Saga: Die kanadischen Neo-Progger sind zurück +++ ABGESAGT +++ |  wuerzburg24.com

Saga: Die kanadischen Neo-Progger sind zurück +++ ABGESAGT +++

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23.06.2020 20:00 bis 22:30 Posthalle Würzburg



Die kanadischen Neo-Progger sind zurück
Saga kommen am 23. Juni in die Würzburger Posthalle

WÜRZBURG. Kommando zurück: Saga lösen sich nicht auf. Was im Januar 2017 noch wie ein offizieller Abschied klang, ist Geschichte. Es war lediglich ein Missverständnis, sagt Michael Sadler, Sänger der Neo-Progrocker: „Wir wollten bloß aus dem üblichen, jahrzehntelangen Album-Tour-Album-Rhythmus heraus. Nach über 40 Jahren war es an der Zeit, ein wenig Luft zu holen. Wir haben nie konkret formuliert, dass wir uns auflösen werden, dazu sind wir auch noch immer viel zu kreativ.“

Und füllen auch hierzulande vor allem noch immer die Hallen. Sicher auch am Dienstag, 23. Juni, wenn Saga in die Würzburger Posthalle kommen. Einlass ist um 19 Uhr, Beginn um 20 Uhr.

Deutschland und Saga, das ist eine Verbindung, die schon von Beginn an eine besondere war. Sadler spricht nicht umsonst von „unserer zweiten Heimat“, der 65-Jährige lebte in den Neunzigern sogar einige Jahre lang in Saarbrücken. Gitarrist Ian Crichton, neben seinem Bruder Jim (b) und Sadler Gründungsmitglieder der Kanadier, wird in einem Interview sogar zitiert, für SAGA habe „alles in Deutschland angefangen“. Saga haben weltweit bis heute von ihren 21 Studio- und 9 Live-Alben 10 Millionen Exemplare verkauft und über 1000 Konzerte in Nord- und Südamerika und Europa gespielt. Und das Ende ist nicht in Sicht.

Zur Tour im Frühjahr 2020 wird es auch ein neues Album von SAGA geben, allerdings möchte Sadler noch nichts Genaues dazu sagen, außer „dass das aufmerksame deutsche Publikum schon wissen wird, wovon ich spreche.“ Diese Loyalität wird belohnt, alle letzten neun SAGA-Alben landeten in den oberen Rängen der deutschen Charts, das letzte, „Sagacity“ (2014) auf Platz 17, der Vorgänger „20/20“ (2012) auf Platz 13. „Es scheint, dass wir in den letzten Jahren eine Art Renaissance widerfahren haben, dass unsere Musik auf einmal von vielen wieder neu entdeckt und gewürdigt wird. Wahrscheinlich liegt es daran, dass wir live noch nie so gut waren.“ Warum sich also auflösen? Sollte es doch passieren, wie möchte Sadler seine Band erinnert wissen? „Wir waren ehrlich zum Publikum und zu uns, haben keine Kompromisse, nie Musik um der Charts willen gemacht. Ich höre auf, wenn es sich wie ein Job anfühlt, auf die Bühne zu gehen. Musik werde ich aber bis zum Ende machen, denn das ist das, was mich ausmacht.“


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 Konzert & Bühne, Posthalle


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