Würzburger Hafensommer 2019 |  wuerzburg24.com

Würzburger Hafensommer 2019

Würzburger Hafensommer 2019
Würzburger Hafensommer 2019

Das Publikum darf sich auch beim Würzburger Hafensommer 2019 auf fantastische Musikerinnen und Musiker freuen. Lebendige Musik, verblüffende Sounds und eine top Location: Das Musikfestival am Alten Hafen.

Tickets für den Würzburger Hafensommer 2019 kaufen

Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf und an der Abendkasse. Die Tickets sind über die bekannten VVK-Stellen und Portale erhältlich. Ausverkaufte Veranstaltungen werden über die Website, auf Facebook und in der örtlichen Presse kommuniziert. Weitere Informationen auf www.hafensommer-wuerzburg.de.

FestivalCard

Für alle Hafensommerfans, Musikliebhaber und Kulturinteressierte gibt es die FestivalCard. Zum Preis von 175 € ermöglicht sie dem Inhaber/der Inhaberin den Eintritt zu allen Konzerten des Hafensommers 2019. Mit eingeschlossen ist ein garantierter Zugang zu der beliebten „Sparda-Bank Classic Night“ am 19.07.2019. Die beliebten Dauerkarten sind in einer limitierten Auflage von 100 Stück nur solange erhältlich, wie der Vorrat reicht.

Würzburger Hafensommer 2019 – Programm

19.07. - Sparda-Bank Classic Night

Philharmonisches Orchester meets Shalosh

Die Musik der israelischen Band „Shalosh“ (hebräisch für „drei“) vereint verschiedene musikalische Stile, darunter Elemente des Rock, Electronic und Jazz, sowie afrikanische und orientalische Einflüsse mit furioser Leidenschaft. In den letzten vier Jahren hat das Trio über 250 Konzerte auf den großen Konzertbühnen der Welt gespielt. Im Sommer 2019 eröffnen der Pianist Gadi Stern, der Bassist David Michaeli und der Drummer Matan Assayag an der Seite des Philharmonischen Orchesters Würzburgs unter der musikalischen Leitung der Ersten Kapellmeisterin und Stellvertretenden Generalmusikdirektorin Marie Jacquot den Hafensommer Würzburg bei der nunmehr 12. Sparda-Bank Classic Night.

Traditionell gestalten die Musikerinnen und Musiker des Würzburger Orchesters den ersten Teil des Konzertabends mit Werken des klassischen Orchesterrepertoires, um nach der Pause im Verein mit dem Shalosh-Trio eigens für die Sparda-Bank Classic Night arrangierte Stücke zu präsentieren.

Musikalische Leitung: Marie Jacquot, Moderation: Johannes Engels

Die Eintrittskarten für dieses Konzert werden von Dienstag, 18. Juni bis Sonntag, 7. Juli 2019 verlost. Bewerbungen online unter www.hafensommer-wuerzburg.de oder per Postkarte (im Falkenhaus, im Mainfranken Theater und im Bürgerbüro/Rathaus), für Mitglieder der Sparda-Bank auch in der Community und unter www.sparda-n.de/ClassicNight. Die Gewinner werden am 9. Juli 2019 ermittelt und rechtzeitig vor dem Konzert verständigt, sie erhalten ihre Karten per Post.

20.07. / 20:30 Uhr / Juan de Marcos’ Afro-Cuban All Stars

Samstag, 20. Juli 2019, 20:30 Uhr – Juan de Marcos’ Afro-Cuban All Stars

Seit mehr als 30 Jahren ist Juan de Marcos einer der wichtigsten kubanischen Musiker. Jetzt kommt er nach Würzburg. Er darf sich zu Recht rühmen, die Geschichte des legendären Ensembles „Buena Vista Social Club“ in Gang gesetzt zu haben. Er hatte die Idee, brachte die Musiker zusammen und das Projekt ins Studio. In der Folge wurden viele Musiker der Band zu internationalen Stars, darunter brillante Künstler wie Ruben Gonzalez, Ibrahim Ferrer, Guillermo Rubalcava oder Eliades Ochoa.

Juan ist ein Meister an der Tres und besitzt das Talent, die jeweils richtigen Musiker*innen um sich zu versammeln und etwas Einzigartiges zu schaffen. Neben alten Hasen verpflichtet er für seine All Stars gezielt die Elite des musikalischen Nachwuchs’ Kubas und verändert je nach Projekt die generationenübergreifende Zusammensetzung. So bleibt die kubanische Musik jung und tönt immer wieder neu. Der grandiose Klang vereint klassisch kubanische Stile wie Son und Danzón sowie zeitgenössische Tanzrhythmen wie Timba. Die überwältigende Stilvielfalt der Band und der Megasound werden auch das Publikum am Alten Hafen von den Treppenstufen reißen. Vamos al concierto!

Website: http://afrocubanallstarsonline.com/eng/

21.07. / 17.30 Uhr / Hafentour

„Glücklich sein am Alten Hafen“

Zum dritten Mal geht’s heuer auf die Hafentour: Die Kulturorte präsentieren sich mit Aktionen, Konzerten, Performances und Ausstellungen. Das Motto „Glücklich sein am Alten Hafen“ begleitet den Weg durch die Kulturinstitutionen und über das Quartier auf vielfältige Art.

