Polizeibericht Würzburg - 11.04.2017 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 11.04.2017

83-Jähriger alkoholisiert am Steuer

PKW mit riskantem Fahrmanöver vor Polizei geflüchtet

Zellerau – Am Montagnachmittag gegen 13:40 Uhr hat eine Streife der Polizei beobachtet, wie ein Mercedesfahrer von der Friedensbrücke kommend nach links in die Dreikronenstraße abbiegen wollte. Dabei ordnete sich der Mann verkehrt ein und fuhr auf der Gegenfahrspur in die Dreikronenstraße ein.

Die Beamten machten den Mann auf sein Fehlverhalten aufmerksam und zunächst setzte er einige Meter rückwärts, um dann auf der richtigen Seite um die Verkehrsinsel herumzufahren.

Als die Beamten den 83-Jährigen aus dem Landkreis Würzburg schließlich einer Verkehrskontrolle unterziehen wollten, fuhr er plötzlich mit hoher Geschwindigkeit davon und bog eine Tempo-30-Zone ein.

Die Streife stoppte ihn wenig später in der Alten Kasernenstraße und schnell war auch der Grund für die Flucht klar. Der Mann brachte es bei einem Atemalkoholtest auf einen Wert von 0,42 Promille, weshalb er die Beamten zur weiteren Sachbearbeitung zur Dienststelle begleiten musste. Dort wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Gegen den 83-Jährigen aus dem Landkreis Würzburg wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr und Straßenverkehrsgefährdung ermittelt.

LKW-Fahrer verursacht Schaden an Glasdach und flüchtet anschließend

Bei Fahndung festgenommen

Heidingsfeld – Am Montag so gegen 8:45 Uhr ist ein LKW-Fahrer auf dem Parkplatz eines Möbelhauses an einer Glasüberdachung hängen geblieben und hat dabei einen schaden von etwa 3500 € verursacht. Anschließend entfernte sich der Mann von der Unfallstelle, ohne sich um die Schadensregulierung zu kümmern. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem unfallflüchtigen, an der mehrere Streifen der Inspektion Würzburg-Stadt und der Autobahnpolizei beteiligt waren, ich würde schließlich zum Erfolg. Der 57-jährige Fahrer in der Winterhäuser Straße festgestellt und musste die Beamten mit zur Dienststelle begleiten. Weil der Litauer in Deutschland keinen festen Wohnsitz hat, muss er eine Sicherheitsleistung bezahlen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt.

Radfahrer auf VW aufgefahren

17-Jähriger leicht verletzt

Lengfeld – Am Montagnachmittag gegen 15:20 Uhr war eine VW-Fahrerin mit ihrem Eos in der Nürnberger Straße unterwegs. Da die Frau in eine Grundstückseinfahrt nach links abbiegen wollte, blinkte sie und musste verkehrsbedingt warten. Ein nachfolgender Radfahrer erkannte die Situation zu spät und fuhr auf den Pkw der Frau auf. Dabei verletzte sich der Mann am Knie und an der Hand und musste deshalb zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Der entstandene Sachschaden am Fahrzeug der Geschädigten beträgt mehrere hundert Euro. Die 32-jährige Autofahrerin wurde offenbar nicht verletzt.

Gas und Bremse verwechselt

Mit PKW gegen Mauer gefahren

Zellerau – Am Montagnachmittag gegen 14:00 Uhr hat ein Golffahrer auf dem Parkplatz eines Blumengeschäfts beim Umparken Gas- und Bremspedal verwechselt und landete an der Mauer des Blumenhauses. Dabei wurde der Mann selbst leicht verletzt. Zudem entstand ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Gegen 14:00 Uhr war der 88-jährige Würzburger mit seinem VW Golf gerade dabei, auf dem Parkplatz des Blumengeschäfts sein Fahrzeug umzuparken. Dabei verwechselte der Mann offenbar die Bremse und das Gaspedal und fuhr zunächst ungebremst einen Begrenzungspfosten um. Anschließend krachte er gegen die Mauer des Blumengeschäfts. Der entstandene Sachschaden an seinem Fahrzeug wird auf etwa 3000 € beziffert. Der Schaden an der Mauer des Geschäfts beträgt circa 2000 €. Der Mann selbst wurde leicht verletzt, musste aber nicht ins Krankenhaus eingeliefert werden.

57-jähriger Harleyfahrer bei Bremsmanöver gestürzt

Mann schwer verletzt in Krankenhaus

Lengfeld – Am Montagnachmittag gegen 16:30 Uhr wollte ein BMW-Fahrer in der Nürnberger Straße aus einer Ausfahrt herausfahren. Da seine Sicht durch einen Werbeanhänger stark eingeschränkt war, tastete er sich langsam auf die Fahrbahn. Ein 57-jähriger Harleyfahrer aus dem Landkreis Schweinfurt interpretierte die Situation so, dass der BMW ohne auf den fließenden Verkehr zu achten, auf die Fahrbahn ausfahren wollte und bremste deshalb sehr stark ab. Dabei geriet seine Maschine ins Schleudern und er stürzte von seinem Bike. Der 57-Jährige zog sich vermutlich einen Knöchelbruch zu und musste vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht werden. Zu einer Berührung mit dem BMW kam es bei dem Unfall nicht. Der entstandene Sachschaden an der Harley beträgt ca. 200 €.

