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Podiumsdiskussion: Wissenschaft in der Demokratie

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14.11.2019 18:30 bis 21:00



In einer Zeit, in der sich andeutet, dass die Demokratie und ihre Prinzipien wie die politische Gleichheit Aller, Rechtsstaatlichkeit, Gewaltenteilung, Minderheitenschutz und Partizipation an Strahlkraft zu verlieren drohen, steht die Gesellschaft vor der Herausforderung, diese Begriffe neu zu verhandeln.

Welche Rolle spielt hier die Wissenschaft in einer sich verändernden Demokratie? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Veranstaltung des Forschungsverbundes Zukunft der Demokratie (ForDemocracy) an der Universität Würzburg.

Zeit: Donnerstag, 14. November 2019, 18:30 – 21:00 Uhr
Ort: Hörsaal I der Alten Universität, Domerschulstraße 16.

Der Abend wird mit einer Keynote von Prof. Dr. Ruth Müller (TU München, Munich Center for Technology in Society) eingeleitet. Müller spricht zum Thema „Wissenschaft in Demokratie“.

Im Anschluss daran folgt eine Podiumsdiskussion mit weiteren Projektleiterinnen und Projektleitern des Forschungsverbunds. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind:

  • Prof. Dr. Annette Scheunpflug, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Lehrstuhl für Allgemeine Pädagogik
  • Prof. Dr. Jörn Hurtienne, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Psychologische Ergonomie / Institut Mensch-Computer-Medien
  • Prof. Dr. Gerald Beck, Hochschule für angewandte Wissenschaften München, Angewandte Sozialwissenschaften, Soziale Innovationen und Organisationsentwicklung

Es moderiert: Prof. Dr. Isabel Feichtner, Julius-Maximilians-Universität Würzburg, Öffentliches Recht und Internationales Wirtschaftsrecht.

Die Veranstaltung ist öffentlich, alle Interessierte sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Der Forschungsverbund

Der bayerische Forschungsverbund „Zukunft der Demokratie“ (ForDemocracy) stellt sich grundlegende Fragen: Wie können Partizipations- und Entscheidungsverfahren sowie möglicherweise auch die Vorstellungen von Demokratie an sich so modifiziert werden, dass sie in der Lage sind, angemessen auf die Probleme des 21. Jahrhunderts zu reagieren und die Demokratie als politische Organisationsform zu erhalten, ohne die Vision aufgeben zu müssen, alle ungeachtet ihrer faktischen Differenzen als Freie und Gleiche anzuerkennen? Was zeichnet die Demokratie aus und wie können demokratische Prozesse so organisiert werden, dass die Bürger aktiv daran teilnehmen? Welche Rolle kann und soll die Wissenschaft dabei spielen?

Der Verbund forscht hierzu in elf Teilprojekten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften an acht bayerischen Hochschulen: Uni Bamberg, HAW Landshut, HAW München, LMU München, Hochschule für Politik an der TU München, Uni Passau, OTH Regensburg und Uni Würzburg. Co-Sprecherin und Co-Sprecher des Verbunds sind Prof. Dr. Isabel Feichtner (Uni Würzburg) und Prof. Dr. Michael Meyen (LMU München). Das Bayerische Wissenschaftsministerium fördert den geistes- und sozialwissenschaftlichen Forschungsverbund über einen Zeitraum von vier Jahren hinweg mit insgesamt 3,4 Millionen Euro.





Schlagworte zu dieser Veranstaltung

 Diskussion, Treffen, Wissen


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