In guter Tradition startet die „Entdeckertour“ um 17:30 Uhr im Foyer des Museums im Kulturspeicher. Die Begrüßung übernimmt „Quartiermeister“ und Kulturreferent Achim Könneke.

Und: ‚Wo die Musik spielt’, dürfen die Töne nicht fehlen und die bläst das Quartett „Blechschmitt“. Martin Dieser (Posaune), Peter Schilling/Michael Schmitt (Trompete) und Georg Leitner (Tuba) holen aus ihren Instrumenten alles raus, was glücklich macht – von Barock über Klassik, Jazz und Pop, mal modern, mal traditionell.

22.07. / 20 Uhr / Badi Assad + Garcia-Fons & Dorantes / BADI ASSAD

Montag, 22. Juli 2019, 20:00 Uhr – Doppelkonzert:

Badi Assad + Garcia-Fons & Dorantes / BADI ASSAD

Die Brasilianerin Badi Assad (ausgesprochen bah-jee Ah-Sahj) sieht sich selbst als „… eine Mischung aus Sänger, Songwriter, Gitarrist und Gesangsjongleur“. Und tatsächlich gelingt es ihr, all diese Facetten gleichzeitig darzustellen. In ihren Songs mischen sich Pop, Jazz, Klassik und Weltmusik. Aus diesem Klangkosmos, grenzenloser Experimentierfreude, Virtuosität und ganz viel Talent erschafft sie ihr eigenes fabelhaftes Sound-Universum. Stilprägend ist, dass Assad perkussive Elemente sowohl in ihr Gitarrenspiel integriert, als auch in Form von Body- und Mouthpercussion einsetzt. Und immer klingen in ihrer Musik die brasilianischen Wurzeln und Rhythmen durch. Alles in allem wundervolle Weltmusik, die sich ob ihres Klangreichtums und der vielen Anspielungen jeder Kategorisierung entzieht. Bei ihren Konzerten steht, beziehungsweise sitzt sie meistens alleine auf der Bühne. Barfuß. Sie tanzt auf den Vokalen und singt „den brasilianischen Regenwald“, der üppig an Geräuschen, Tönen und Farben ist – ein Grünspektakel, das vor Lebendigkeit bebt. Badi Assad hat sich unrettbar infiziert.

Website: http://badiassad.com/en/

RENAUD GARCÍA-FONS & DORANTES

Der Kontrabassist Renaud Garcia-Fons und der Flamenco-Pianist David Peña Dorantes sind zwei der ganz großen Instrumentalisten unserer Zeit. Die herausragenden Virtuosen eint nicht nur ihre Begeisterung für Flamenco und Jazz, sondern jeder hat einen extravaganten künstlerischen Weg eingeschlagen und dabei die Spielweise und Klangwelten seines Instruments musikalisch wie technisch revolutioniert.

Die beiden Ausnahmekünstler treffen sich immer wieder, um einen Teil ihres Weges gemeinsam zu gehen. Dann lassen sie die Zuhörer*innen an ihrer besonderen musikalischen Begegnung und einer Musik voller Leidenschaft, Lebenskraft und Vielseitigkeit teilhaben. Ihre Duo-Auftritte spiegeln all die wunderbaren Facetten des Flamencos wider und fusionieren sie mit der Energie und Emotion des Kontrabasses und der Jazzmusik. Die rhythmische Vielseitigkeit und die mitreißenden Melodien erlauben dem Publikum das Eintauchen in verschiedenste Klangatmosphären und in tiefgründig und sensible musikalische Welten. Das Ergebnis ist Musik gewordene Freiheit und extreme Leidenschaft, irgendwo zwischen Flamenco und Jazz. Bravissimo!

Website: http://www.renaudgarciafons.com

23.07. / 13 Uhr / Junger Hafen by Sparda

Beim Jungen Hafen by Sparda gibt es viele Kreativ-Workshops am Vormittag für Schüler*innen und ab 13 Uhr auch offene Workshops und Vorführungen in den Bereichen Parkour, Streetart und Breakdance für alle, die Lust haben.

Ab 19:30 Uhr heißt es „Eintritt frei“ bei der Open Stage. Junge Gruppen präsentieren sich mit ihren Talenten auf der Hafensommerbühne. 
Die Moderation übernimmt Andy Sauerwein.

Der Junge Hafen kooperiert mit den Würzburger Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage.

