3

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart – Ein brennender Pannen-Lkw auf der A 3 zwischen den Anschlussstellen Marktheidenfeld und Rohrbrunn hat am Dienstagvormittag für erhebliche Verkehrsbehinderungen gesorgt. Die Bergung des Sattelzuges musste unter großem Aufwand betrieben werden und dauerte mehrere Stunden.

Um 10.20 Uhr hatte ein Lkw-Fahrer der Rettungsleitstelle mitgeteilt, dass auf der A 3 in Fahrtrichtung Frankfurt im Baustellenbereich bei Marktheidenfeld ein Sattelzug samt Auflieger brennen würde. Die Autobahn wurde in der Folge auf Höhe des Parkplatzes Kohlsberg in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Da der Laster unter anderem auch Feuerlöscher geladen hatte, musste aufgrund der nicht auszuschließenden Explosionsgefahr ein Sicherheitsbereich abgesperrt werden. Zahlreiche Kräfte der örtlichen Feuerwehren sorgten deshalb neben den Löscharbeiten auch für die Kühlung der Ladung.

Mit der Unfallaufnahme und den Umleitungsmaßnahmen rund um die Unfallstelle ist die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach betraut. Der Grund für den Ausbruch des Feuers ist noch Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Die Höhe des Sachschadens ist zur Stunde noch nicht abschätzbar, wird aber im sechsstelligen Bereich liegen. Das Wrack des Sattelzuges wird derzeit geborgen, hierfür ist spezielles Gerät und auch ein Kran notwendig. Die Sperrung der beiden Fahrtrichtungen auf der A 3 dauerte mehrere Stunden.

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