Polizeibericht Würzburg - 07.11.2018 |  wuerzburg24.com

Polizeibericht Würzburg – 07.11.2018

Pfefferspray auf Tanzfläche in Diskothek versprüht

Festnahme erfolgt

Innenstadt – In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch versprühte ein Gast einer Diskothek in der Beethovenstraße Pfefferspray im Lokal. Etwa 20 Personen erlitten hierbei leichte Reizungen der Atemwege. Ein Tatverdächtiger konnte im Rahmen der Fahndung im Umfeld der Diskothek festgenommen werden.

Kurz nach 02:00 Uhr wurde am Mittwochmorgen über Polizeinotruf mitgeteilt, dass in einer Diskothek in der Beethovenstraße von einer männlichen Person Pfefferspray im Lokal versprüht wurde. Aufgrund der guten Beschreibung konnte im Rahmen der polizeilichen Fahndung, im Umfeld der Lokalität, ein 51-jähriger Mann als Tatverdächtiger aufgegriffen und festgenommen werden. Bei dem Tatverdächtigen, welcher aus dem Raum Rüsselsheim stammt, wurde ein entsprechendes Reizgas aufgefunden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,7 Promille. Der Mann wurde im Anschluss in polizeilichen Gewahrsam genommen und musste die restliche Nacht in einer Arrestzelle der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt verbringen. Weiterhin erwartet ihn nun ein Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung.

Nach kurzzeitigem Lüften konnte der Diskothekenbetrieb fortgeführt werden, lediglich eine Dame musste sich kurzzeitig in ärztliche Behandlung begeben. Die Polizeiinspektion Würzburg-Stadt bittet Personen, die die Tathandlung bezeugt haben und sich noch nicht gemeldet haben sowie weitere Geschädigte, die noch nicht als solche erfasst wurden, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen melden.

Sekundenschlaf führt zu schwerwiegendem Unfall

Eine Leichtverletzte

Sanderau – Am Dienstag kam es in der Randersackerer Straße auf Höhe der Conradistraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Pkw. In Folge dessen wurde eine Person mittelschwer verletzt.

Eine 43-jährige Audi-Fahrerin befuhr die Randersackerer Straße in stadteinwärtiger Richtung. Hierbei kam sie laut eigenen Angaben aufgrund eines Sekundenschlafes in den Gegenverkehr und prallte dort frontal mit einem Ford zusammen. Dessen 47-jährige Fahrerin erlitt durch den Zusammenstoß mittelschwere Verletzungen und musste zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallverursacherin blieb unverletzt. Beide Fahrzeuge waren erheblich beschädigt und nicht mehr fahrbereit. Sie mussten abgeschleppt werden. Die Schadenshöhe wird nach derzeitigem Stand mit ca. 24000 Euro angegeben. Die Fahrbahn wurde für die Fortdauer der Unfallaufnahme, für etwa eine Stunde, in beiden Richtungen komplett gesperrt. Aus diesem Grund kam es in diesem Bereich zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen. Die Unfallverursacherin aus dem Landkreis Würzburg muss sich nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs verantworten.

Unfallfluchten im Stadtgebiet

Zeugensuche

Innenstadt – Am Dienstag ereignete sich gegen 08:00 Uhr ein Verkehrsunfall im Kreisverkehr am Friedrich-Ebert-Ring. Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin wollte den Kreisverkehr dem Friedrich-Ebert-Ring folgend wieder verlassen. Hierbei musste sie aufgrund einer querenden Fahrradfahrerin unvermittelt bremsen. Ein, hinter dem Pkw fahrende, 19-jähriger Fahrradfahrer konnte seine Geschwindigkeit nicht mehr rechtzeitig verringern und prallte auf das Heck des Audis

Er erlitt hierdurch mittelschwere Verletzungen und musste zur weiteren stationären Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Am Pkw entstand ein Sachschaden, der mit ca. 1000 Euro angegeben wurde. Von der querenden Fahrradfahrerin fehlt bislang jede Spur, ihr Alter wurde auf ca. 40-45 Jahre geschätzt.

Innenstadt – Am Dienstag, im Zeitraum zwischen 17:00 Uhr und 19:40 Uhr, wurde auf dem Parkplatz der Regierung von Unterfranken in der Peterstraße ein Fahrzeug beschädigt. Die VW-Fahrerin fand bei ihrer Ankunft am Fahrzeug Beschädigungen an der rechten Fahrzeugseite vor. Der mutmaßliche Unfallverursacher entfernte sich, ohne seinen Pflichten als Unfallbeteiligter nachzukommen. Der entstandene Sachschaden wurde mit ca. 2.000 Euro angegeben.

In beiden Fällen suchen die Sachbearbeiter der Polizeiinspektion Würzburg-Stadt jetzt nach Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den Unfallhergängen, sowie zu den Verursachern geben können. Diese werden gebeten, sich unter der Tel. 0931/457-2230 mit der Dienststelle in Verbindung zu setzen.

Würzburg Land

Lkw-Fahrer bei Auffahrunfall tödlich verletzt

Teilheim, Lkr. Würzburg – Am Mittwochmorgen fuhr der Fahrer eines tschechischen Lkw aus bislang noch nicht geklärter Ursache auf der A3 Höhe Theilheim auf einen vorausfahrenden Sattelauflieger auf. Bei dem Unfall erlitt der 60-Jährige tödliche Verletzungen. Die Autobahn musste zur Unfallaufnahme komplett gesperrt werden.

Gegen 06:00 Uhr fuhr ein Lkw mit tschechischer Zulassung dem aktuellen Sachstand nach aus bisher ungeklärter Ursache ungebremst auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Rottendorf und Würzburg/Randersacker in Fahrtrichtung Frankfurt auf einen vorausfahrenden Sattelauflieger auf. Der 60-jährige Unfallverursacher wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Der tschechische Staatsbürger erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

Die A3 musste in diesem Bereich zum Zwecke der Unfallaufnahme, zu der ein Unfallsachverständiger hinzugezogen wurde, komplett gesperrt werden. Aktuell wird der Verkehr über die B8 umgeleitet. Die Verkehrsbehinderungen werden voraussichtlich bis in die Mittagstunden andauern.

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