Ab 9 Uhr für Schüler*innen, ab 13 Uhr offene Workshops & Vorführungen für alle
Ab 19:30 Uhr Open Stage

24.07. / 20 Uhr / SONGLAND: Markus Rill und Gäste

Mittwoch, 24. Juli 2019, 20:00 Uhr – SONGLAND: Markus Rill und Gäste / Markus Rill & Gäste spielen Lieblingslieder

Das Format „Herr/Frau … lädt sich Gäste ein“ gibt es nun zum dritten Mal, und es hat sich inzwischen erfolgreich beim Hafensommer etabliert. Dieses Jahr wird’s ein grandioses Liederfest, denn der Liedermacher Markus Rill und seine Band stellen nicht nur ihr neues Album „SONGLAND“ vor, sondern musizieren zusammen mit ihren Gästen Benjamin Haupt (Deutsch-Rockpop), Elizabeth Lee (Roots Music), Stephan Schmitt (Akustikgitarre), Sara Teamusician (Singer/Songwriterin) und Peter Wendel (Folk, Irish-Folk). „SONGLAND“ will keine durchchoreografierte Bühnenshow sein, sondern es geht um die Basics – die Lieder.

Um Songs, die bewegen, und Songs, die inspirieren. Die Beteiligten schlagen den Bogen von Rock zu Roll, von Irish Folk zu Blues und Soul, von empfindsam zu robust. Markus Rill sieht sich in der Tradition von Countrymusic, Bob Dylan oder Bruce Springsteen. Aus rauer Rock’n’Roller-Kehle bedient er die umfangreiche Klaviatur der RootsMusic – und das ziemlich gut. „Wenn Rill singt, wenn er sachte mit dem Fuß im Takt wippt und die Augen schließt, dann taucht eine ganze Welt auf, die Welt des Rock’n’Roll. Dazu braucht er nicht mehr als eine Gitarre, ein dezentes Picking, und seine Stimme. Grandios.“ (SZ)

25.07. / 20 Uhr / Somos Guerreras und La Yegros

Donnerstag, 25. Juli 2019, 20:00 Uhr – Doppelkonzert:

Somos Guerreras und La Yegros

SOMOS GUERRERAS

Die Message von „Somos Guerreras“ ist Protest, denn „in Mittelamerika eine Frau zu sein bedeutet, in einem permanenten Krieg zu leben“. Im Sinne von ‚macht kaputt, was euch kaputt macht’, klagen die drei jungen Frauen aus Costa Rica, Guatemala und Mexiko die Benachteiligung und Unterdrückung von Frauen in Lateinamerika an. Der Widerstand gegen diese eigentlich untragbaren, aber dennoch existierenden Zustände ist ihnen ein  persönliches Anliegen. Ihre Waffe ist die Kunst: Musik zu machen, sowie politisch und persönlich authentisch zu handeln, gehört aus Sicht der drei Frauen zusammen. Sie mischen mit ihrer Message nicht nur die zentralamerikanische Hip-Hop-Szene ordentlich auf, sondern wirken auch abseits der Konzertbühne, indem sie Empowerment und Bildungsarbeit betreiben, öffentliche Diskussionen führen und sich für die Rechte von Kindern, Frauen sowie der indigenen Bevölkerung engagieren. Ihre feministischen Rapsongs, ihr powervoller Hip Hop treffen. Mit Wucht und ins Schwarze.

LA YEGROS

Die „First Lady von Electro Cumbia“, so feiert die einschlägige Clubpresse die argentinische Sängerin, Rapperin, Songwriterin und Musikerin Mariana Yegros, aka „La Yegros“. Doch die Musik von La Yegros ist viel mehr: sie kreuzt lateinamerikanische und nordafrikanische Volkstraditionen, tropischen Pop, Reggae, Hip-Hop, Dancehall und Chamamé – „… eine Revolution, zu der man tanzen kann“ („Time Out“ Magazin).

Mariana hat am Konservatorium von Morón (ein Vorort von Buenos Aires) eine formale musikalische Ausbildung absolviert. Nach ersten Erfahrungen gründet sie zusammen mit dem Produzenten, Komponisten, Musiker und ihrem späteren Mann Gaby Kerpel (aka King Coya) die Band Terraplén. Aus Terraplén wurde La Yegros. Der typische Sound ist ein smarter Mix aus Chamamé Dub, funky Coplas und Cumbia-Raps.

Neben aller Musik und einer Hammer Stimme sind Marianas Auftritte auch ein optisches Erlebnis: das Outfit, die Schminke, diese Fantasie – das muss man gehört und gesehen haben.

Website: https://www.layegros.com

26.07. / 20 Uhr / Kettcar

Kettcar

Mehr als fünf Jahre hat es gedauert, bis die Hamburger Indie-Poeten mit ihrem neuen Album „Ich vs. Wir“ um die Ecke gekommen sind. Nach ihrem vierten Studioalbum “Zwischen den Runden“ im Februar 2012 folgte eine vierjährige kreative Pause. Heute spielen und singen Kettcar ungewohnt deutlich gegen Ego-Zyniker, Pegidisten und die ganzen Angstszenarien besorgter Bürger an. Die Texte formulieren gesellschaftspolitische Statements, greifen das Zeitgeschehen und eher linke Positionen auf. Engagierte Botschaften auf jeden Fall – was beim Publikum ankommt oder hängen bleibt, wird sich zeigen. Die Musik, Gitarren-Pop und Indie-Punk, ist gekennzeichnet durch einen Sound, der fast hymnisch klingt und sich durch klare Riffs und eingängige Akkorde definiert.

