Polizeibericht Würzburg - 17.08.2019 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 17.08.2019

Ladendieb unter falschem Namen und mit Drogen unterwegs

Innenstadt – Am Freitagmittag hat ein 58-Jähriger in einem Geschäft in der Kaiserstraße gestohlen. Er versuchte zudem gegenüber den Beamten falsche Personalien anzugeben. Weiterhin hatte er eine geringe Menge Marihuana bei sich. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen erstattet, bevor er wieder auf freien Fuß kam.

Eine Streifenbesatzung der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt wurde gegen 16.30 Uhr zu dem Geschäft gerufen. Der 58-Jährige hatte hier zuvor diverse Kleinartikel im Wert von etwa 30 Euro gestohlen und war durch den Ladendetektiv gestellt worden. Nachdem er sich nicht ausweisen konnte, wurde die Polizei hinzugezogen. Aber auch gegenüber den Polizeibeamten wollte sich der Mann nicht ausweisen, so dass er vorläufig festgenommen wurde und die Beamten zur Polizeiinspektion Würzburg-Stadt begleiten musste.

Dort versuchte er noch falsche Personalien anzugeben und die Polizei hinters Licht zu führen. Nachdem er aber aus zurückliegenden Fällen bereits bestens bekannt war, hatte sein Ablenkungsmanöver keine Chance. Bei der Durchsuchung seiner Sachen tauchte anschließend noch weiteres Diebesgut im Wert von gut 30 Euro sowie eine geringe Menge Marihuana auf. Nun muss der Würzburger mit Anzeigen wegen Ladendiebstahl, falscher Namensangabe und dem Besitz von Betäubungsmitteln rechnen. Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen kam der 58-Jährige wieder auf freien Fuß.

Streit am Busbahnhof

Ein Leichtverletzter nach Faustschlag ins Gesicht

Innenstadt – Am Freitagabend ist ein 30-Jähriger mit einem 17‑Jährigen am Busbahnhof in Streit geraten. Er schlug ihm mit der Faust ins Gesicht und entfernte sich anschließend zu Fuß. Die Polizei bittet um Hinweise von Zeugen.

Der Jugendliche wartete gegen 21.45 Uhr auf seinen Bus, als der ältere Mann hinzukam und die Beiden zunächst miteinander sprachen. Unvermittelt ging der Ältere wohl auf den 17-Jährigen los und verpasste ihm einen Faustschlag. Der leicht verletzte Geschädigte begab sich daraufhin zur nahegelegenen Bundespolizeiinspektion, der Täter entfernte sich zu Fuß. Aufgrund der guten Beschreibung des Geschädigten richtet sich der Tatverdacht derzeit gegen einen 30‑jährigen amtsbekannten Würzburger, der wenige Stunden vorher bereits in einen Polizeieinsatz involviert war. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt ermittelt nun wegen Körperverletzung und bittet Zeugen, welche die Tat beobachtet haben, sich unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Unfallfluchten

Sanderau – Im Zeitraum von Freitagnachmittag, 14.15 Uhr bis 16.00 Uhr, kam es zu einem Verkehrsunfall in der Platenstraße. Ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkter 1er BMW wurde durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug im linken Heckbereich / Radkasten beschädigt. Die Instandsetzungskosten dürften  sich im niedrigen vierstelligen Bereich bewegen. Der Verursacher entfernte sich anschließend, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen.

Innenstadt – Im Zeitraum von Freitag, 08.00 Uhr bis 13.00 Uhr, kam es zu einem weiteren Verkehrsunfall in der Beethovenstraße auf Höhe der Hausnummer 5. Ein ordnungsgemäß am Fahrbahnrand geparkter grauer Audi A3 wurde durch ein bislang unbekanntes Fahrzeug im linken Heckbereich beschädigt. Hieraus resultierte ein Sachschaden von circa 1.000,- Euro.

Zeugen die Hinweise auf die Unfallverursacher geben können, werden gebeten sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter Tel. 0931/457-2230 zu melden.

Würzburg Land

Frau verstirbt nach schwerem Unfall

Fellen, Lkr. Main-Spessart – In der Nacht zu Samstag erlag eine 59-Jährige in einem Krankenhaus ihren schweren Verletzungen, die sie sich am Freitagabend bei einem Verkehrsunfall zugezogen hatte. Bei dem Frontalzusammenstoß zwischen einem Pkw und einem Traktor wurden zwei weitere Personen schwer verletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro.

