45. Internationales Filmwochenende Würzburg |  wuerzburg24.com

45. Internationales Filmwochenende Würzburg

45. Internationales Filmwochenende Würzburg
45. Internationales Filmwochenende Würzburg

Die Filminitiative Würzburg präsentiert zum 45. Mal deutsche und internationale Spiel- und Dokumentarfilme, Kurzfilme mit Musik, Werkschauen bekannter Regisseure und Kinderprogramm.

Komplettes Programm ab Dezember 2018 unter www.filmwochenende.de

Veranstaltungsort:
Central Programmkino
Bürgerbräu-Gelände
Frankfurter Straße 87 / Gebäude 09
97082 Würzburg (Stadtteil Zellerau, Straßenbahnlinie 4 Richtung Zellerau)
E-Mail: info@filmwochenende.de

Die Programmschwerpunkte beim Jubiläums-Filmwochenende

  • Japan-Filmreihe im Deutsch-Japanischen Forum Siebold-Museum
  • Insgesamt 15 Dokumentarfilme zu aktuellen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Themen
  • Kurzfilmblock aus Jamaika
  • Werkschau Veit Helmer

Nach mittlerweile 45 Jahren ist das Internationale Filmwochenende Würzburg aus dem Kulturkalender der Stadt nicht mehr wegzudenken. Heute wie zum Anfang seiner Geschichte steht es für den Anspruch, Produktionen aus der ganzen Welt auf die heimische Leinwand zu bringen. Denn selbst in einer Zeit, in der Streamingdienste theoretisch jeden Film zu jeder Zeit abrufbar machen, dürfte es nur wenige Menschen geben, die gezielt nach japanischen Komödien, jamaikanischen Kurzfilmen oder anderen Werken suchen, die nicht aus den großen Unterhaltungskonzernen der USA oder Europas stammen.

Beim Internationalen Filmwochenende haben Zuseher die Chance, solche Filme zu sehen – ausgewählt und kuratiert von den Mitarbeitern der Filminitiative Würzburg. Denn auch das hat sich seit Anbeginn nicht geändert: Das Würzburger Filmfest wird ausschließlich von ehrenamtlichen Mitarbeitern organisiert.

Von Akira Kurosawa bis Godzilla: Japanische Filme in Würzburg Auch bei seiner 45. Auflage hat das Internationale Filmwochenende Neuerungen zu bieten: Beispielsweise erobert sich das Festival wieder einmal eine neue Spielstätte. Im Siebold-Museum, dem in Deutschland einzigartigen Deutsch-Japanischen Forum auf dem Bürgerbräugelände, findet erstmals eine Filmreihe statt. Selbstverständlich liegt der Fokus hier auf dem japanischen Kino. Nicht weniger als acht klassische und moderne Produktionen aus dem Fernen Osten sind zu sehen, vom legendären und vielfach kopierten Akira-Kurosawa-Streifen „Yojimbo“ über den 80er-Jahre- Klassiker „Tampopo“ bis hin zur turbulenten Gangsterkomödie „Ryuzo and the seven Henchmen“ von Starkomiker Takeshi Kitano. Und selbstverständlich fehlen auch die zwei japanischen Kreationen nicht, die das internationale Kino am meisten beeinflusst haben: Anime und ein gewisses Monster.

Vielfältig und engagiert: Kurzfilme aus Jamaika

Jamaika ist kulturell vor allem für seine reiche Musikszene bekannt. In der Filmwelt hingegen diente die Karibikinsel bislang vor allem als Drehort und exotischer Schauplatz. Doch natürlich gibt es auch Filmemacher in Jamaika, wenn diese auch aus finanziellen Gründen selten Großproduktionen stemmen können. Umso mehr toben sie sich im Genre des Kurzfilms aus, und erstmals sind nun aktuelle jamaikanische Kurzfilme auf dem Internationalen Filmwochenende zu sehen. Klischeehafte Geschichten voller Karibiksonne und Reggaemusik sollte aber niemand erwarten. Jamaika ist ein Land mit vielen sozialen Problemen und gesellschaftlichen Gegensätzen, und diese werden in den Beiträgen durchaus thematisiert. In „Fever Dream“ beispielsweise geht es um einen Schrottsammler auf einer Mülldeponie, der von einem besseren Leben träumt und seinen Wohnort verlässt. Doch auf seiner Reise findet er etwas, womit er nicht gerechnet hat. In „One Patty“ betritt ein ungeduldiger junger Mann einen Imbiss, um sich etwas zu essen zu kaufen. Während der Zeit, in der er in der Schlange steht, lernt er eine wertvolle Lektion. „The Incursion“ lässt Überlebende und Augenzeugen eines gewalttätigen Polizeieinsatzes gegen Drogenhändler zu Wort kommen und zeigt deren körperliche und seelische Narben.