Indie Rock, Indie Punk, Gitarrenpop

Wie kam es zu Kettcar? Die Bandgründer Marcus Wiebusch und Frank Tirado-Rosales spielten bereits zusammen bei But Alive, einer Gruppe, die sich als politische Punkrockband einen Namen machte und ob ihrer teils sarkastischen Texte hin und wieder für heftige Kontroversen sorgte. Als sich die Band 1999 auflöste, zog es Wiebusch zu den Ska-Punks von Rantanplan, die er gemeinsam mit deren Gründer Reimer Bustorff verließ. Der Start der Band geriet etwas holprig, denn für ihr Debütalbum „Du und wieviel von deinen Freunden“ fand sich kein Plattenlabel. Die pragmatische Lösung: Wiebusch und Bustorff holten sich noch Thees Ullmann von Tomte dazu, gründeten zu dritt das Indie-Label Grand Hotel van Cleef (GHvC) und Kettcar hatte seine Plattenfirma. Die Musik ist anfangs gekennzeichnet durch einen Sound, der fast hymnisch klingt und sich durch klare Riffs und eingängige Akkorde definiert. Seit dem Album Zwischen den Runden (2013) entwickelte sich der Stil instrumental durch den Einsatz von Klavier, Streich- und Blasinstrumenten, klingt damit progressiver, etwas jazziger und nach Gitarren-Pop (Bustorff).

Auf der Bühne lassen sich Kettcar, trotz der oft kritischen Texte, nicht auf die Protestschiene reduzieren. Das Publikum auf der Hafentreppe darf sich darauf freuen, dass die Band ihm sicher ihre diversen musikalischen Selbstbilder in voller Bandbreite präsentieren wird.

27.07. / 20 Uhr / Nneka / Support: Irma

Samstag, 27. Juli 2019, 20:00 Uhr – Nneka / Support: Irma

NNEKA

Nneka Egbuna ist die Tochter einer Deutschen und eines Nigerianers. Mit 19 verließ sie Nigeria und kam nach Hamburg, um dort Anthropologie zu studieren. Ihre musikalische Karriere entwickelte sich in den Undergroundclubs, wo ihr die Gigs das Studium finanzierten. Nnekas musikalische Wurzeln und wichtigste Inspirationsquelle liegen im Hip Hop und ihre politischen und sozialkritischen Texte erzählen viel von ihrer Geschichte, dem Leben in Nigeria sowie ihrer Zeit in Westeuropa. Zwar sind die Inhalte oft „schwere Kost“, doch dank spannender Arrangements unterhält und beglückt Nneka ihr Publikum ohne jemals banal zu werden. Mit HipHop und Dub, Reggae und Soul, mal einfühlsam, mal powervoll, mal melancholisch – ganz in der Tradition ihrer musikalischen Vorbilder.

Nnekas Message: Aufrütteln und den Finger in die Wunden legen. Ganz nach Art einer „Botschafterin für eine bessere Welt“ (Anna Starke in DER SPIEGEL). Jetzt kommt die preisgekrönte nigerianische Sängerin und Songwriterin Nneka zum Würzburger Hafensommer. Auf jeden Fall anhören!

Website: http://www.nnekaworld.com

SUPPORT: IRMA

Ihr musikalisches Talent wurde Irma quasi in die Wiege gelegt. Die 1988 in Douala (Westkamerun) geborene Künstlerin wächst in einer musikalischen Familie auf – der Vater ist Gitarrist, die Mutter singt mit Leidenschaft im Chor. Mit 15 Jahren zieht Irma nach Paris, macht ihren Schulabschluss und beginnt 2008 ein Master-Studium an der renommierten Wirtschaftshochschule ESCP Europe. Neben ihrem Bildungshunger stillt sie ihre Leidenschaft und interpretiert die Musik ihrer Idole auf eine unbefangene, selbstbewusste Art und stellt Videos davon auf YouTube. Der Zuspruch ist enorm – und angespornt von dieser positiven Resonanz veröffentlicht sie erste eigene Kompositionen, die von ihren Fans genauso gefeiert werden. Irmas feine Arrangements zeugen von ihrer künstlerischen Versiertheit, ihrer Raffinesse im Umgang mit Komposition und einem tollen Verständnis für Text und Emotion. Ihrer scheuen Seele entspringt teils intime Poesie. Der Soundmix aus Pop, Soul, R&B und einer Prise Funk macht ihre Songs äußerst hörbar. Viel Vergnügen!