Marihuana in Plüschpantoffeln versteckt

Innenstadt – Eine Zivilstreife der Bundespolizei hat am Montagnachmittag am Hauptbahnhof ein Paar aus Thüringen kontrolliert, das offenbar gerade auf dem Heimweg von Holland war. Die Beamten entdeckten bei der Kontrolle eine größere Menge Marihuana, das in einem Plüschpantoffel versteckt war.

Die Rauschgiftfahnder stoppten den 31-jährigen Mann und seine ein Jahr ältere Begleiterin gegen 15.50 Uhr am Hauptbahnhof. Die Thüringerin händigte den Beamten sofort eine geringe Menge an Rauschgift aus. Bei der weiteren Durchsuchung des Gepäcks, entdeckte die Zivilstreife versteckt in Einhorn–Plüschpantoffeln noch etwa 25 Gramm weiteres Marihuana.

Die beiden 31 und 32 Jahre alten Beschuldigten wurden für die weitere Sachbearbeitung der Landespolizei übergeben. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen kamen die Beiden wieder auf freien Fuß. Gegen sie wird nun wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz ermittelt.

Bargeld aus Krankenzimmer entwendet

Innenstadt – In der Zeit zwischen Samstagabend, 19:00 Uhr und Sonntagmittag, 12:00 Uhr hat ein Unbekannter aus einem Patientenzimmer in einer Reha-Einrichtung in der Semmelstraße Bargeld entwendet. Die Geschädigte hatte das Geld in ihrer Geldbörse aufbewahrt und der unbekannte Dieb nutzte offenbar die Abwesenheit der Frau, um daraus 40 € zu stehlen. Wer Hinweise zu dem Verdächtigen geben kann, soll sich bitte bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230 melden.

Handy von Sitzbank des Rollers entwendet

Wer kennt Tatverdächtigen?

Zellerau – Am Montagnachmittag gegen 15:10 Uhr hatte eine Frau ihren Roller in der Dreikronenstraße abgestellt, um auf die Aussichtsplattform an der Leonhard-Frank-Promenade zu gehen. Dabei legte sie ihr Smartphone auf die Sitzbank des Rollers und ließ es dort versehentlich liegen. Als die Rollerfahrerin sich von der Aussichtsplattform aus umschaute, sah sie einen Jugendlichen, der sich in verdächtiger Weise an ihrem Roller zu schaffen machte und anschließend wegrannte. Als die Frau zurückkam, fehlte von dem Handy jede Spur.

Der Jugendliche steht im Verdacht, das Handy im Wert von mehreren hundert Euro an sich genommen zu haben. Er wird wie folgt beschrieben:

  • Circa 17 Jahre alt, etwa 1,70 m; er trug ein hellblaues Langarm-Hemd und eine hellblaue Jeans. Der Jugendliche war in Begleitung seiner Familie, die jedoch möglichweise von dem Diebstahl nichts mitbekommen hat.

Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt nimmt Zeugenhinweise zum dem Vorfall unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230 entgegen.

Außenspiegel beschädigt

Grombühl – In der Zeit zwischen vorletzten Sonntag (2.4.17) und letzten Samstag (8.4.17) hat ein Unbekannter in der Ernst-Reuter-Straße an einem geparkten schwarzen Audi A6 mit dem Würzburger Kennzeichen den Außenspiegel beschädigt und dabei einen Schaden von etwa 500 € hinterlassen. Der Unbekannte muss offenbar gegen den Spiegel getreten oder geschlagen haben, so dass die Spiegelhalterung zu Bruch ging. Hinweise zu dem Vorfall erbittet die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230.

Sitzbank von Roller heruntergerissen

Innenstadt – In der Zeit zwischen Samstag, 10:00 Uhr und Montag, 18:00 Uhr hat ein Unbekannter in der Kapuzinerstraße an einem geparkten Roller die Sitzbank heruntergerissen, um so das Helmfach zu öffnen. Entwendet wurde jedoch nichts. Der entstandene Sachschaden an dem weißen Peugeot-Roller wird auf ca. 100 € geschätzt. Hinweise auf den Verursacher erbittet die Polizei unter der Nummer 0931/457-2230.

