Polizeibericht Würzburg - 23.04.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 23.04.2019

Rettungsdienst angegangen

Versbach – Am Samstagabend sind Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Rahmen einer Patientenversorgung von einem Verkehrsteilnehmer beleidigt und bedroht worden. Erst hinzugerufene Polizeistreifen konnten die Lage beruhigen. Gegen den Pkw-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Gegen 18:30 Uhr wurde der Rettungsdienst zu einem gemeldeten Notfall auf einen Feldweg am Rande Versbach gerufen. Ein 16-Jähriger war kurz zuvor kollabiert. Während der Patient im Rettungswagen von den Sanitätern versorgt wurde, näherte sich von hinten ein 28-Jähriger mit seinem Pkw. Als dieser nicht an dem Rettungswagen vorbeifahren konnte, stieg er aus und ging aggressiv gegen die Rettungsdienstmitarbeiter vor. Er beleidigte diese und drohte, den Notarzt aus dem Rettungswagen zu ziehen, sollte nicht der Weg freigemacht werden. Als die Sanitäter nicht auf die Forderungen des Mannes reagierten, versuchte der 28-Jährige vergeblich in den Rettungswagen zu gelangen, um diesen selbst beiseite zu fahren.

Als zudem noch die umstehenden Bekannten des 16-jährigen Patienten ungeduldig wurden und an den Rettungswagen zu klopfen begannen, riefen die verängstigten Rettungsdienstler die Polizei. Die eintreffenden Streifen konnten die Situation vor Ort schnell beruhigen und sicherstellen, dass die Sanitäter zusammen mit dem Notarzt den Jugendlichen unbehelligt in ein Krankenhaus fahren konnten. Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren gegen den 28-Jährigen aus Würzburg eingeleitet.

Rauschgiftfund bei Fernbuskontrolle

Innenstadt – Beamte der Polizei haben am frühen Sonntagabend in Würzburg einen Reisebus im Fernverkehr kontrolliert. In deren Rahmen ist bei einem 46-Jährigen von den Beamten ein Rucksack mit rund 220 Gramm Marihuana aufgefunden worden. Die Polizisten stellten das Rauschgift sicher. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des Mannes in München wurde noch eine weitere kleinere Menge Marihuana aufgefunden. Der 46-Jährige muss sich nun in einem Strafverfahren, welches die Kriminalpolizei Würzburg führt, nach einem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz verantworten.

Gebäudefassade angefahren und geflüchtet

Zeugensuche

Innenstadt – Zwischen Sonntag, 17:00 Uhr, bis Montag, 17:00 Uhr, ist die etwa 4m hohe Decke einer Durchfahrt eines Anwesens in der Kartause von einem bislang unbekannten Fahrzeugführer beschädigt worden. Der Verursacher, welcher mit einem entsprechend hohen Fahrzeug, bzw. Beladung unterwegs gewesen sein muss, entfernte sich unerlaubt und hinterließ einen Sachschaden von rund 3.000 Euro.

Zeugen, welche sachdienliche Hinweise auf den Verursacher bzw. zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt in Verbindung zu setzen.

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