Website: https://www.irmaofficial.com

28.07. /19 Uhr / JAZZ NIGHT mit HARRYCANE ORCHESTRA, OMER KLEIN TRIO und CHINA MOSES

Sonntag, 28. Juli 2019, 19:00 Uhr – JAZZ NIGHT mit HARRYCANE ORCHESTRA, OMER KLEIN TRIO und CHINA MOSES

Harrycane Orchestra

Die Liebe zur orientalischen Melodieführung, die Faszination für arabische Rhythmik sowie die Leidenschaft für Improvisation bilden die Basis der Kompositionen, die Schlagzeuger/Komponist Harry Alt speziell für dieses Ensemble geschrieben hat. Das klingt oftmals fast volksliedhaft, im nächsten Moment eher weltmusikalisch nach Arabic-Jazz. Mal bestimmt der türkische Gesang von Tarkan Yesil, mal die pure Improvisationsfreude aller beteiligten Musiker das Geschehen. Strenge Kompositionen stehen freier Gestaltung gegenüber, ergänzen sich oder lösen sich ineinander auf. Die verwendeten musikalischen Stilistiken verfolgen meist das Ziel einer hypnotisch-anmutenden Klangstruktur.

Im Jahr 2015 gründete Schlagwerker Harry Alt das „Harrycane Orchestra“ mit dem hoch gesteckten Ziel, orientalische Musik und Jazz durch eigene Kompositionen zu vereinen. Es folgten tolle Konzerte u.a. auf dem Festival der Kulturen Augsburg, der Jazzfreinacht 2017 und diversen Festivals 2018 ….

Für das Mini-Orchester konnte er Tarkan Yesil (Gesang/Riq), Joe T. Aykut (Cümbüc), Giuseppe Puzzo (Bass), David Kremer (Klavier) sowie Kay Fischer (Saxophon/Klarinette/ Flöte) gewinnen.

Omer Klein Trio

Das Ergebnis von Omer Kleins nuancierten facettenreichen Kompositionen, für die er sich aus den Musikstilen der halben Welt inspirieren lässt, ist originelle, wagemutige, sehr freie und kreative Jazzmusik. Bereits mit sieben Jahren begann Omer Klavier zu spielen, lernte an der Thelma Yellin Highschool Tel Aviv Jazzmusik und gab mit 16 erste Konzerte. Es folgten musikalische Lehrjahre in Boston als Schüler von Danilo Pérez und in New York (Unterricht bei Fred Hersch). Schnell erspielte er sich seinen Platz in der Jazz-Szene, tourte durch die Clubs, war Gast im „Blue Note“ und bei „Jazz at Lincoln Center“.

Das Trio (Haggai Cohen Milo/Kontrabass und Amir Bresler/Schlagzeug) stellt sein neues, achtes Album „Radio Mediteran“, das Ende März erscheint, beim Hafensommer 2019 vor. Man darf sich auf mit dem ECHO Jazz-Award 2018 ausgezeichnete Musiker freuen, die super zusammen funktionieren und deren tiefe Verbundenheit und feiner Sinn für Nuancen sich wie Balsam auf die Seele legen.

China Moses

China Moses liebt das Mäandern zwischen Jazz, Blues, Soul, Alternative R’n’B und HipHop. Jeder ihrer Songs unterstreicht die Beweglichkeit ihrer Stimme und ihre Fähigkeit, von einem
Stil zum anderen zu wechseln. Als Tochter von Dee Dee Bridgewater bleibt sie der Familienlinie treu, denn auch ihre Großmutter und Uroma hatten als Sängerinnen Erfolg. Auf ihrem aktuellen Album „Nightintales“ singt die Pariserin aus Kalifornien besser denn je. Ihre elastische Stimme wechselt zwischen sengender Hitze und schwingendem Rhythmus. Auf Nightintales hört man keinen glattpolierten, kühlen Vocal-Jazz-Sound, sondern der Klang ist mal weich, mal funkig, mal mitreißend und immer vom Feinsten. Vor allem beweist das Album, dass China Moses mehr ist als eine Sängerin für Jazz- und Blues-Standards, denn der Akzent liegt eindeutig auf ihren eigenen Songs. Ihr Auftritt am Alten Hafen bringt Großstadtjazz in die Provinz und ein bisschen Paris nach Würzburg.

29.07. / 20 Uhr / RADIO LUV - eine improvisierte Radioshow

Montag, 29. Juli 2019, 20:00 Uhr

RADIO LUV – eine improvisierte Radioshow

Eine Impro-Musik-Theater-Show mit Red Manhole, MarcoMatic & MC Dopzen, Der Kaktus und Gästen, moderiert von Jim Libby Der aus Maine (USA) stammende und in Österreich lebende Künstler Jim Libby ist ein Allroundgenie (und vielen Würzburger*innen noch bekannt aus seiner Zeit am Mainfranken Theater). Der Schauspieler, Regisseur, Autor und Musiker ist ein Star der internationalen Improtheater-Szene. Beim Hafensommer moderiert er die Impro-Show „Radio Luv“. Libbys Bekanntheit als Improvisationskünstler reicht weit über den österreichischen Raum hinaus. Auf der Hafensommerbühne gestaltet er zusammen mit dem Trio Red Manhole, DJ MarcoMatic, Rapper MC DopZen und Der Kaktus sowie vielen anderen musikalischen Gästen zwei unterhaltsame Stunden. Wenn drei Schauspielerinnen & Sängerinnen und acht Musiker den Regieanweisungen des Publikums und ihres Moderators gehorchen, geht voll die Post ab. Die Impro-Show wird – schließlich ist’s ja eine Radioshow – sehr musiklastig und sicherlich wird mehr gesungen und gerappt als sonst beim Improtheater. Doch letztlich wissen weder das Publikum noch die Künstler, was passieren wird. Impro halt. Wir dürfen gespannt sein. Das gibt’s nur einmal!

