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Innere Uhr bei der Zeitumstellung unterstützen

Würzburg – In der Nacht von Samstag auf Sonntag ist wieder Zeitumstellung. Die Uhren werden dann, nachts um 2.00 Uhr, eine Stunde vor gedreht.  Woran liegt es aber eigentlich, dass sich viele Menschen nach einer Zeitumstellung schlapp fühlen? Warum ist das von Typ zu Typ so unterschiedlich?

Und was kann man machen, um diese Rhythmusstörung so gut wie möglich zu überstehen? Antworten auf diese Fragen gibt es in der Biologie der Universität Würzburg.

Wissenschaftler der Universität Würzburg forschen an der inneren Uhr. „Chrono-Biologen untersuchen, wie sich die Umwelt auf die innere Uhr auswirkt, wie diese Uhr funktioniert und wie sie den Organismus beeinflusst“, sagt Dirk Rieger vom Lehrstuhl für Neurobiologie und Genetik am Biozentrum der Universität Würzburg.

Hier untersuchen die Forscher, wie die innere Uhr das Verhalten der Taufliege (Drosophila melanogaster) steuert. „Drosophila stellt uns einzigartige genetische Werkzeuge zur Verfügung“, sagt Professorin Charlotte Förster, Sprecherin des Sonderforschungsbereiches „Timing bei Insekten“ der Universität Würzburg.

Erkenntnisse aus der Forschung an der Taufliege lassen sich auf Säugetiere und damit auch auf den Menschen übertragen.

Mehr Infos zum Thema: www.uni-wuerzburg.de

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