Werkschau Veit Helmer

Kurzfilmfans bestens bekannt sein dürfte der deutsche Regisseur Veit Helmer. Mit seinen häufig burlesken Filmen, die mit wenigen Dialogen auskommen, hat er viele Preise gewonnen und sich eine treue Anhängerschaft aufgebaut. Der Künstler, der in vielen Ländern an Filmhochschulen lehrt und oft deren Studenten in seine Produktionen einbindet, präsentiert in Würzburg ein Panorama seines bisherigen Schaffens: Neben Kurzfilmen ist auch sein bekanntes Spielfilmdebüt „Tuvalu“ und sein neuestes Werk „Vom Lokführer, der die Liebe suchte“ zu sehen.

Dokumentarfilme: Zeigen, was ist

Dokumentarfilme haben schon immer einen festen Platz im Programm des Internationalen Filmwochenendes gehabt, doch mit nicht weniger als 15 internationalen Produktionen erwartet die Besucher 2019 ein Rekordangebot. Die Sujets reichen einer intimen Geschichte über drei Männer, die den Selbstmord ihres Bruders betrauern („Bruder Jakob,  schläfst Du noch“) bis hin zu schockierenden Innenansichten einer syrischen Familie, in der der Vater seine Söhne zu Kämpfern für den IS erzieht („Of Fathers and Sons“). Die Dokumentationen gewähren Einblicke in Gesellschaften und informieren über Probleme, die in unseren sehr stark auf die hiesige Aktualität ausgerichteten Medien nur selten vorkommen. Inhaltsangaben zu allen Filmen beim 45. Internationalen Filmwochenende Würzburg finden Sie ab Anfang Januar auf www.filmwochenende.de

Der Kartenvorverkauf für das Filmfestival läuft seit 1. Dezember 2018

Das letzte Januarwochenende ist der traditionelle Termin für das Internationale Filmwochenende Würzburg. Die vom 24. bis 27. Januar 2019 stattfindende 45. Auflage wird aktuell von der Programmgruppe der Würzburger Filminitiative zusammengestellt, damit sich auch diesmal wieder Filmemacher/innen aus aller Welt und ein kinobegeistertes Publikum aus Würzburg und Umgebung treffen können. Konkrete Filmtitel können erst im Laufe des Dezember genannt werden. Was allerdings sicher ist: es wird eine neue Spielstätte mit dem Siebold Museum geben und auch das Filmprogramm wird durch nun vier Spielstätten umfangreicher und noch abwechslungsreicher. Mit dabei ist in diesem Jahr zum ersten Mal ein Kurzfilmblock mit Filmen aus Jamaika sowie eine Reihe mit Schwerpunkt Japanischer Film.

Kartenvorverkauf: Mehrfachkarten

Im Vorverkauf können sich Filmfans die Mehrfachkarten sichern, die einen vergünstigten Einlass während des Festivals gewähren. Die Mehrfachkarten berechtigen zum Erwerb von Eintrittskarten für 5 bzw. 10 verschiedene Vorstellungen. Sie gelten nur für eine Person und sind nicht übertragbar. Bei Vorlage der 5er- bzw. 10er-Karte erhalten die Besucher an den Kinokassen im Maschinenhaus Eintrittskarten für die gewünschten Filme. Mehrfachkarten berechtigen nicht zum Besuch ausverkaufter Vorstellungen. Eine frühzeitige Abholung oder Reservierung der Eintrittskarten für Wunschvorstellungen wird deshalb dringend empfohlen.
5er-Karte: € 30,00 / 10er-Karte: € 55,00

Auswärtige Besucher können Mehrfachkarten per E-Mail an info@filmwochenende.de  vorbestellen, die dann während des Festivals an der Infotheke im Festivaltreff im Maschinenhaus auf dem Bürgerbräu-Gelände abgeholt werden können.

Vorverkaufsstellen

Neu:
co-op coffee Mainviertel
Zeller Straße 9, 97082 Würzburg
Tel. 0176-5766757

Akademische Buchhandlung Knodt
Textorstraße 4, 97070 Würzburg
Tel: 0931 52673

Buchladen Neuer Weg
Sanderstraße 25-27, 97070 Würzburg
Tel: 0931 355910

Buchhandlung dreizehneinhalb
Eichhornstraße 13 1/2, 97070 Würzburg
Tel: 0931 4652211

Buchhandlung Schöningh
Franziskanerplatz 4, 97070 Würzburg
Tel. 0931/309810

Programmkino Central im Festival-Gelände Bürgerbräu-Gelände
Frankfurter Straße 87, 97082 Würzburg
Tel: 0931 78011055

VR-Bank Würzburg
FORUM-Marktplatz 2, 97070 Würzburg
Tel: 0931 359735

Veranstalter / Kontakt:
Büro der Filminitiative Würzburg e.V.
Frankfurter Straße 87, Gebäude 09, 97082 Würzburg
Tel. 0931/72057240, 0151-14445859
E-Mail: info@filmwochenende.de
www.filmwochenende.de