30.07. / 20.30 Uhr / RAINALD GREBE – Wortwitz mit Musik

Dienstag, 30. Juli 2019, 20:30 Uhr – RAINALD GREBE – Wortwitz mit Musik

Punk oder – nein – und Dadaist: Mit mal subtilem, mal drastischem und immer eigenwilligem Nonsens treibt es Grebe häufig auf die Spitze. Kreativ und genial setzt er seine künstlerischen Ideen um und schafft bei seinem Publikum mit unverblümten Gesellschaftssatiren im Lied- und Musikkabarettformat so ziemlich jedes Mal eine Punktlandung.

Nach seiner Ausbildung zum Puppen- und Schauspieler hat sich Rainald Grebe als Multitalent etabliert. Er ist Musiker und Kabarettist, Autor, Schauspieler und Regisseur – hat also beste Voraussetzungen, um ein ordentliches Bühnenprogramm auf die Beine zu stellen. Wenn er seine Sticheleien zu Gehör bringt, fesselt und vergnügt er sein Publikum vom Anfang bis zum Schluss. Nach Würzburg kommt er mit den Herren von der „Kapelle der Versöhnung“, die seine krass überzeichneten und komisch-melancholischen Geschichten aufs Herzlichste vertont. Am Alten Hafen gibt’s Kabarett in Bestform von der ersten bis zur letzten Minute und ein Termin für Comedy- und Musikfreunde gleichermaßen.

31.07. / 20.30 Uhr / Moka Efti Orchestra

Moka Efti Orchestra

Hafensommer goes Golden Twenties: Das original Orchester aus Babylon Berlin mit den Songs der Serie ist auf dem Hafensommer 2019 live in Concert zu erleben!

1929 ist die Welt eine andere. Berlin ist wild, dreckig, glamourös und feierwütig zugleich. Das MOKA EFTI ORCHESTRA, ein 14-köpfiges Ensemble um die Komponisten Nikko Weidemann und Mario Kamien und den Saxophonisten/Arrangeur Sebastian Borkowski bringt die Musik und das Lebensgefühl der 20er Jahre zurück, lädt die Hafensommer-Gäste buchstäblich ein ins Kaffeehaus MOKA EFTI, einen der Unterhaltungspaläste des Berlins der 20er Jahre und prominenter Schauplatz aus der Serie Babylon Berlin!

Nikko Weidemann und Mario Kamien sind keine Unbekannten im Musikgeschäft, doch der Auftrag, für Babylon Berlin alle Musiken im Bild zu betreuen, bedeutet Neuland. Sie bekommen das Vertrauen der Regisseure Tom Tykwer, Henk Handloetgen und Achim von Borries, vom Blues und Klavier-Ragtime über Chansons bis zur opulenten Big Band Charleston-Nummer alle Arten von Stücken zu komponieren. Besonders im Titelsong “Zu Asche, Zu Staub” soll es aber eher um ein lebendiges, auf heute übertragbares Gefühl gehen als um historische Genauigkeit. Weidemann, seit den 80er Jahren verwurzelt in der internationalen musikalischen Subkultur, und Kamien, der sich als Teil des Duos dZihan & Kamien in den 90er Jahren einen Namen machte, bekommen den Auftrag, nicht nur die Musik zu produzieren, sondern auch Musiker sowohl für den Filmdreh als auch für die Soundtrack-Aufnahmen zu casten. Zusammen mit Sebastian Borkowski stellen sie das MOKA EFTI ORCHESTRA zusammen.

Die Konzert-Premiere für das MOKA EFTI ORCHESTRA wurde im Mai 2018 auf dem XJAZZ Festival Berlin gefeiert. Im September 2018 spielte das Orchester im Rahmen des Reeperbahn Festivals eine umjubelte Show in der Großen Freiheit in Hamburg St. Pauli. Und nun anlässlich des Hafensommers 2019 in Würzburg – wat sachste nu? Nix wie rin in Ticketshop un dann kannste dir freun wie Bolle.

01.08. / 20.30 Uhr / KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI

Donnerstag, 1. August 2019, 20:30 Uhr – KÄPTN PENG & DIE TENTAKEL VON DELPHI

Surreale Texte treffen beschwipste Mitsing-Refrains, Metaebene trifft heimliches Augenzwinkern – so oder so ähnlich könnte man die Musik der Truppe um den Schauspieler Robert Gwisdek und seinen Halbbruder Johannes beschreiben. Auf jeden Fall: Die Berliner Band lässt sich kaum kategorisieren. Man merkt den Berlinern ihr musikalisches Potenzial und die Neugier auf breite stilistische Vielfalt an, wenn sie mit ihrem musikalischen Kuriositätenkabinett von Töpfen, Fahrradklingeln, Kontrabässen bis hin zu Kuchenblechen oder einem abgewetzten Besen ihr teils obskures Gedanken- in dadaistisches Liedgut übersetzen.

