Polizeibericht Würzburg - 10.03.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 10.03.2018

17-jähriger beschädigt zwei Außenspiegel

Innenstadt – Am frühen Samstagmorgen hat ein 17-jähriger mit seinem Ellenbogen in der Bismarckstraße gegen die Außenspiegel von dort geparkten Pkw geschlagen. Hierbei ist ein Sachschaden in Höhe von ca. 600 Euro entstanden. Da der Jugendliche bei seiner Tat von Polizeibeamten beobachtet wurde, erfolgte unmittelbar danach seine vorläufige Festnahme.

Er stand unter Alkoholeinfluss und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an eine Erziehungsberechtige überstellt. Ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung wurde eingeleitet. Zeugen und eventuelle weitere Geschädigte werden gebeten sich mit der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, in Verbindung zu setzen.

Sachbeschädigung durch Graffiti

Innenstadt – In der Nacht vom Donnerstag auf Freitag hat ein bislang noch unbekannter Sprayer mehrere Hauswände in der Domerschulstraße beschädigt. Der Unbekannte sprühte mit roter Farbe die Tags „ACAB“ und „GUNS“ auf die Wände. Hierbei entstand Sachschaden in Höhe von 1.500 Euro. Sachdienliche Hinweise nimmt die PI Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, entgegen.

Betrunkenen Radfahrer aus dem Verkehr gezogen

Innenstadt – Gleich zwei Fahrradfahrer, die bei polizeilicher Kontrolle alkoholtypische Auffälligkeiten zeigten, mussten von der Polizei am frühen Samstagmorgen aus dem Verkehr gezogen werden.

Um 03:20 Uhr konnte ein 17-jähriger in der Augustinerstraße festgestellt werden. Er wollte sich zunächst der Anhaltung entziehen, konnte aber kurze Zeit später in der Sanderstraße, wo er sich hinter einem Stromhäuschen versteckt hatte, vorläufig festgenommen werden. Da ein Alko-Test den Wert von 1,64 Promille ergab, musste eine Blutentnahme durchgeführt werden. Zusätzlich will der junge Mann am Vortag mehrmals an einem Joint gezogen haben.

Eine Stunde später erfolgte die Anhaltung eines 25-jährigen Radfahrers in der Schönbornstraße. Bei dem folgendem Test am Alkomaten erzielte der Radler 1,68 Promille, worauf auch bei ihm eine Blutentnahme veranlasst wurde. Gegen beide Männer, deren Entlassung nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen erfolgte, wurde ein Strafverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet.

Mehrere Unfallfluchten im Stadtgebiet Würzburg

Heuchelhof – Am Freitag, zwischen 18:45 und 20:45 Uhr, hatr eine unbekanntes Fahrzeug ein in der Bonner Straße geparkten grau lackierten Audi A3 an der linken vorderen Pkw-Seite beschädigt. Die Schadenshöhe ist beträchtlich und wird auf ca. 3.000 Euro geschätzt.

Zellerau – Bereits vom Donnerstag auf Freitag ist in der Maillingerstraße ein schwarzer VW-Passat beschädigt worden. Der entstandene Sachschaden am hinteren rechten Kotflügel wird mit 1.000 Euro beziffert.

Grombühl – In der Josef-Schneider-Straße ist ein schwarzer Fiat 500 an der linken hinteren Fahrzeugseite beschädigt worden. Der Pkw stand am Freitag von 12:15 Uhr – 13:45 Uhr am rechten Fahrbahnrand. Auch hier entfernte sich der Unfallverursacher von der Unfallstelle, ohne sich um den entstandenen Sachschaden (ca. 800 Euro) zu kümmern.

Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt, Tel.: 0931/457-2230, entgegen.

Würzburg Land

Parkplatz Mainlände – Mehrere Fahrzeuge verkratzt

Veitshöchheim, Lkr. Würzburg – In der Nacht zum Donnerstag hat ein Unbekannter auf dem Parkplatz an den Mainfrankensälen mehrere geparkte Fahrzeuge verkratzt. Erste Ermittlungserkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Fälle der Sachbeschädigungsserie in und um Würzburg zuzurechnen sind. Nach wie vor hofft die eigens gegründete Sonderermittlungsgruppe auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Am Donnerstagmorgen ging bei der Polizei die Mitteilung einer Zeugin über mehrere beschädigte Fahrzeuge auf dem Parkplatz an den Mainländen in Veitshöchheim ein. Die Beamten der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Würzburg-Land stellten in der Folge an zwölf Pkw Beschädigungen fest, die offensichtlich mit einem spitzen Gegenstand verursacht worden waren. Der Gesamtschaden dürfte sich auf mehrere tausend Euro belaufen. Nach dem aktuellen Stand der Ermittlungen ist davon auszugehen, dass der Täter im Laufe der Nacht aktiv war.

Wie erst am Donnerstag berichtet, ist für Hinweise, die zur Ergreifung des Serientäters führen, eine Belohnung in Höhe von 2.000 Euro ausgesetzt. Die Bevölkerung wird daher weiterhin gebeten, insbesondere zur Nachtzeit aufmerksam zu sein und verdächtige Geräusche, die auf Kratzer hindeuten, oder verdächtige Personen sofort über Notruf 110 zu melden. Auch sonstige Hinweise, die zum Beispiel zur Aufklärung der aktuellen Fälle beitragen könnten, werden jederzeit unter Tel. 0931/457-2230 entgegengenommen.

Einbruch in Schwimmbad

Zwei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Kitzingen – Hartnäckige Fahndungsmaßnahmen der Kitzinger Polizei haben in der Nacht zum Donnerstag zur Festnahme zweier mutmaßlicher Einbrecher geführt. Die beiden Tatverdächtigen stehen im dringenden Verdacht in das Kitzinger Schwimmbad eingestiegen zu sein. Seit Donnerstag sitzt das Duo auf Antrag der Staatsanwaltschaft Würzburg in Untersuchungshaft.

Gegen 03.10 Uhr verständigte ein Sicherheitsdienstmitarbeiter des Schwimmbades glücklicherweise sofort die Polizei, als er zwei Einbrecher in dem Schwimmbad bemerkte. Rasch waren in der Folge mehrere Streifen der Kitzinger Inspektion vor Ort und nahmen einen der beiden Tatverdächtigen nach kurzer Flucht zu Fuß auf dem Mainradweg fest. Er hatte auch das zuvor aus mehreren Automaten im Schwimmbad gestohlene Wechselgeld bei sich. Von seinem mutmaßlichen Komplizen fehlte zunächst jede Spur. Mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers fahndeten die Ordnungshüter bis zum Morgengrauen. Gegen 06.15 Uhr wurde die Hartnäckigkeit belohnt und auch der zweite Tatverdächtige widerstandslos und völlig entkräftet vorläufig festgenommen.

Die beiden wurden zunächst in Haftzellen untergebracht und im Laufe des Donnerstags auf Antrag der Würzburger Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter am Amtsgericht Würzburg vorgeführt. Dieser erließ gegen die beiden 35 und 33 Jahre alten Männer, die keinen festen Wohnsitz in Deutschland haben, Untersuchungshaftbefehl. Die Ermittlungen, ob das Duo für weitere überregionale Taten in Frage kommt, dauern indes an.

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