Am Freitagabend befuhr eine 59-Jährige mit ihrem Pkw gegen 18:15 Uhr die Kreisstraße von Lohrhaupten in Richtung Bayerisch Schanz. In einer Linkskurve kam diese, nach ersten Erkenntnissen, aus noch nicht geklärter Ursache auf die Gegenfahrspur. Zeitgleich fuhr ein 62-jähriger Landwirt mit seinem Traktor in die Gegenrichtung. Auf Höhe Fellen stieß die Peugeotfahrein mit ihrer linken Fahrzeugfront frontal gegen den Traktor. Durch die Wucht des Aufpralls trug der Pkw massive Schäden an der vorderen linken Fahrzeugfront davon, wurde gedreht und kam anschließend quer zur Fahrbahn zum Stehen. Hierbei zog sich die 59-jährige schwere Verletzungen zu und musste nach der medizinischen Erstversorgung durch den Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht werden.

Der Traktor kam durch den Anstoß nach rechts von der Fahrbahn ab und nach wenigen Metern im Grünstreifen zum Stehen. Durch die Wucht des Aufpralls riss unter anderem das Getriebe vom Motorblock ab. Der Landwirt wurde bei dem Unfall vom Traktor geschleudert und kam schwerverletzt neben der Unfallstelle zum Liegen. Zudem wurde die 59-jährige Ehefrau des Landwirts, die hinter dem Fahrersitz auf einem montierten Beifahrersitz saß, von dem Traktor mehrere Meter in den Wald geschleudert. Dabei zog sie sich lebensgefährliche Verletzungen zu. Das Ehepaar wurde mit Rettungshubschraubern in umliegende Kliniken geflogen. Die Frau des Landwirts erlag wenige Stunden später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Durch den Unfall entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 20.000 Euro. Neben der Polizei waren drei Rettungswägen, zwei Rettungshubschrauber und zwei Fahrzeuge der Feuerwehr Ruppertshütten im Einsatz.

Die Polizeistation Gemünden übernahm die Ermittlungen zur Unfallursache, in die auch ein Sachverständiger mit eingebunden wurde. Auslaufende Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr gebunden. Im Anschluss an die Unfallaufnahme wurde die Vollsperrung der Kreisstraße wieder aufgehoben.

Verkehrsunfall auf der A3

24-Jährige verstirbt an Unfallstelle

Wiesentheid, Lkr. Kitzingen – Aus noch ungeklärter Ursache ist am Freitagmorgen ein mit zwei Personen besetzter Pkw auf der A3 von der Fahrbahn abgekommen. Der Fahrer erlitt schwere Verletzungen und kam in ein Krankenhaus. Für seine Beifahrerin kam jede Hilfe zu spät. Sie verstarb noch an der Unfallstelle.

Kurz nach 09.30 Uhr hat sich der Verkehrsunfall ereignet. Ein Hyundai war in Richtung Nürnberg unterwegs, als er zwischen den Anschlussstellen Wiesentheid und Geiselwind aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn abkam. Der Pkw, der mit einem Ehepaar aus dem Landkreis Bamberg besetzt war, rutschte die Böschung hinab und überschlug sich dabei mehrmals.

Die Freiwillige Feuerwehr Wiesentheid befreite den schwer verletzten Fahrer im Alter von 29 Jahren aus dem Fahrzeugwrack. Ein Hubschrauber flog den Mann nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine Klinik. Bei seiner fünf Jahre jüngeren Beifahrerin konnte ein Notarzt nur noch den Tod feststellen. Die Unfallaufnahme erfolgte durch die Verkehrspolizeiinspektion Würzburg-Biebelried. Um den Unfallhergang exakt rekonstruieren zu können, wurde auch ein Sachverständiger in die laufenden Ermittlungen mit eingebunden.

Die Autobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme und der erforderlichen Bergungsarbeiten bis etwa 14.15 Uhr in Richtung Süden komplett gesperrt. Der Verkehr wurde an der Anschlussstelle Wiesentheid von der A3 abgeleitet.

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