Auf die aktuelle CD haben sich auch ein paar Synthesizerklänge in den maroden Charme des Bandsounds geschlichen und geben ihm eine skurrile Note. Man könnte auch „Quatsch“ dazu sagen, wenn „Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi“ mit unbändigem Spielwitz ihre labyrinthische Gedankenakrobatik auf die Bühne bringen. Doch in Wirklichkeit ist es so etwas Ähnliches wie die „Quadratur des Kreises“, wenn sie versuchen die Kreiszahl Pi aufzudröseln, und vor allem ein riesiger Spaß.

02.08. / 19.30 Uhr / Istanbul Night

Istanbul Night: Gaye Su Akyol & Baba ZuLa

Gaye Su Akyol gilt als eine der überzeugendsten jungen Stimmen und aufregendsten Klangforscherinnen der Türkei und hat sich nicht nur in der Musikszene ihres eigenen Landes etabliert. Als Singer-Songwriterin, Produzentin und audiovisuelle Konzept-Künstlerin kreiert sie eine simultane Parallelwelt für deren Erschaffung sie sich der geschichtlichen Vergangenheit, dem megaverlinkten Jetzt und einer wahrscheinlich digital hochlabilen Zukunft gleichermaßen bedient. Ihr erstes internationales Album »Hologram Ĭmparatorluğu« (auf deutsch etwa »Holografische Gegenrealität«) erschien 2016. Es war ein voller Erfolg und brachte der Band eine Tour durch ganz Europa, den Mittleren und den Fernen Osten.

Gaye Hanım wuchs im kosmopolitischen Istanbul auf und ließ sich von der anatolischen Musik-Ikone Selda Bağcan und Kurt Cobain gleichermaßen inspirieren. Nirvana waren ebenso prägend wie anatolische Rockmusik, Sonic Youth oder Nick Cave. Verstaubte Orient-Okzident Klischees waren also noch nie ihr Ding, sondern eine Musik, die sich global in Konzept und lokal in Geist und Feinheit präsentiert und all diese unterschiedlichen Einflüsse zusammenbringt.

Ihr neues Album »Istikrarlı Hayal Hakikattir«, was übersetzt »Konsequente Fantasie ist Realität« bedeutet, hat Gaye Su Akyol selbst geschrieben, arrangiert, koproduziert und gab letztlich auch noch die Artdirektorin. Sie kombiniert darauf lebensfrohe Balladen, futuristischen Surf-Rock und Post-Punk. Psychedelische E-Gitarren und donnernde Percussions treffen auf Oud und Baglama, elektronische Beats und Synthies auf Violine und Trompete. Das Album ist zutiefst poetisch, hoch politisch und trifft den Kern unserer Zeit. Dank englischer Übersetzungen im Booklet kann man in Gayes bittersüße Traumwelten eintauchen, auch wenn man kein Türkisch versteht. Und das lohnt sich, denn in ihrer Musik erschafft sie ihr ganz eigenes Universum aus nahöstlicher Tradition und urbanem Underground.

Ein Must am Alten Hafen und eine gute Möglichkeit, die deutsch-türkische Freundschaft zu feiern. Gäste aus anderen Ländern sind natürlich ebenfalls willkommen.

03.08. / 20 Uhr / Charlie Cunningham, Support: Oh Land

Samstag, 03.08.2019, 20:00 Uhr – Charlie Cunningham, Support: Oh Land

CHARLIE CUNNINGHAM

Charlie Cunningham ist nach Meinung vieler Kritiker eines der größten neuen Talente Großbritanniens und hat in Deutschland mittlerweile den Status einer festen Größe erreicht. Bei seinen Tourneen spielt er regelmäßig vor ausverkauften Sälen, so geschehen 2018 beim Reeperbahnfestival im Hamburger „Michel“. Wer ihn spielen hört, merkt sofort, dass da mehr kommt als nur ein Mann mit Gitarre und Stimme. Schon die ersten Töne der fingergezupften Gitarre und der glasklare Gesang gehen einen unmittelbar an. Er kombiniert in seinem eigenen Stil authentisch wirkende, gut geschriebene Texte mit einem perkussiven, virtuosen Gitarrenspiel, das direkt Gänsehautfeeling erzeugt.

Der aus Oxford stammende Singer-Songwriter verbrachte einige Jahre in Sevilla und lebt nun in London. In seinem neuen Album „Permanent Way“ dokumentiert er die Ungewissheit im Leben: das Verlangen nach Intimität und Liebe, aber auch Unabhängigkeit und Abstand. Die Musik klingt melodisch, gefühlvoll und so, als ob er auf der Suche ist nach etwas, das er noch nicht kennt. Wie sich selbst lässt er auch seinem Publikum Zeit zu atmen, jedes Stück  speziell zu genießen und den Tönen nachzuhören. Was bleibt, ist ein tiefes Gefühl und dieFreude, etwas ganz Besonderes erlebt zu haben. Zusammen mit seiner Band kommt er nun zum ersten Mal überhaupt für ein Konzert nach Würzburg.

