Polizeibericht Würzburg - 29.03.2020 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 29.03.2020

Nach Streitigkeit Schusswaffe vorgezeigt

Heidingsfeld – Am Samstagnachmittag ist es zu einem größeren Polizeieinsatz im Umfeld eines Tankstellengeländes in der Mergentheimer Straße gekommen. Hier gerieten gegen 17.30 Uhr ein Fahrzeugführer sowie der Fahrer eines E-Bikes verbal aneinander.

Im Zuge der Streitigkeit beleidigte der 73-jährige Rentner sein Gegenüber und zeigte zudem einen in einem Holster steckenden Revolver vor, bevor er mit dem Rad flüchtete. Aufgrund der Schilderungen kam es zu umfangreichen Fahndungsmaßnahmen und der Tatverdächtige konnte kurze Zeit später im Bereich der Eisenbahnstraße aufgegriffen werden. Der Rentner war im Besitz einer Berechtigung zum Führen des Revolvers, bei welchem es sich nach Überprüfung um eine Schreckschusspistole handelte. Aufgrund des zuvor gezeigten Verhaltens sowie festgestellter Alkoholisierung, wurde die Waffe sichergestellt und es ergeht eine Meldung an die genehmigenden Stellen. Zusätzlich erwartet den Würzburger ein Strafverfahren wegen Bedrohung und Beleidigung.

Spritztour mit Folgen

Fahrzeugführer begeht mehrere Verstöße gleichzeitig

Grombühl – Ein Fahrzeugführer ist am Samstagabend ins Visier einer zivilen Streifenbesatzung geraten. Der aus dem Landkreis Kitzingen stammende Mann war mit einem Pkw unterwegs, an welchem abgelaufene Kurzzeitkennzeichen angebracht waren. Bei der anschließenden Kontrolle auf Höhe der Schweinfurter Straße wurde zusätzlich festgestellt, dass der Fahrzeugführer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis war, der genutzte Mercedes weder Zulassung noch Versicherungsschutz besaß und der 39-Jährige offensichtlich unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Neben der Fahrtuntersagung und der Sicherstellung des Fahrzeugschlüssels, musste sich der Mann einer Blutentnahme durch einen Arzt unterziehen.

Informationen der Polizei vom 28. März 2020

Unterfranken – Mit dem Samstag stehen wir bei Tag acht der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, die derzeit in ganz Bayern gilt. Um die Ausbreitung des „Coronavirus“ zu verlangsamen, haben Kontrollen zur Einhaltung der Bayerischen Verordnung über eine vorläufige Ausgangsbeschränkung anlässlich der Corona-Pandemie nach wie vor hohe Priorität. Am Freitag registrierte die Polizei diesbezüglich mehr als 130 Einsätze im Regierungsbezirk.

Rund 60 Polizeieinsätze in Mainfranken

Lengfeld – Einen heimlichen Friseursalon betrieb ein 25-Jähriger in einem Schrebergarten im Stadtteil Lengfeld. Am Freitagmittag traf die Polizei vier Personen an, die sich wohl die Haare schneiden lassen wollten. Gegen die vier „Kunden“ sprach die Polizei einen Platzverweis aus.

Kitzingen – Am Freitagnachmittag hielten sich gegen 17:30 Uhr zwei Jugendliche am Ende der alten Mainbrücke auf und tranken gemeinsam Bier. Auch verschiedenste Ausreden bewahrten sie nicht vor einer Anzeigenerstattung. 

Markt Einersheim, Lkr. Kitzingen – In einer zu einer Bar umgebauten Garage hielten sich am Freitagabend fünf Personen auf. Die Gruppe zeigte sich bei der Kontrolle weder einsichtig, noch belehrbar und droht den eingesetzten Beamten mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruchs.

Lohr am Main, Lkr. Main-Spessart – Um sich von seiner schwer am Coronavirus erkrankten Frau zu verabschieden, hielt sich Freitagabend ein 62-Jähriger aus dem Altlandkreis Gemünden auf der Corona-Isolierstation des Krankenhauses Lohr auf. Gegen 02:00 Uhr morgens forderte ihn das Krankenhauspersonal mehrfach auf das Krankenhaus zu verlassen. Dieser Aufforderung kam der ebenfalls am Coronavirus erkrankte Mann jedoch nicht nach und drohte dem Personal es mit dem Virus zu infizieren. Den hinzugezogenen erwachsenen Kindern des Ehepaars gelang es schließlich im Beisein der Lohrer Polizei den 62-Jährigen zum Verlassen des Krankenhauses zu bewegen. Beim Verlassen der Station entschuldigte sich der Mann beim gesamten Krankenhauspersonal für sein Verhalten.

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