Blauer Skoda verkratzt – Zeugen gesucht

Frauenland – In der Zeit zwischen Samstagnachmittag, 14:30 Uhr und Montagfrüh, 8:20 Uhr hat ein Unbekannter in der Gertrud-von-le-Fort-Straße einen blauen Skoda mit OH–Kennzeichen beschädigt. Der Tatverdächtige verkratzte die komplette linke Fahrzeugseite und den vorderen rechten Kotflügel. Er hinterließ einen Schaden von etwa 300 €. Zeugen, die hierzu etwas Verdächtiges beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230 zu melden.

Außenspiegel abgefahren

Unterdürrbach – In der Zeit zwischen Mittwochabend und Montagabend hat ein Unbekannter in der Steinburgstraße den Außenspiegel eines geparkten blauen VW-Passat mit Aschaffenburger Kennzeichen touchiert und ist anschließend geflüchtet, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Er hinterließ dabei einen Schaden von etwa 150 €.

Außenspiegel abgefahren und geflüchtet

Frauenland – Am Montag zwischen 8:00 und 18:00 Uhr ist ein unbekannter Fahrzeugführer in der Gneisenaustraße auf Höhe der Hausnummer 33 gegen einen blauen Mercedes B-Klasse mit KEH-Kennzeichen gefahren und hat den Außenspiegel beschädigt. Er hinterließ dabei einen Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro.

Audi auf Parkplatz erheblich beschädigt und geflüchtet

Innenstadt – In der Zeit zwischen Samstagabend, 19:00 Uhr und 21:00 Uhr hat ein unbekannter Autofahrer auf dem Kardinal-Faulhaber-Platz einen erheblichen Schaden an einem geparkten Audi A3 mit Würzburger Kennzeichen hinterlassen. Der Besitzer des Fahrzeugs entdeckte bei seiner Rückkehr einen frischen Unfallschaden an der rechten Fahrzeugseite. Dieser dürfte etwa 1500 € betragen. Hinweise auf den Verursacher gibt es bislang nicht. Zeugen, die zu den vorgenannten Unfallfluchten Hinweise geben können, werden gegeben, sich umgehend bei der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt unter der Tel.-Nr. 0931/457-2230 zu melden.

Würzburg Land

Nach Tötungsdelikt auf Haseltalbrücke

Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an – 26-Jährige obduziert

Marktheidenfeld, Lkr. Main-Spessart – Nach dem Auffinden einer 26-Jährigen in einem Pkw auf der Haseltalbrücke und dem anschließenden Suizid des 31-jährigen dringend Tatverdächtigen dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei Würzburg und der Staatsanwaltschaft weiterhin an. Am Montag wurde der Leichnam der Getöteten obduziert.

Im Laufe des Sonntags liefen die Ermittlungen der Kripo Würzburg mit Unterstützung der Kripo Aschaffenburg in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft auf Hochtouren. Dabei ging es insbesondere um die Frage des genauen Tathergangs und der Tatumstände. Fest steht zwischenzeitlich, dass die getötete 26-Jährige aus dem Landkreis Aschaffenburg stammt. Bei dem dringend Tatverdächtigen handelt es sich um den 31-jährigen ehemaligen Lebensgefährten der Frau, der ebenfalls im Landkreis Aschaffenburg wohnt.

Auf Grund einer häuslichen Streitigkeit mit der 26-Jährigen wurde am 17.03.2017 durch die Polizei ein vorläufiges 14-tägiges Kontaktverbot nach dem Gewaltschutzgesetz gegen den 31-Jährigen angeordnet. Am Donnerstag, den 06. April, kam es zu einem weiteren Vorfall. Der 31-Jährige nötigte die Frau ihren Pkw anzuhalten. Diese verständigte die Polizei. Eine Gefährderansprache wurde durchgeführt.

Am 7.4.2017 beantragte die 26-Jährige beim Amtsgericht Aschaffenburg, im Wege einer einstweiligen Anordnung nach dem Gewaltschutzgesetz, ein Kontaktverbot gegen den 31-Jährigen zu erlassen. Dieser Antrag wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Aschaffenburg vom 7.4.2017 mangels Antragsvoraussetzungen abgewiesen.

Am Montagvormittag wurde der Leichnam der Beifahrerin auf richterliche Anordnung in der Rechtsmedizin Würzburg obduziert. Dem Ergebnis zufolge hatte die 26-Jährige Stichverletzungen, denen sie erlegen war. Was den Tathergang anbelangt gehen die Ermittler davon aus, dass der 31-Jährige dem Opfer im Pkw die tödlichen Verletzungen zugefügt hat. Ob dies während der Fahrt oder nach Stillstand des Fahrzeuges geschehen ist, bedarf noch weiterer Ermittlungen. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde im Fahrzeug sichergestellt.

Zur Rekonstruktion des Unfallgeschehens auf der Haseltalbrücke wurde am Sonntagvormittag auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Würzburg auch ein Sachverständiger hinzugezogen. 

Vielleicht gefällt dir auch