Website: https://www.charliecunningham.com

SUPPORT: OH LAND

Seit 2008 veröffentlichte die dänische Sängerin und Komponistin insgesamt vier Studioalben. Zwar hatte sich die damals 18-Jährige schon eine Karriere als Ballerina ertanzt (beim Königlich Schwedischen Ballett), doch wegen einer schlimmen Rückenverletzung musste sie ihre beruflichen Pläne ändern. Seitdem ist Nanna Øland Fabricius als Oh Land unterwegs. Ihr fünftes Album „Family Tree“ (erscheint im Mai) ist ein vergleichsweise intimes Werk. Sie verarbeitet darin abwechslungsreiche Lebensjahre mit Emigration in die USA, Heirat, Baby, Scheidung und Rückkehr in ihre Heimat Dänemark. Dafür hat sie alles in die Waagschale geworfen und sich mit den Ungewissheiten ihres Lebens auseinandergesetzt. Die Stücke sind raffiniert in ihrer Komposition und instrumentalen Umsetzung und bauen eine Brücke zwischen Radiotauglichkeit und einer Musik weitab des Mainstreams.

Bei ihren Live-Auftritten verwendet Oh Land ein Drumpad, mit dem sie Sound Samples abspielen kann und das abhängig von ihrer Interaktion mit dem Gerät Bilder auf Ballons projiziert. Außerdem hängt ein LED-Monitor dran, der im Rhythmus ihrer Bewegungen aufleuchtet. Audio, Video, viel Vergnügen.

04.08. / 19:30 Uhr / DOTA und PAM PAM IDA DOTA

Sonntag, 4. August 2019, 19:30 Uhr – DOTA und PAM PAM IDA DOTA

„Eine unverwechselbare Synthese von Pop, Politik und Poesie“ – damit würdigte die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises die Musik von DOTA. Mastermind und Frontfrau der Band ist die Berlinerin Dorothea Kehr. Seit 2002 singt sie Lieder über Themen, die sie bewegen. Zuerst hat sie sich mit viel Mut, Einsatz und Herzblut durch Kneipen, kleine Clubs und auf der Straße durchgeschlagen – daher der Name „Kleingeldprinzessin“. Ihre selbst getexteten Songs zeugen von einer starken, klaren Haltung und haben oft literarische Qualität (Fred-Jay-Preis). Anfangs noch solo unterwegs, hat sie sich 2003 mit ein paar tollen Jazzmusikern zusammengetan. Zuerst als „Dota und die Stadtpiraten“, seit 2013 nur noch unter dem Namen „DOTA“.

Mit dem aktuellen Album „Die Freiheit“ (2018) kommen DOTA auf die Hafensommerbühne. Pointierte, fein gesponnene intelligente Texte, raffiniert komponierte Melodien und ein weltmusikalischer Sound im Gewand von hipper Popmusik treffen den Hörnerv unserer Zeit. Fein abgestimmte Klangfarben tönen wie eine Melange aus Folk Rock, Bossa Nova, Jazz, Kirmesmusik und klassischem Lied. Man hört elektronische Sounds, sensible Percussion-Modulationen, variationsreiche Strings und Kehrs charakteristische Stimme. Darauf darf sich das Hafensommer-Publikum schon mal freuen.

PAM PAM IDA – DIE GWOHNTE GÄNG In Würzburg mit dem Silberfischorchester

Liebe zur Popmusik und zum Dialekt, die zelebrieren „Pam Pam Ida“. Durchgängig legt sich das bairische Idiom entspannt auf die Musik, die kreuz und quer durch die Klanglandschaften tingelt und für die Stil-Grenzen gar nicht existieren. Warum auch, wenn’s doch schön tönt? Und das tut es allemal: Die instrumentelle Vielfalt der Sechs-Mann-Band gibt zwischen Pomp und Minimalismus so ziemlich alles her. Wo soeben noch Geige, Cello und Kontrabass tönen (dazugegeben vom Silberfischorchester), knallt im nächsten Moment „Dicke-BackenMusik“ à la LaBrassBanda.

Pam Pam Ida schafften es mit dem Video und Song „Gockl“ ziemlich fix zum Insidertipp der Heimatsound-Szene. Thematisch bringen Sie Politisches, Seriöses, Alltägliches ebenso unter wie Humor, glänzen dabei mit Authentizität und Frohsinn und wechseln schwuppdiwupp von fetzigen zu sensibel betexteten Liedern. Obacht Hafentreppe: Da springt nicht nur der Funke schnell über.

Bitte beachten

Speisen, Getränke, Rucksäcke, große Taschen, Stockschirme, Profikameras und gefährliche Gegenstände dürfen nicht auf das Festivalgelände mitgenommen werden. Bitte lassen Sie diese Dinge zu Hause. Auf dem Gelände gibt es kein Aufbewahrungsmöglichkeit oder Garderobe. Das Sicherheitspersonal ist berechtigt, Taschenkontrollen durchzuführen.