Polizeibericht Würzburg - 18.04.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 18.04.2018

Transporter gezielt beschädigt

Grombühl – In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter in der Gabelsberger Straße Höhe Hausnummer 2 einen weißen Ford Transit auf der rechten Fahrzeugseite und am Heck massiv zerkratzt. Außerdem wurde der linke Außenspiegel beschädigt.

Der Zeitraum kann auf 21:00 Uhr bis 05:10 Uhr eingegrenzt werden. Das Fahrzeug wurde offenbar gezielt angegangen, jedenfalls wurden im Umfeld keine weiteren Fahrzeuge beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird vorläufig auf rund 5000 Euro geschätzt.

Schaufenster beschädigt

Grombühl – In der Nacht von Montag auf Dienstag hat ein Unbekannter ein Schaufenster in der Schweinfurter Straße auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Hotel-Turms beschädigt. Der Beschädigung nach zu urteilen wurde mit einem spitzen Gegenstand auf das Glas eingewirkt. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf rund 1000 Euro.

Radfahrer leichtverletzt nach Unfall mit Pkw

Innenstadt – Am Dienstagmorgen gegen 09:30 Uhr ereignete sich ein Verkehrsunfall, bei welchem eine Radfahrerin angefahren wurde. Die 67-jährige Fahrerin einer Mercedes E-Klasse übersah beim Rechtsabbiegen in den Friedrich-Ebert-Ring vom Rennweg kommend einen Radfahrer, welcher gerade den Geh-/Radweg passieren wollte. Der Radfahrer wurde beim Anstoß leicht am Bein verletzt und wurde vom Rettungsdienst zur weiteren Untersuchung und Behandlung in ein Würzburger Krankenhaus verbracht.

Würzburg Land

Betrügerisches Gewinnversprechen

Bank verhindert Geldtransfer

Sommerhausen, Lkr. Würzburg – Telefonbetrüger haben einem Senior am Montag einen größeren Geldgewinn in Aussicht gestellt. Für den Erhalt sollte der Pensionist in Vorkasse gehen. Er wurde jedoch bei der Bank über die Betrugsmasche aufgeklärt, sodass ihm ein finanzieller Schaden glücklicherweise erspart blieb.

Am Montagvormittag läutete bei dem älteren Mann das Telefon. Der unbekannte Anrufer gaukelte dem Mann vor, er hätte bei einem Gewinnspiel knapp 30.000 Euro gewonnen. Für den Erhalt sollte der Pensionist jedoch für anfallende Kosten zunächst mit 900 Euro in Vorkasse gehen.

Der Senior glaubte an den Gewinn, machte sich auf den Weg zu seiner Bank und wurde dort zum Glück auf die bereits bekannte Betrugsmasche hingewiesen. So konnte eine Geldübergabe verhindert werden. Die weiteren Ermittlungen in diesem Fall werden von der Kriminalpolizei Würzburg geführt.

Festnahme wegen versuchten Mordes

Fürstenfeldbruck / Landkreis Würzburg – Ausgehend von der Anzeige einer 16-jährigen Schülerin aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, die im Januar dieses Jahres Opfer von lebensbedrohlichen Stromschlägen wurde, hatte die Kripo Fürstenfeldbruck in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft München II eine Ermittlungsgruppe gegründet.

Ein zunächst unbekannter Täter steht im Verdacht, seit 2014 bundesweit in bislang etwa 120 Fällen potentielle Opfer, die über eine Online-Plattform ein Inserat auf der Suche nach einem Nebenjob aufgegeben hatten, per E-Mail angeschrieben zu haben. Er gab sich gegenüber den fast ausschließlich jungen Frauen als Arzt einer bekannten Universität aus und stellte finanzielle Vergütungen in Aussicht, falls sie im Rahmen einer angeblichen medizinischen Forschung an einem Experiment durch Stromstöße teilnehmen würden. Die arglosen Teilnehmerinnen wies der Täter via Internet an, Apparaturen zusammenzustellen und sich mittels dieser selbst Stromstöße zu versetzen.

Trotz der Verschleierungstechniken des falschen Arztes gelang es den Ermittlern, dessen Identität zu klären. Wie die Polizei erst jetzt meldet wurde der 28-jährige tatverdächtige IT-Fachmann bereits am 14.02.18 an seinem Wohnsitz im Landkreis Würzburg festgenommen. Die Beamten überraschten ihn, als er gerade dabei war, Kontakt mit einem neuen Opfer zu knüpfen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Der Beschuldigte befindet sich in Untersuchungshaft.

Bei der Auswertung der sichergestellten Datenträger fanden sich über 200 Videoaufzeichnungen, die der Festgenommene von seinen „Probanden“ gefertigt hatte. Die Identifizierung und Vernehmung der mutmaßlichen Geschädigten wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Der bislang noch nicht polizeilich in Erscheinung getretene Mann legte mittlerweile ein Teilgeständnis ab. Die Hintergründe der Taten bedürfen noch der weiteren Abklärung.

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